{"id":143979,"date":"2015-10-03T06:49:55","date_gmt":"2015-10-03T04:49:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=143979"},"modified":"2015-10-03T06:49:55","modified_gmt":"2015-10-03T04:49:55","slug":"arbeitsgruppe-will-zu-individuellen-loesungsvorschlaegen-fuer-bessere-vereinbarkeit-von-beruf-und-pflege-beitragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=143979","title":{"rendered":"Arbeitsgruppe will zu individuellen L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen f\u00fcr bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege beitragen"},"content":{"rendered":"<p>Rund zwei Drittel der Besch\u00e4ftigten der Kreisverwaltung sind zwischen Anfang vierzig und Mitte f\u00fcnfzig. Unter Zugrundelegung bundesweiter Vergleichszahlen hat dies zur Folge, dass jede zweite bis dritte Mitarbeiterin beziehungsweise jeder zweite bis dritte Mitarbeiter im Verlauf des aktiven Berufslebens mit dem Thema \u201ePflege\u201c konfrontiert wird. In der Regel geht es dabei um die \u00dcbernahme der Pflege eines Angeh\u00f6rigen mit allen sich hieraus ergebenden pers\u00f6nlichen und arbeitsbezogenen Konsequenzen.<\/p>\n<p>Um der Bedeutsamkeit des Themas Rechnung zu tragen, ist der Landkreis Fulda der bundesweiten Initiative \u201eBeruf und Pflege vereinbaren\u201c beigetreten und hat am 16. Juli 2015 eine Charta unterzeichnet, mit der sich die Mitglieder verpflichten, f\u00fcr eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu sorgen. Vorarbeit f\u00fcr die Unterzeichnung der Charta leistete die Arbeitsgruppe \u201ePflege\u201c des Arbeitskreises \u201eVereinbarkeit von Familie und Beruf\u201c, der sich mit den Schwerpunktthemen Kinderbetreuung, Wiedereinstieg nach der Elternzeit, Telearbeit sowie Pflege besch\u00e4ftigt und bereits einige Projekte initiiert hat, wie zum Bespiel Betreuungsangebote f\u00fcr Kinder von Besch\u00e4ftigten, die in den Schulferien arbeiten.<\/p>\n<p>Die aus Dorothee Bug-Brod (Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt), Melanie Doran (Kreisjobcenter) und Heike Fichte-Schmidt (Schutzambulanz) bestehende Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema \u201ePflege\u201c st\u00e4rker ins Bewusstsein der Kreisverwaltung zu r\u00fccken. Zun\u00e4chst soll eine aktuelle Bestandserhebung als Grundlage f\u00fcr weitergehende Unterst\u00fctzungsangebote erfolgen. Hierzu wurde ein Fragebogen entwickelt, der nach erster Durchsicht eine gute Resonanz gerade bei m\u00e4nnlichen Kollegen gefunden hat. Auch wird es im Oktober in Zusammenarbeit mit der AOK ein erstes Trainingsangebot f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige geben. Die zehn Pl\u00e4tze sind bereits belegt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus geht es um Informationsveranstaltungen zu pflegerelevanten Fragestellungen, aber auch um flexible Arbeitszeitmodelle, mit denen die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erleichtert werden soll. Hierzu z\u00e4hlen vor allem Telearbeit und individuelle Jahresarbeitszeitkonten, die je nach Anfall der h\u00e4uslichen Pfleget\u00e4tigkeit angespart und aufgezehrt werden k\u00f6nnen. Letztendlich zielen die Bem\u00fchungen der Arbeitsgruppe darauf ab, dass geeignete Angebote f\u00fcr pflegende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer mehr als wichtiger Baustein einer modernen Unternehmenskultur erkannt werden. \u201ePflege kann jeden von uns zu jeder Zeit treffen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rund zwei Drittel der Besch\u00e4ftigten der Kreisverwaltung sind zwischen Anfang vierzig und Mitte f\u00fcnfzig. Unter Zugrundelegung bundesweiter Vergleichszahlen hat dies zur Folge, dass jede zweite bis dritte Mitarbeiterin beziehungsweise jeder zweite bis dritte Mitarbeiter im Verlauf des aktiven Berufslebens mit dem Thema \u201ePflege\u201c konfrontiert wird. 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