{"id":14425,"date":"2008-11-20T00:02:39","date_gmt":"2008-11-19T23:02:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=14425"},"modified":"2008-11-20T08:15:01","modified_gmt":"2008-11-20T07:15:01","slug":"unser-dorf-pfordt-und-ober-ofleiden-haben-die-nase-vorn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=14425","title":{"rendered":"Unser Dorf: Pfordt und Ober-Ofleiden haben die Nase vorn"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vogelsbergkreis.<\/strong> In der Gruppe A (Orte, die sich seit mindestens drei Jahren in der Dorferneuerung befinden) siegte Schlitz-Pfordt. Platz zwei und drei belegen Lauterbach-Maar und Schlitz-Fraurombach. In der Gruppe B (das sind Orte ohne Dorferneuerungsf\u00f6rderung) hatte in der Bewertung der Jury, die vom 01.09.08 \u2013 11.09.08 durch die Region gefahren war, Homberg-Ober-Ofleiden die Nase vorn, gefolgt von Freiensteinau-Gunzenau und Romrod-Strebendorf. <!--more--><\/p>\n<p>Landrat Marx dankt allen Teilnehmern f\u00fcr ihr gro\u00dfes Engagement, zu zeigen, was wir in unserer Heimat zu bieten haben. Auch diejenigen D\u00f6rfer, die nun nicht unter den ersten Drei seien, h\u00e4tten \u201egewonnen\u201c \u2013 an Kreativit\u00e4t, sozialem Zusammenhalt und guten Ideen.<\/p>\n<p>Erfolgreich teilgenommen \u2013 \u00fcber die bereits sechs genannten D\u00f6rfer hinaus \u2013(jeweils genannt in alphabetischer Reihenfolge) haben \u00fcber die sechs genannten D\u00f6rfer hinaus, zun\u00e4chst<\/p>\n<p><strong>in der Gruppe A:<br \/>\n<\/strong>B\u00fcdingen-Eckartshausen (Wetteraukreis) und Lautertal-Meiches.<\/p>\n<p><strong>In der Gruppe B:<\/strong><br \/>\nB\u00fcdingen-Wolferborn, Butzbach-Fauerbach, Freiensteinau-Salz, Gem\u00fcnden-Ehringshausen, Grebenau-Wallersdorf, Grebenhain-Herchenhain, Grebenhain-N\u00f6sberts-Weidmoos, Homberg-Gontershausen, Kirtorf-Ober-Gleen, Niddatal-Kaichen, Romrod-Nieder-Breidenbach, Schlitz-Rimbach, Schlitz-Willofs, Schotten-Eschenrod und Ulrichstein-Unter-Seibertenrod.<\/p>\n<p>Pfordt und Ober-Ofleiden werden 2009, neben 17 anderen D\u00f6rfern in Hessen, am Landesentscheid teilnehmen. Der Landesentscheid 2009, der  vom Regierungspr\u00e4sidium Kassel geleitet wird, bietet f\u00fcr die Teilnehmer die M\u00f6glichkeit, sich f\u00fcr den kommenden Bundesentscheid 2010 zu qualifizieren. Landrat Rudolf Marx und Landrat Joachim Arnold \u00fcberreichen den Ortsvorstehern aller teilnehmenden Orte die Sieger- und Teilnehmerurkunden.<\/p>\n<p><strong>Siegerurkunden erhalten die Ortsvorsteher der 1. bis 3. Platzierung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gruppe A:<\/strong><\/p>\n<p>Pfordt &#8211; Ortsvorsteher Herr Willy Kreuzer<br \/>\nMaar \u2013 Ortsvorsteher  Herr Horst Rei\u00df<br \/>\nFraurombach \u2013 Ortsvorsteher Herr Alexander Altstadt<br \/>\n<strong><br \/>\nGruppe B:<br \/>\n<\/strong><br \/>\nOber-Ofleiden \u2013 Ortsvorsteher Herr Johannes Knauff<br \/>\nGunzenau \u2013 Ortsvorsteher Herr Herbert M\u00f6ller<br \/>\nStrebendorf \u2013 Ortsvorsteher Herr Bernd Waschkewitz<\/p>\n<p>Die Kommission bereiste ab 1. September 23 D\u00f6rfer im Vogelsbergkreis und im Wetteraukreis und beendete die Tour am 11. September in Niddatal-Kaichen.<\/p>\n<p>In der Region Mitte, f\u00fcr die die Abteilung Dorferneuerung in der Vogelsberger Kreisverwaltung die Federf\u00fchrung hatte, nahmen 19 D\u00f6rfer aus dem Vogelsbergkreis teil &#8211; das sind sieben mehr als im Jahr 2005.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus war das Vogelsberger Amt f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum auch f\u00fcr vier D\u00f6rfer aus dem Wetteraukreis \u201ezust\u00e4ndig\u201c.<\/p>\n<p><strong>Ziel des Wettbewerbs:<\/strong><\/p>\n<p>Der Wettstreit \u201eUnser Dorf hat Zukunft\u201c hat das Ziel, nach festgelegten Kriterien heraus zu finden, welches Dorf am zukunftsf\u00e4higsten ist.<br \/>\n<strong><br \/>\nDie Kernfragen lauten:<\/strong><\/p>\n<p>Wo sind die B\u00fcrger und ihre Verwaltung am aktivsten, am kreativsten, wo werden die nachhaltigsten L\u00f6sungen f\u00fcr eine weitreichende kulturelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklung gefunden? Nat\u00fcrlich gibt es auch noch die Frage: welches Dorf ist \u201eam sch\u00f6nsten\u201c? Aber sie tritt seit vielen Jahren angesichts der demographischen Entwicklung immer mehr in den Hintergrund.