{"id":142026,"date":"2015-08-12T18:40:43","date_gmt":"2015-08-12T16:40:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=142026"},"modified":"2015-08-12T18:40:43","modified_gmt":"2015-08-12T16:40:43","slug":"kunstprojekt-von-martin-woehrl-auf-dem-domplatz-in-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=142026","title":{"rendered":"Kunstprojekt von Martin W\u00f6hrl auf dem Domplatz in Fulda"},"content":{"rendered":"<p>Vom 10. September bis 31. Oktober ist auf dem Domplatz in Fulda das Kunstwerk \u201eFeld\u201c des M\u00fcnchener Bildhauers Martin W\u00f6hrl zu sehen: Zw\u00f6lf \u00fcberdimensionierte Weizen\u00e4hren stehen in einer lockeren Gruppe auf einem Rasenst\u00fcck am Domplatz. Die Installation der Skulpturen erfolgt als Beitrag des Bistums Fulda zum Kunstprojekt der Deutschen Bischofskonferenz anl\u00e4sslich des 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des Zweiten Vatikanischen Konzils. Das Kunstwerk greift den Gedanken der \u201e\u00d6ffnung der Kirche f\u00fcr die Welt\u201c auf. Am Donnerstag, 10. September, wird es um 11 Uhr im Auditorium maximum der Theologischen Fakult\u00e4t Fulda durch Bischof Heinz Josef Algermissen und den W\u00fcrzburger Bischof Dr. Friedhelm Hofmann im Beisein des hessischen Kultusministers Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz feierlich er\u00f6ffnet. Um 17 Uhr findet auf dem Domplatz ein Gespr\u00e4ch mit Martin W\u00f6hrl und der Kuratorin Dr. Angelika Nollert (M\u00fcnchen) statt. Im Rahmen des Kunstprojekts der Deutschen Bischofskonferenz werden von Fr\u00fchjahr bis Herbst dieses Jahres unter anderem Ausstellungen, Theater- und Musikauff\u00fchrungen sowie Lesungen in zehn deutschen Bist\u00fcmern durchgef\u00fchrt. Weitere Informationen zu den Projekten finden sich im Internet unter <a href=\"http:\/\/www.freude-und-hoffnung.com\/\">www.freude-und-hoffnung.com<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Kuratorin sagt \u00fcber das Kunstwerk von Martin W\u00f6hrl, das ab 7. September auf dem Domplatz installiert wird: \u201eDie etwa vier Meter hohen \u00c4hren sind individuell gestaltet und in Goldt\u00f6nen gefasst.\u201c In ihrer Gr\u00f6\u00dfe und an ihrem Standort vermittelten die Weizen\u00e4hren nicht nur topographisch zwischen dem Bodenniveau des Domplatzes und der erh\u00f6hten Ebene des Michaelsberges, sondern ebenfalls inhaltlich zwischen den sakralen Geb\u00e4uden und dem s\u00e4kularen Versammlungsplatz. \u201eKirche und Welt scheinen sich hier zu begegnen. Beim Anblick dieses Weizenfeldes im Kontext der Kirchenbauten werden unwillk\u00fcrlich Assoziationen mit der christlichen Symbolik wach: Reife \u00c4hren als Symbol des Segens und Bild f\u00fcr von Gott geschenkten Reichtum sowie der Weizen f\u00fcr Tod und Auferstehung.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Martin W\u00f6hrl, geboren 1974 in M\u00fcnchen, studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in M\u00fcnchen, am Edinburgh College of Art und an der Glasgow School of Art. Er erhielt den Lothar-Fischer-Preis f\u00fcr Bildhauerei, war Stipendiat der Villa Concordia in Bamberg, USA-Stipendiat des Bayerischen Staates, Stipendiat des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes und ist Tr\u00e4ger des Bayerischen Staatsf\u00f6rderpreises. Seine Werke sind unter anderem vertreten in den Sammlungen des Lenbachhauses in M\u00fcnchen, des Kunstmuseums Bonn und des Neuen Museums in N\u00fcrnberg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vom 10. September bis 31. Oktober ist auf dem Domplatz in Fulda das Kunstwerk \u201eFeld\u201c des M\u00fcnchener Bildhauers Martin W\u00f6hrl zu sehen: Zw\u00f6lf \u00fcberdimensionierte Weizen\u00e4hren stehen in einer lockeren Gruppe auf einem Rasenst\u00fcck am Domplatz. 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