{"id":143809,"date":"2015-09-29T11:11:42","date_gmt":"2015-09-29T09:11:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=143809"},"modified":"2015-09-29T11:11:42","modified_gmt":"2015-09-29T09:11:42","slug":"oberflaechenabdichtung-verhindert-eintritt-von-niederschlagswasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=143809","title":{"rendered":"Oberfl\u00e4chenabdichtung verhindert Eintritt von Niederschlagswasser"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber den Fortgang der Arbeiten zur Oberfl\u00e4chenabdichtung der ehemaligen Kreisabfalldeponie informierte sich der neue Abfalldezernent des Landkreises Fulda, Frederik Schmitt. Vor Ort erl\u00e4uterte der Fachdienstleiter Abfallwirtschaft, Claus Blachnik, die Ma\u00dfnahmen. Die Arbeiten mit Gesamtkosten von rund f\u00fcnf Millionen Euro haben im April begonnen und werden voraussichtlich zwei Jahren dauern.<\/p>\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde des Abfallwirtschaftszentrums wurde bis Mai 2005 der gesamte im Landkreis Fulda anfallende Hausm\u00fcll abgelagert. Durch eine gesetzliche Neuregelung muss seit Juni 2005 Abfall entweder verbrannt oder nach einer Vorbehandlung energetisch verwertet werden. Seither wird der in Kalbach angelieferte M\u00fcll in einer eigens beim Abfallwirtschaftszentrum errichteten Halle zum Weitertransport in entsprechenden Aufbereitungs- und Entsorgungseinrichtungen umgeladen.<\/p>\n<p>Die ehemals zur Abfallablagerung genutzten Fl\u00e4chen wurden speziell gesichert und zum Schutz des Grundwassers mit einem Abdichtungssystem im Untergrund ausgestattet. Nachdem die Setzungsprozesse im Deponiek\u00f6rper abgeklungen sind, soll in einem ersten Schritt auf den beiden \u00e4ltesten, rund 6,5 Hektar gro\u00dfen Teilfl\u00e4chen die Oberfl\u00e4che abgedichtet werden. Bislang waren die fraglichen Fl\u00e4chen lediglich mit mineralischem Material f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit abgedeckt.<\/p>\n<p>In diesen Deponieabschnitten wird ein rund zwei Meter starkes, mehrstufiges Dichtungssystem aus Ton, Kunststoffbahnen und rekultivierungsf\u00e4higem Boden aufgebaut, um den Eintritt von Niederschlagswasser in die abgelagerten Abf\u00e4lle zu verhindern. Dieses m\u00fcsste dann wegen seines hohen Verschmutzungsgrads in einem aufw\u00e4ndigen Verfahren gereinigt werden. Gleichzeitig kann kein Deponiegas, das durch Abbauprozesse im Deponiek\u00f6rper entsteht, mehr entweichen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst werden der Bewuchs und die obere Schicht der Zwischenabdeckung abgeschoben, um eine geeignete Auflagefl\u00e4che f\u00fcr das Dichtungssystem zu schaffen. Damit eine z\u00fcgige Abdichtung der offenen Fl\u00e4chen sichergestellt werden kann, soll dies in mehreren kleineren Bauabschnitten erfolgen. Unter Umst\u00e4nden kann es hierdurch kurzfristig zu Geruchswahrnehmungen kommen. Insgesamt werden zur Herstellung der verschiedenen Schichten rund 130.000 Kubikmeter Material ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Foto: Der Fachdienstleiter Abfallwirtschaft, Claus Blachnik (r.), erl\u00e4uterte dem neuen Abfalldezernenten des Landkreises Fulda, Frederik Schmitt, die Ma\u00dfnahmen zur Oberfl\u00e4chenabdichtung auf der ehemaligen Kreisabfalldeponie in Kalbach.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u00dcber den Fortgang der Arbeiten zur Oberfl\u00e4chenabdichtung der ehemaligen Kreisabfalldeponie informierte sich der neue Abfalldezernent des Landkreises Fulda, Frederik Schmitt. Vor Ort erl\u00e4uterte der Fachdienstleiter Abfallwirtschaft, Claus Blachnik, die Ma\u00dfnahmen. Die Arbeiten mit Gesamtkosten von rund f\u00fcnf Millionen Euro haben im April begonnen und werden voraussichtlich zwei Jahren dauern. 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