{"id":143368,"date":"2015-09-20T09:08:01","date_gmt":"2015-09-20T07:08:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=143368"},"modified":"2015-09-20T09:08:01","modified_gmt":"2015-09-20T07:08:01","slug":"kreistagsvorsitzender-franz-rupprecht-feierte-seinen-75-geburtstag-paedagoge-politiker-und-spurensucher%e2%80%a8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=143368","title":{"rendered":"Kreistagsvorsitzender Franz Rupprecht feierte seinen 75. Geburtstag &#8211; P\u00e4dagoge, Politiker und Spurensucher\u00e2\u20ac\u00a8"},"content":{"rendered":"<p>Am 1. September ist Franz Rupprecht 75 Jahre alt geworden. Man kennt den L\u00fctterer als Vorsitzenden des Kreistages, als ehemaligen Rektor der Fuldaer Geschwister-Scholl-Schule und als Autor heimatgeschichtlicher Literatur. Rupprecht ist ein Politiker, P\u00e4dagoge und Spurensucher, der sich f\u00fcr Details interessiert, eine gute Vorbereitung sch\u00e4tzt und gerne viel arbeitet.<\/p>\n<p>Eine \u201eDoppelstunde\u201c mit dem einstigen Volksschullehrer reicht kaum aus, um die wichtigsten Lebensstationen, die pr\u00e4gendsten Erfahrungen und die sch\u00f6nsten Erinnerungen des Jubilars zu notieren. Rupprecht wei\u00df Vieles und vor allem Spannendes zu berichten \u2013 unter anderem \u00fcber seine schlesischen Wurzeln, die Vertreibung aus seinem Geburtsort Kieslingswalde, den Lageraufenthalt in der Lausitz, die Kindheit in Sachsen und sp\u00e4ter in Hessen. Im Eichenzeller Ortsteil L\u00fctter ist Franz Rupprecht seit 1957 zu Hause.<\/p>\n<p>Ehrgeiz und Zielstrebigkeit sind wohl Charakterz\u00fcge des 75-J\u00e4hrigen, der in seiner Jugend als Torwart in der L\u00fctterer Fu\u00dfballmannschaft gespielt hat. Die Freude an Verantwortung und das Streben nach vorne spiegeln sich auch in der Vita wieder. 1965 begann Rupprecht, der in Gie\u00dfen Lehramt f\u00fcr Volks- und Realschulen studiert hat, seinen Dienst als au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiger Lehrer an der Geschwister-Scholl-Schule in Fulda. Dort unterrichtete er 16 Jahre lang, bevor er 1981 an die Cuno-Raabe-Schule wechselte und das Amt des Konrektors bekleidete.<\/p>\n<p>Zwei Jahre sp\u00e4ter wurde Franz Rupprecht Rektor der Athanasius-Kircher-Schule in Fulda. 1986 schloss sich der Kreis in der Geschwister-Scholl-Schule, an der Rupprecht bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2005 als Rektor t\u00e4tig war. \u201eAuf meine T\u00e4tigkeit als Lehrer und als Rektor blicke ich mit Zufriedenheit zur\u00fcck\u201c, sagt der P\u00e4dagoge, der bis auf Chemie alle F\u00e4cher unterrichtet hat. Bis heute pflegt er den Kontakt zu fr\u00fcheren Kollegen. Nicht nur gemeinsame Erinnerungen, sondern auch die Liebe zur Musik verbindet die Pension\u00e4re. Denn seit den 1970er Jahren wird gemeinsam im \u201eLehrer-Chor\u201c gesungen und einmal w\u00f6chentlich geprobt.<\/p>\n<p>Rupprechts Tenorstimme wird seit \u00fcber 40 Jahren auch in der Kommunalpolitik geh\u00f6rt. Begonnen hat Rupprecht, der seit 1970 Mitglied der CDU ist, mit dem Amt des Schriftf\u00fchrers der Gemeindevertretung L\u00fctter; sp\u00e4ter wurde er Vorsitzender der Gemeindevertretung Eichenzell. Seit 1989 ist Rupprecht Mitglied des Kreistags des Landkreises Fulda und seit 1999 dessen Vorsitzender. Dar\u00fcber hinaus war und ist der 75-J\u00e4hrige in zahlreichen Aussch\u00fcssen und Gremien aktiv. \u201eIn der Politik ist es eigentlich dasselbe wie in der Schule\u201c, meint der Jubilar schmunzelnd, \u201eich muss sehen, dass nur einer redet.\u201c In besonderer Erinnerung geblieben seien ihm Gespr\u00e4che mit den bekannten Bundespolitikern Hans Dietrich Genscher und Bernhard Vogel. Seine Rede zum Abschied des fr\u00fcheren Landrats Fritz Kramer sowie die dreimalige Leitung des Wahlvorbereitungsausschusses zur Wahl des Ersten Kreisbeigeordneten seien ebenfalls besondere Ereignisse gewesen.<\/p>\n<p>In seiner Freizeit besch\u00e4ftigt sich Franz Rupprecht gerne mit der Heimatgeschichte. Zum L\u00fctterer Gemeindejubil\u00e4um, das k\u00fcrzlich gefeiert wurde, hat der passionierte Historiker an einer Chronik mitgewirkt. Die Kirchenb\u00fccher, die bis ins Jahr 1666 zur\u00fcckreichen, hat Rupprecht auch f\u00fcr pers\u00f6nliche Recherchen gew\u00e4lzt. Denn sein Wissen \u00fcber die famili\u00e4ren Wurzeln und die schlesische Heimat sowie die Geschichte seines Lebens hat der Vater zweier T\u00f6chter in den vergangenen Jahren niedergeschrieben. In K\u00fcrze sollen die Zeilen in Buch-Form gebracht werden.<\/p>\n<p>Seiner Frau Maria hat der stets besch\u00e4ftige Pension\u00e4r \u00fcbrigens versprochen, demn\u00e4chst \u00f6fter daheim zu sein. Im Moment stehen monatlich gut zehn Veranstaltungen im Kalender. Am Geburtstag war dort ein Ausflug eigetragen. Mit der Familie ging es nach Saarburg und zu einem bekannten Weingut. Dort wurde mit einem Glas Riesling auf den Ehrentag angesto\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Am 1. September ist Franz Rupprecht 75 Jahre alt geworden. Man kennt den L\u00fctterer als Vorsitzenden des Kreistages, als ehemaligen Rektor der Fuldaer Geschwister-Scholl-Schule und als Autor heimatgeschichtlicher Literatur. Rupprecht ist ein Politiker, P\u00e4dagoge und Spurensucher, der sich f\u00fcr Details interessiert, eine gute Vorbereitung sch\u00e4tzt und gerne viel arbeitet. 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