{"id":143993,"date":"2015-10-03T06:52:26","date_gmt":"2015-10-03T04:52:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=143993"},"modified":"2015-10-03T06:52:26","modified_gmt":"2015-10-03T04:52:26","slug":"freiwillige-fuer-einsatz-zum-trauergleit-trafen-sich-im-stadtpfarrzentrum-ziel-keine-einsamen-bestattungen-begleitung-und-mitgestaltung-der-beerdigungsfeiern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=143993","title":{"rendered":"Freiwillige f\u00fcr Einsatz zum Trauergleit trafen sich im Stadtpfarrzentrum \u2013 Ziel: Keine \u201eeinsamen\u201c Bestattungen \u2013 Begleitung und Mitgestaltung der Beerdigungsfeiern"},"content":{"rendered":"<p>Die Fuldaer Ehrenamtlichen-Gruppe \u201eTrauergeleit\u201c, die sich vor knapp einem Jahr gebildet hat,  traf k\u00fcrzlich im Pfarrsaal der Stadtpfarrkirche zusammen. Die Freiwilligen dieses  karitativen Dienstes stehen bereit, um solchen Verstorbenen ein letztes Geleit zu geben, die keine oder nur wenige Angeh\u00f6rige haben. Denn \u2013 so die Zielsetzung \u2013 niemand soll auf seinem letzten Weg allein gelassen sein. Auch die Angeh\u00f6rigen sollen durch die Begleitung eine St\u00fctze und Trost erfahren. <\/p>\n<p>Das regelm\u00e4\u00dfige Treffen der Ehrenamtlichen dient zum Austausch und best\u00e4tigt, dass diese Hilfe weiterhin in Fulda ben\u00f6tigt wird. Diakon Michael Huf aus der Stadtpfarrei berichtete der Freiwilligengruppe von den Kontakten zu den Bestattern in Fulda, die ihn hin und wieder dar\u00fcber informieren, wenn es niemanden unter den Hinterbliebenen gibt, der eine kirchliche Beerdigung beauftragt. Den Bestattungsinstituten ist daran gelegen, dass die Bestattungen einen w\u00fcrdigen Rahmen haben. Wenn sie also noch einen Kontakt zur Kirche vermuten, erfolgt die Information an die Gemeinde. Es sei sch\u00f6n, so Huf, dass es dann diese Gruppe g\u00e4be, die den Pfarrer oder den Diakon bei der Bestattung begleitet. <\/p>\n<p>Sozialdienst katholischer Frauen und Caritas, die das Trauergeleit zusammen mit der Stadtpfarrei ins Leben gerufen haben, sehen es als ureigene Aufgabe der christlichen Gesellschaft, alleinstehende Menschen\u00c2\u00a0auch nach ihrem Tod zu begleiten und ihnen diesen letzten Dienst zu erweisen. Besonders die gesetzlichen Betreuer sehen in dem Trauergeleit eine gute Unterst\u00fctzung f\u00fcr ihre Arbeit mit ihren Betreuten, die oft ohne Angeh\u00f6rige sind, und sich fragen, was mit ihnen geschieht, wie alles geregelt wird, wenn sie nicht mehr leben. Die Bestattung \u2013 der letzte Gang \u2013 nimmt bei diesen \u00dcberlegungen durchaus Raum ein. \u00c2\u00a0<\/p>\n<p>Professor Richard Hartmann von der Theologischen Fakult\u00e4t Fulda als Schirmherr des Dienstes Trauergeleit  betonte in der Versammlung der Ehrenamtlichen, dass die Gruppe auch dann da sein sollte, wenn die Kirche nicht f\u00fcr die Beerdigung beauftragt wird und letztendlich eine s\u00e4kulare Bestattung durchgef\u00fchrt wird. Jeder Mensch, so der Theologe, habe seine W\u00fcrde und behielte sie bis in den Tod. \u201eDer Mensch hat es auch im Tod verdient, wahrgenommen und beachtet zu werden\u201c. <\/p>\n<p>Die Gruppe Trauergeleit hat sich dazu Texte und W\u00fcrdigungen \u00fcberlegt, die auch dann ausgesprochen werden k\u00f6nnen, wenn kein kirchlicher Hintergrund eines Verstorbenen mehr vermutet werden kann. Diakon Michael Huf bot sich nochmals ausdr\u00fccklich als unverbindliche Kontaktperson an, wenn Angeh\u00f6rige, Betreuer oder Einrichtungen auf das Trauergeleit zur\u00fcckgreifen wollen. Infos zu Trauergeleit im Internet: www.trauergeleit.de. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Fuldaer Ehrenamtlichen-Gruppe \u201eTrauergeleit\u201c, die sich vor knapp einem Jahr gebildet hat, traf k\u00fcrzlich im Pfarrsaal der Stadtpfarrkirche zusammen. Die Freiwilligen dieses karitativen Dienstes stehen bereit, um solchen Verstorbenen ein letztes Geleit zu geben, die keine oder nur wenige Angeh\u00f6rige haben. 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