{"id":141621,"date":"2015-07-31T08:39:33","date_gmt":"2015-07-31T06:39:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=141621"},"modified":"2015-07-31T08:39:33","modified_gmt":"2015-07-31T06:39:33","slug":"20-00000-euro-fuer-uganda-von-der-kleiderspende-zum-wassertankprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=141621","title":{"rendered":"20.000,00 Euro f\u00fcr Uganda  Von der Kleiderspende zum Wassertankprojekt"},"content":{"rendered":"<p>Viele Menschen werden sich fragen, was mit ihrer Kleiderspende passiert, die sie bei der Aktion Brasilien und Projekte \u201eHilfe zur Selbsthilfe\u201c des Kolpingwerks im Bistums Fulda abgeben. Mancher denkt, die Ware wird nach Brasilien verschickt; das ist aber zu teuer und man kann auch vor Ort nicht unbedingt Menschen finden, die die Kleider tragen k\u00f6nnen. Andere bef\u00fcrchten, ihre Kleider werden geschreddert, doch daf\u00fcr sind die Kleider ein zu wertvoller Rohstoff.<\/p>\n<p>In Wirklichkeit kommt die Sammelware in ein Sortierwerk und wird nach Qualit\u00e4tsstufen sortiert. Mit den gespendeten Kleidern wird ein Gelderl\u00f6s erzielt. Danach werden verschiedene Projekt gesucht, die mit dem Erl\u00f6s unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Dabei wird Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Dass Geld soll wirklich langfristig eine Hilfe zur Selbsthilfe leisten.<\/p>\n<p>So konnte vor kurzem einem Antrag des Kolpingbezirksverbandes Hessisches Kegelspiel stattgegeben werden, das Wassertankprojekt von Margret Kawooya in Mityana, Uganda mit 20.000,00 \u00e2\u201a\u00ac zu unterst\u00fctzen. Die Familien in Uganda leiden unter der gro\u00dfen Trockenheit und die Frauen m\u00fcssen das Wasser f\u00fcr den t\u00e4glichen Bedarf kilometerweit herbeischleppen. Ein Wassertank wird an die Regenrinne des Hauses angeschlossen und sammelt das Wasser in der Regenzeit auf. Eine wahre Hilfe zur Selbsthilfe.<\/p>\n<p>Bereits beim Bezirksfamilientag des Kolping-Bezirkes Hessisches Kegelspiel am Kirschberg in H\u00fcnfeld konnte Bezirkssprecher G\u00fcnter Pilz die gute Nachricht mitteilen. Johanna Wei\u00dfm\u00fcller, eine Kolpingjugendliche von der Kolpingsfamilie Gro\u00dfentaft war zur gleichen Zeit mit ihrem Freund Moritz Brandt bei Margret Kawooya in Uganda zu Besuch und durfte den Geldbetrag bei einer symbolischen Scheck\u00fcbergabe \u00fcberreichen.<\/p>\n<p>Johanna erz\u00e4hlt von ihren Eindr\u00fccken:<br \/>\n\u201eIch habe mich sehr gefreut, dass wir Margret Kawooya einen symbolischen Scheck f\u00fcr die Wassertankprojekte hier vor Ort geben konnten. In unserer Zeit hier in Mityana wurden wir Zeuge der Gastfreundschaft von Ugandas Familien und Menschen.<\/p>\n<p>Wir wurden aber auch Zeuge von Armut und Zust\u00e4nden, die wir als menschenunw\u00fcrdig bezeichnen w\u00fcrden. Gleicherma\u00dfen wurden wir Zeuge von Hilfe zur Selbsthilfe.<\/p>\n<p>Wir haben hier viele tolle Projekte gesehen. Sicherlich ist manches an Projekten in dem Umfang nur durch \u201eunser\u201c Geld, also den Spenden aus Europa m\u00f6glich, aber man muss sich auch immer wieder vor Augen f\u00fchren, dass Geld alleine ohne verantwortungsbewusste und engagierte Menschen nichts bewegen kann.<\/p>\n<p>Daher m\u00f6chte Kolping International ja auch kein Geldtransfer von Nord nach S\u00fcd sein, sondern ein partnerschaftliches Verh\u00e4ltnis auf Augenh\u00f6he pflegen. Kolping kennt hier in Mityana jedes Kind, weil starke und beeindruckende Projekte\u00c2\u00a0 durchgef\u00fchrt und organisiert von starken Pers\u00f6nlichkeiten damit verbunden werden. Und wahrscheinlich auch wegen des Kolping-Hotels im Stadtzentrum.\u201c<br \/>\nMoritz f\u00fcgt hinzu: \u201eDie Menschen die wir hier in Uganda getroffen haben, sind alle unglaublich freundlich gewesen und es gab eigentlich niemanden der sich nicht gefreut hat uns, die \u201eMuzungus\u201c (was in Uganda der Ausdruck f\u00fcr wei\u00dfe Menschen ist), zu sehen. \u00dcberall wo wir hinkamen, wurden wir mit offenen Armen empfangen und die Menschen waren stolz darauf, uns zeigen zu k\u00f6nnen, was sie geschafft haben.<\/p>\n<p>Die Projekte, die Kolping in Mityana durchf\u00fchrt, helfen den Menschen in Stadt und Umgebung sehr. Manche davon, wie die Frauengruppen, sind vollkommen selbstst\u00e4ndig, aber einige ben\u00f6tigen das Geld aus Europa. Hierzu z\u00e4hlt auch das Wassertankprojekt und wir waren sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber, in unserer Zeit hier den symbolischen Scheck des DV Fulda \u00fcberreichen zu k\u00f6nnen. Das Geld ist in diesem Projekt sicher gut aufgehoben.\u201c<\/p>\n<p>Zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Projekts wird es von der Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes in K\u00f6ln betreut und regelm\u00e4\u00dfig besucht. So ist eine dauerhafte Hilfe wirklich m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Viele Menschen werden sich fragen, was mit ihrer Kleiderspende passiert, die sie bei der Aktion Brasilien und Projekte \u201eHilfe zur Selbsthilfe\u201c des Kolpingwerks im Bistums Fulda abgeben. Mancher denkt, die Ware wird nach Brasilien verschickt; das ist aber zu teuer und man kann auch vor Ort nicht unbedingt Menschen finden, die die Kleider tragen k\u00f6nnen. &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":141623,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-141621","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=141621"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141621\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141624,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141621\/revisions\/141624"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/141623"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=141621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=141621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=141621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}