{"id":142134,"date":"2015-08-18T04:52:05","date_gmt":"2015-08-18T02:52:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=142134"},"modified":"2015-08-18T04:52:05","modified_gmt":"2015-08-18T02:52:05","slug":"katzenpopulation-in-stadt-und-landkreis-waechst-ungewollt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=142134","title":{"rendered":"Katzenpopulation in Stadt und Landkreis w\u00e4chst ungewollt"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/414-Katzenschutzverordnung.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-142147\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/414-Katzenschutzverordnung-265x175.jpg\" alt=\"414-Katzenschutzverordnung\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/414-Katzenschutzverordnung-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/414-Katzenschutzverordnung-600x396.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/414-Katzenschutzverordnung.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Nicht die Augen vor dem Leid herrenloser oder verwilderter Katzen zu verschlie\u00dfen und Menschen f\u00fcr den Katzenschutz zu sensibilisieren, daf\u00fcr macht sich Anita Burck stark. Die K\u00fcnzellerin ist seit vielen Jahren im Verein Tierschutz Fulda und Umgebung e.V. aktiv. \u201eDas Leid der Katzen sind wir wirklich leid\u201c, sagt sie. \u201eDeshalb setzen wir uns auch f\u00fcr eine Katzenschutzverordnung ein, mit der die Kastration sowie die Kennzeichnung von Freig\u00e4nger-Katzen verbindlich geregelt werden k\u00f6nnte.\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00c2\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Anita Burck und deren Mitstreiterinnen Heike Liebig und Heike Sch\u00e4fer liegt angesichts der dauerhaften Konfrontation mit dem Katzenleid die Notwendigkeit dieser Verordnung auf der Hand. Denn die regionalen Tierschutzvereine, von denen es sieben an der Zahl gibt, registrieren laut Anita Burck trotz der Tatsache, dass sie j\u00e4hrlich mehr als 600 herrenlose oder wild lebende Katzen kastrieren lassen, einen stetigen Anstieg der Katzenpopulation sowohl im Stadtgebiet als auch im Landkreis. Hinzu k\u00e4me die steigende Zahl von erkrankten Katzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIm vergangenen Jahr hatte unser Verein allein 42.000 Euro Tierarztkosten zu tragen. Das ist nicht leicht zu stemmen\u201c, unterstreicht die K\u00fcnzellerin, die sich zwar dar\u00fcber freut, dass die Menschen immer weniger wegschauen; den Begriff \u201eTierliebe\u201c erw\u00e4hnt die Tiersch\u00fctzerin aber auch in einem Atemzug mit \u201eVerantwortung\u201c und \u201eKonsequenzen\u201c. Wenn Tierhalter m\u00e4nnliche oder weibliche Freig\u00e4nger-Katzen nicht kastrieren lassen, dann tragen sie m\u00f6glichweise zum unkontrollierten Anstieg der Katzenpopulation bei. Denn jede vermehrungsf\u00e4hige Katze kann zwei Mal im Jahr vier bis sechs Junge bekommen, die wiederum ab dem Alter von sechs Monaten zeugungsf\u00e4hig sind. Doch was passiert mit dem ungewollten Katzennachwuchs?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn wir die Welpen sehr fr\u00fch bekommen, meist noch als Saugwelpen, dann werden sie in privaten Pflegestellen mit der Flasche aufgezogen und ab der achten Lebenswoche vermittelt. In unseren Abgabevertr\u00e4gen weisen wir darauf hin, dass die Tiere bei Einsetzen der Geschlechtsreife kastriert werden m\u00fcssen\u201c, erkl\u00e4rt Anita Burck. \u201eVerwilderte Katzen lassen sich weder einsperren noch z\u00e4hmen. Deshalb werden sie von uns kastriert, wieder frei gelassen, und wir sorgen daf\u00fcr, dass sie kontrollierte Futterstellen bekommen.\u201c F\u00fcr eine Kastration, die zwischen 60 und 90 Euro koste, spr\u00e4chen neben der Populationskontrolle auch tiergesundheitliche Aspekte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ende Juli hat die Stadt Darmstadt als erste hessische Kommune eine Katzenschutzverordnung erlassen, die eine Kastration sowie Kennzeichnung der Katzen f\u00fcr deren Besitzer zur Pflicht macht. Nach aktueller Rechtslage obliegt es in Hessen den St\u00e4dten und Gemeinden, ob sie eine derartige Verordnung erlassen. Die tierschutzrechtlichen Argumente sind die eine Seite, die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen f\u00fcr verpflichtende Ma\u00dfnahmen beim Katzenschutz die andere. Die Erfahrungen der St\u00e4dte und Gemeinden, die den Katzenschutz bereits per Verordnung umsetzen, k\u00f6nnten in die Gespr\u00e4che zwischen den hiesigen Tiersch\u00fctzern und den politischen Entscheidungstr\u00e4gern einflie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Information unter <a href=\"http:\/\/www.tierschutz-fulda.de\">www.tierschutz-fulda.de<\/a> oder Telefon (0661)604903<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Nicht die Augen vor dem Leid herrenloser oder verwilderter Katzen zu verschlie\u00dfen und Menschen f\u00fcr den Katzenschutz zu sensibilisieren, daf\u00fcr macht sich Anita Burck stark. 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