{"id":142759,"date":"2015-09-08T21:54:00","date_gmt":"2015-09-08T19:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=142759"},"modified":"2015-09-08T21:54:00","modified_gmt":"2015-09-08T19:54:00","slug":"zu-besuch-auf-der-arche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=142759","title":{"rendered":"Zu Besuch auf der Arche"},"content":{"rendered":"<p>Auch auf lokaler Ebene kann sehr zielgerichtet und nachdr\u00fccklich Hilfe geleistet werden \u2013 das beweist in Hessisch Lichtenau das Team vom Verein \u201eArche\u201c. Die Arche soll \u2013 wie das biblische Schiff \u2013 Rettung aus Notlagen bringen. Um beim biblischen Bild zu bleiben: Die Arche in Hessisch Lichtenau hilft allen, die im Regen stehen und etwa Sozialberatung ben\u00f6tigen, um Problemlagen zu analysieren und in den Griff zu bekommen. In einer Kleiderstube kann die notwendige Versorgung mit passender Kleidung und Schuhen vorgenommen werden. Auch Kleinm\u00f6bel und Gegenst\u00e4nde zur Wohnungsausstattung sowie Kinderspielzeuge sind vorr\u00e4tig. Es gibt ein Lebensmittelverteilungssystem f\u00fcr Bed\u00fcrftige; Menschen in Obdachlosigkeit erhalten weitere Hilfe und Unterst\u00fctzung. Und jeder, der m\u00f6chte, kann es sich in der Cafe-Ecke der Arche gem\u00fctlich machen.<\/p>\n<p>\u201eProfessionell wie ein kleiner Caritasverband\u201c, lobte bei seinem Besuch Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, der zusammen mit dem Ressortleiter f\u00fcr Soziale Dienste, Armin Schomberg, zur Arche nach Nordhessen gekommen war. Im Gespr\u00e4ch mit der Vereinsvorsitzenden Gerda Br\u00fcckmann, selbst fr\u00fcher hauptamtliche Caritas-Mitarbeiterin und mittlerweile im Ruhestand, sowie einigen ihrer Mitstreiter unterstrich Juch, dass schon die\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 R\u00e4umlichkeiten der Arche wiederspiegelten, mit welcher Herzlichkeit und Sorgfalt hier Hilfsangebote dargebracht w\u00fcrden.\u00c2\u00a0 \u201eDie Arche ist ein gutes Projekt, das f\u00fcr uns als verbandlicher Caritas beispielhaft zeigt, wie Hilfe in einer kleineren Stadt von denen es im Bistum ja reichlich gibt, hervorragend organisiert werden kann!\u201c<\/p>\n<p>Derzeit verdoppelt sich die Nachfrage nach Hilfe auch bei der Arche, weil j\u00fcngst in den ehemaligen Kasernen der nordhessischen Stadt Fl\u00fcchtlinge untergebracht wurden, die nun nach Lebensmitteln und Kleidung sowie Haushaltsgegenst\u00e4nden nachfragen. \u201eDie Unterst\u00fctzung der Fl\u00fcchtlinge wird sicher eine weitere stete Herausforderung werden, die in der kommenden Zeit zu unseren bestehenden Aufgaben hinzukommt\u201c, stellte Gerda Br\u00fcckmann fest. \u201eDoch die Arche soll auch in Zukunft als wirklich\u00c2\u00a0 niedrigschwelliges Angebot f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich sein. Das bedeutet allerdings, dass wir unsere Arbeit weiter ausschlie\u00dflich durch Ehrenamt und Spenden finanzieren m\u00fcssen!\u201c<\/p>\n<p>In diesem Sinne \u00fcberreichte Caritasdirektor Juch dem Vereinsvorstand eine 500-Euro-Spende, um seitens des Dachverbands auch sp\u00fcrbar die Arbeit der Arche zu\u00c2\u00a0 unterst\u00fctzen. Das Geld soll der Schulkinderbetreuung zu Gute\u00c2\u00a0 kommen. Weitere Infos zur Arbeit der Arche finden Interessierte unter www.arche-heli.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Auch auf lokaler Ebene kann sehr zielgerichtet und nachdr\u00fccklich Hilfe geleistet werden \u2013 das beweist in Hessisch Lichtenau das Team vom Verein \u201eArche\u201c. Die Arche soll \u2013 wie das biblische Schiff \u2013 Rettung aus Notlagen bringen. 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