{"id":141738,"date":"2015-08-03T17:01:17","date_gmt":"2015-08-03T15:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=141738"},"modified":"2015-08-03T17:01:17","modified_gmt":"2015-08-03T15:01:17","slug":"arbeitgeberservice-des-kreisjobcenters-und-firma-ruebsam-metallwaren-arbeiten-seit-1997-erfolgreich-zusammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=141738","title":{"rendered":"Arbeitgeberservice des Kreisjobcenters und Firma R\u00fcbsam Metallwaren arbeiten seit 1997 erfolgreich zusammen"},"content":{"rendered":"<p>\u201eBei uns bekommt jeder eine Chance. Er muss p\u00fcnktlich und zuverl\u00e4ssig sein. Und arbeiten wollen\u201c, sagt Stefan Schneider, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Firma R\u00fcbsam &amp; Co. Metallwaren im H\u00fcnfelder Stadtteil Sargenzell.<\/p>\n<p>Das Familienunternehmen, das\u00c2\u00a0 1954 gegr\u00fcndet wurde, besch\u00e4ftigt aktuell 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darunter etliche ehemalige Empf\u00e4nger von Arbeitslosengeld II, die durch die Vermittlung des\u00c2\u00a0 Kommunalen Kreisjobcenters bei der Firma R\u00fcbsam dauerhaft Arbeit gefunden haben. Erst k\u00fcrzlich konnten drei der vermittelten Mitarbeiter ihr 15-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um begehen.<\/p>\n<p>\u201eDiese Menschen symbolisieren beispielhaft\u00c2\u00a0 die M\u00f6glichkeiten und Chancen, die durch eine\u00c2\u00a0 konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitgeberservice und den regionalen Unternehmen entstehen k\u00f6nnen, obwohl die pers\u00f6nlichen Voraussetzungen bei den Arbeitsuchenden zun\u00e4chst vielleicht nicht die allerbesten waren\u201c, wei\u00df Markus Vogt vom Kreisjobcenter. Zu den klassischen Vermittlungshemmnissen z\u00e4hlen laut Vogt unter anderem mangelnde Deutschkenntnisse\u00c2\u00a0 und eine fehlende Ausbildung.<\/p>\n<p>F\u00fcr Stefan Schneider sind das jedoch keine Gr\u00fcnde, potenzielle Arbeitskr\u00e4fte abzulehnen. \u201eBei uns ist jede Nationalit\u00e4t willkommen. Wenn der Mensch eine Arbeitserlaubnis hat und arbeiten will, kann er sich beweisen\u201c, betont der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Die Tatsache, dass es im Unternehmen R\u00fcbsam sehr viele Fertigungsverfahren gibt, f\u00fcr die man keine Berufsausbildung, sondern lediglich eine intensivere Anlernzeit ben\u00f6tigt, erleichtert den Arbeitseinstieg f\u00fcr ungelernte Mitarbeiter. Und die Vielfalt der Nationalit\u00e4ten, die in den Hallen des metallverarbeitenden Betriebes arbeiten, relativiert wohl auch so manche Sprachbarriere.<\/p>\n<p>An Flexibilit\u00e4t mangelt es der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Sargenzeller Unternehmens, das sich auf Sonderverbindungselemente f\u00fcr den Fahrzeugbau spezialisiert hat, jedenfalls nicht. Stefan Schneider spricht von einer Nische, die er bedient. Gesp\u00fcr f\u00fcr den Markt, aber auch Gesp\u00fcr f\u00fcr Menschen seien Erfolgsfaktoren. So w\u00fcrden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne mal in unterschiedlichen Fertigungsbereichen eingesetzt, um zu schauen, wo sie mit ihren F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten am besten aufgehoben seien. \u201eWir haben hier einige Mitarbeiter, die als Helfer angefangen haben und heute Verantwortung tragen\u201c, betont Schneiders Schwester Astrid Schneider-Heil, die unter anderem\u00c2\u00a0 f\u00fcr die Personalauswahl und -entwicklung verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Passendes Personal f\u00fcr Unternehmen zu finden, ist eine der Hauptaufgaben von Christoph Noll vom Arbeitgeberservice. Die Firma R\u00fcbsam kennt der Arbeitsvermittler seit 1997. Allein in den letzten acht Jahren hat er knapp 20 ALG-II-Empf\u00e4nger nach Sargenzell vermittelt. \u201eDas Wissen \u00fcber den Betrieb und dessen Anforderungen an das Personal sind sehr hilfreich bei der Vorauswahl. Unser Ziel ist es, die Betriebe bei der aufw\u00e4ndigen Personalsuche zu entlasten und Menschen zu vermitteln, die m\u00f6glichst gut zum Unternehmen passen k\u00f6nnten\u201c, wei\u00df Noll. In diesem Zusammenhang h\u00e4tten sich auch Praxistage im Vorfeld einer Arbeitsaufnahme bew\u00e4hrt. \u201eDurch das gegenseitige Kennenlernen k\u00f6nnen wir einer schnellen Beendigung der Arbeitsverh\u00e4ltnisse entgegenwirken\u201c, so Noll. Denn langfristige Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisses seien das Ziel.<\/p>\n<p>Stefan Schneider und Astrid Schneider-Heil sind jedenfalls\u00c2\u00a0 froh dar\u00fcber, mit Christoph Noll seit fast 20 Jahren einen kompetenten Ansprechpartner in Sachen Personalvermittlung und dank seines guten H\u00e4ndchens immer noch etliche Mitarbeiter, die einst\u00c2\u00a0 Kunden des Kreisjobcenters waren, an Bord des Unternehmens zu haben.<\/p>\n<p>Bild: Markus Vogt, Teamleiter Eingliederung (2.v.r.), und Christoph Noll (l.) vom Arbeitgeberservice des Kreisjobcenters mit Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stefan Schneider (2.v.r.) und R\u00fcbsam-Mitarbeitern<\/p>\n<p>Text und Foto: Dorit Heydenreich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eBei uns bekommt jeder eine Chance. Er muss p\u00fcnktlich und zuverl\u00e4ssig sein. Und arbeiten wollen\u201c, sagt Stefan Schneider, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Firma R\u00fcbsam &amp; Co. 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