<\/p>\n<p>Was kann der Einzelne, die Gemeinschaft, das ganze Dorf und auch die Gemeindeverwaltung tun, damit das lebenswerte Umfeld auch in der Zukunft gesichert und ausgebaut werden kann? Die Beantwortung dieser Frage stellt den Leitgedanken des Wettbewerbs dar. Dabei komme es auf Eigeninitiative und b\u00fcrgerschaftliches Engagement an, sagt Landrat Marx.<\/p>\n<p>Gibt es gen\u00fcgend Chancen f\u00fcr unsere Jugend? K\u00f6nnen wir Einfluss nehmen auf die Lebenssituation unserer \u00e4lteren Mitb\u00fcrger \u2013 der \u00fcberall diskutierte \u201edemographische Wandel\u201c sei eine klare Herausforderung, dem unter anderem mit Dorferneuerungsma\u00dfnahmen begegnet werden k\u00f6nne. Die D\u00f6rfer m\u00fcssten k\u00fcnftig mit einem st\u00e4rkeren Wettbewerb um ihre Einwohnerzahlen rechnen. Daher freut sich der Vogelsberg-Landrat, wenn der Wettstreit \u201eUnser Dorf\u201c viele kreative Kr\u00e4fte mobilisiere, die beweisen: \u201eunsere Heimat ist lebens- und liebenswert und sie hat auch eine Zukunft.\u201c<\/p>\n<p>Im Vogelsberg haben in der Vergangenheit stets viele D\u00f6rfer sehr engagiert teilgenommen. Mit Alsfeld-Altenburg hat der Vogelsberg im vorletzten Jahr sogar einen Landessieger und erfolgreichen Teilnehmer am Bundesentscheid hervor gebracht. Der Wettbewerb zeige die gro\u00dfe Heimatverbundenheit und beweise die Bereitschaft, aktuelle Themen im Lebensraum der B\u00fcrgerschaft beherzt und kreativ anzupacken, so Landrat Marx.<\/p>\n<p>Der Wettbewerb wurde 2008 zum 33. Mal veranstaltet. Als erstes Bundesland hat Hessen 1958\/1959 den Wettbewerb fl\u00e4chendeckend durchgef\u00fchrt. Der Regionalentscheid findet alle drei Jahre statt. Hessenweit nahmen 200 D\u00f6rfer teil.<\/p>\n<p><strong>Zwei Gruppen:<br \/>\n<\/strong><br \/>\nUm der unterschiedlichen Ausgangssituation der teilnehmenden Orte gerecht zu werden, erfolgte die Bewertung der Wettbewerbsteilnehmer in zwei Gruppen: A (Orte, die sich mindestens seit drei Jahren in der Dorferneuerung befinden) und B (Orte ohne Dorferneuerung). Schlitz-Pfordt, Regionalsieger der Gruppe A, und Homberg \u2013 Ober-Ofleiden, Regionalsieger der Gruppe B nehmen am Landesentscheid  teil, der im Fr\u00fchsommer 2009 stattfinden wird.<br \/>\nLandessieger 2006 war Alsfeld-Altenburg.<br \/>\n<strong><br \/>\nWer arbeitete in der Kommission?<\/strong><\/p>\n<p>Die Kommission bestand aus f\u00fcnf fachkundigen Personen.<\/p>\n<p>Die Leitung hatte Agnes Baumgardt, Mitarbeiterin im Amt f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum.<\/p>\n<p><strong>Die Kommissionsmitglieder waren: <\/strong>Frau Becker: ehemalige Bezirksvorsitzende des Bezirkslandfrauenvereins Alsfeld, stellvertretende Kreislandwirtin (Bewertungsschwerpunkt: B\u00fcrgerschaftliche Aktivit\u00e4ten); Herr Dr. Dennh\u00f6fer: Dipl.-Biologe bei der Stadt Alsfeld, langj\u00e4hriges Mitglied im Naturschutzbeirat des Vogelsbergkreises  (Bewertungsschwerpunkt: Gr\u00fcngestaltung, Dorf in der Landschaft); Herr Kittlaus: Agraringenieur beim Landrat des Wetteraukreises, Fachdienst Landwirtschaft (Bewertungsschwerpunkt: Gr\u00fcngestaltung, Dorf in der Landschaft); Herr Ruhl: Architekt, Architekturb\u00fcro Ruhl und Geissler in Alsfeld (Bewertungsschwerpunkt: Baugestaltung); Herr Dr. Schopbach: freiberuflicher Holzbauingenieur, Mitglied im Magistrat der Stadt Romrod (Bewertungsschwerpunkt: Allgemeine Ortsentwicklung).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. In der Gruppe A (Orte, die sich seit mindestens drei Jahren in der Dorferneuerung befinden) siegte Schlitz-Pfordt. Platz zwei und drei belegen Lauterbach-Maar und Schlitz-Fraurombach. In der Gruppe B (das sind Orte ohne Dorferneuerungsf\u00f6rderung) hatte in der Bewertung der Jury, die vom 01.09.08 \u2013 11.09.08 durch die Region gefahren war, Homberg-Ober-Ofleiden die Nase vorn, &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,44],"tags":[],"class_list":["post-14425","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-kultur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14425","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14425"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14425\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14577,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14425\/revisions\/14577"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14425"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14425"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14425"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}