{"id":144032,"date":"2015-10-05T22:52:54","date_gmt":"2015-10-05T20:52:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=144032"},"modified":"2015-10-05T22:52:54","modified_gmt":"2015-10-05T20:52:54","slug":"ein-geheimer-codex-viel-spass-und-ein-kulinarisches-verwoehnprogramm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=144032","title":{"rendered":"Ein geheimer Codex, viel Spa\u00df und ein kulinarisches Verw\u00f6hnprogramm"},"content":{"rendered":"<p>Es war wie eine kleine Zeitreise. Zwei M\u00f6nche teilten gleich zu Beginn des Abends Fackeln aus und schritten  mit den Premieren-G\u00e4ste durch den Schlossgarten, bevor es eine steile Wendeltreppe hinunter in die \u201eUnterwelt Fuldas\u201c ging. Dort beeindruckte der stimmungsvoll erleuchtete und mit gregorianischen Ges\u00e4ngen erf\u00fcllte Wappensaal mit seinem urigen Ambiente und mittelalterlicher Deko inklusive Zinnbechern auf den Tischen.<br \/>\nAls dann die \u201e\u00c4btissin Ludowiga\u201c (Marianne Blum) auftrat und die Geschichte um den geheimen Codex ihren Lauf nahm, war man endg\u00fcltig in der Welt der Raubritter, Klosterbr\u00fcder und Ordensschwestern angekommen und konnte sich pl\u00f6tzlich vorstellen, dass man sich genau hier im Wappensaal unter dem Maritim in einem authentischen Raum des urspr\u00fcnglichen Kloster befindet, das einst, inmitten der wilden W\u00e4lder Buchoniens die Keimzelle der Stadt Fulda bildete.<br \/>\nDass die Geschichte z\u00fcndete, dazu trugen aber nicht nur das Ambiente, das Thema des St\u00fcckes und die sehr gut aufgelegten Darsteller bei, sondern auch die Zuschauer, die spontan Rollen in dem St\u00fcck \u00fcbernahmen und geschickt in die Handlung integriert wurden. Ja, der ganze Saal war zeitweilig auf den Beinen, um Teile eines verschwundenen Schriftst\u00fccks zu finden. In R\u00fcckblenden wurde dann immer weiter entschl\u00fcsselt, weswegen das gesuchte Schriftst\u00fcck wichtig ist und was es mit dem geheimnisvollen \u201eCodex Eberhardi\u201c zu tun hat, der ja tats\u00e4chlich am Anfang der Geschichte Fuldas steht und damit einen realen Bezug zur Stadtgeschichte in das St\u00fcck integrierte. Dass die Liebesgeschichte zwischen dem Novizen Alwin und der jungen Nonne dazu erfunden ist, tat dem keinen Abbruch. Im Gegenteil, sie f\u00fcgte der Handlung eine pikante Note hinzu und f\u00fchrte zu einigen sehr lustigen Szenen. Ebenso wie die stark gezeichneten Charaktere der M\u00f6nche Gottfried (Michael G\u00fcnther), Eberhard (Christoph Leipold) und Barnabas (Christoph G\u00fcnther), der mit seiner Leibesf\u00fclle und seiner derben Art an den sympathischen Raufbold \u201eBruder Tuck\u201c aus Robin Hood erinnerte und f\u00fcr viele Lacher sorgte. G\u00e4nsehaut verursachte dagegen der Auftritt des Raubritters (Christian Hartmann), der in historischem Fechten ausgebildet ist und diese F\u00e4higkeit auf beeindruckende Weise zeigte.<br \/>\nFazit: Dieses neue Produktion der Eventagentur WUNDERLAND hat alles, was einen unterhaltsamen Abend garantiert und es ist in dem Zusammenspiel der Faktoren authentischer Ort, historischer Bezug zur Stadt, gute Schauspieler, und Publikumsbeteiligung eine echte Alternative zu den \u00fcblichen Krimidinner-Angeboten.<\/p>\n<p>N\u00e4chste Termine:<br \/>\n\u00e2\u20ac\u00a2\t20.11.2015<br \/>\n\u00e2\u20ac\u00a2\t18.12.2015<br \/>\n\u00e2\u20ac\u00a2\t15.01.2016<br \/>\n\u00e2\u20ac\u00a2\t05.02.2016<\/p>\n<p>Hotel Maritim, Pauluspromenade 2, 36037 Fulda<br \/>\nShow + 3-Gang-Men\u00fc: 69 \u00e2\u201a\u00ac<br \/>\nInfos und Tickets im Maritim: 0661-282-0<br \/>\nonline unter info.ful@maritim.de <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Es war wie eine kleine Zeitreise. 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