{"id":141541,"date":"2015-07-29T10:21:41","date_gmt":"2015-07-29T08:21:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=141541"},"modified":"2015-07-29T10:21:41","modified_gmt":"2015-07-29T08:21:41","slug":"viel-erreicht-noch-viel-zu-tun-ob-moeller-bifuldatal-und-ortsvorsteher-ziehen-zwischenbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=141541","title":{"rendered":"\u201eViel erreicht \u2013 noch viel zu tun!\u201c OB M\u00f6ller, BIFuldatal und Ortsvorsteher ziehen Zwischenbilanz"},"content":{"rendered":"<p>Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller hatte den Vorstand der BIFuldatal und die Fuldaer OrtsvorsteherInnen zum Informationsaustausch am 27. Juli in das Stadtschloss eingeladen, um nach dem Koalitionsgipfel von Merkel, Gabriel und Seehofer am 1. Juli (\u201eErdkabell\u00f6sung hat Vorrang vor Freileitung.\u201c) die Lage zu er\u00f6rtern, seit dem Herbst 2014 Erreichtes zu bewerten und weiteres Vorgehen miteinander abzustimmen. Zun\u00e4chst legte Andreas Becker, Leiter des Stadtplanungsamtes, das Vorgehen der Stadtverwaltung dar, angefangen mit der Zusammenstellung der aus den Stadtteilen eingegangenen Raumwiderst\u00e4nde (ein sechsseitiges Papier mit erg\u00e4nzendem Kartenmaterial) bis hin zur Beauftragung einer Berliner Rechtsanwaltskanzlei zur Interessenvertretung der Stadt. Der \u201eEnergiegipfel\u201c sei ein gemeinsamer Erfolg der Bem\u00fchungen der Politik und\u00c2\u00a0 der B\u00fcrgerinitiativen, betonte er. Nun sei die Bundesnetzagentur gefordert, f\u00fcr eine grundlegende \u00dcberarbeitung des Netzentwicklungsplanes einschlie\u00dflich neuer Trassenvorlagen zu sorgen. Damit sei Zeit gewonnen, schloss sich Guntram Ziepel, stv. BI-Vorsitzender an, die Antragskonferenzen seien ausgesetzt und w\u00fcrden wohl kaum vor 2016 stattfinden k\u00f6nnen. Die bisherige Arbeit der Stadt und der B\u00fcrgerinitiative sei nicht umsonst gewesen; die gesammelten Raumwiderst\u00e4nde gegen die HG\u00dc-Freileitungen seien nun auch f\u00fcr eine Erdverkabelung zugrunde zu legen. F\u00fcr die BI stelle sich aber weiterhin die Frage, ob es \u00fcberhaupt einen Bedarf f\u00fcr den SuedLink gebe. Die Antwort auf diese Frage, so f\u00fcgt BI-Pressesprecher Hubert Schulte ein, sei die Politik entgegen mancher Ank\u00fcndigung bislang schuldig geblieben. Wenn man sich bewusst mache, so Guntram Ziepel weiter, dass erst am 5. Juli dieses Jahres, also vor erst drei Wochen, in\u00c2\u00a0 Mainz das gr\u00f6\u00dfte Power-to-Gas-Kraftwerk Europas in Betrieb genommen worden sei, dann sei hier eine neue moderne Technologie mit der M\u00f6glichkeit der Speicherung von in Gas umgewandeltem Strom als Gro\u00dfprojekt realisiert worden. Bei einem weiterem Ausbau dieser Technik k\u00f6nne so das vorhandene Gas-Pipeline-System vom 477.000 Kilometern statt neuer Stromleitungen zur Energieversorgung genutzt werden. SuedLink sei dann \u00fcberfl\u00fcssig. Diese Meldung zum Einsatz einer neuen hochmodernen Technologie in Deutschland sei im politischen Berlin wohl in ihrer Bedeutung nicht wahrgenommen worden. Hier k\u00f6nne die deutsche Industrie in den kommenden Jahren international eine f\u00fchrende Position\/eine Schl\u00fcsselrolle einnehmen.<\/p>\n<p>Wichtig sei es nun sehr wachsam im Auge zu behalten, wie die Beschl\u00fcsse des Koalitionsgipfels in die bestehenden und zu ver\u00e4ndernden Gesetze eingearbeitet w\u00fcrden. F\u00fcr die weiteren Planungen sei darauf hinzuarbeiten, dass statt der Firma TenneT ein unabh\u00e4ngiges Planungsb\u00fcro mit der weiteren Arbeit beauftragt werde. Hier seien bereits erste Gespr\u00e4che mit zust\u00e4ndigen Politikern gef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>Aus dem Kreis der Ortsvorsteher wurde nach den 400-m- Mindestabstandsregelungen von Wohngebieten gefragt, die in Niedersachsen gesetzlich geregelt sind, in Hessen aber im Landtag keine Mehrheit gefunden h\u00e4tten. Hier seien bundeseinheitliche Rahmenregelungen in die Gesetze einzuarbeiten, so der Konsens in der Gespr\u00e4chsrunde. Auch sei es wichtig, die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die Modalit\u00e4ten\u00c2\u00a0 der Erdverkabelung zu informieren, \u00fcber die geringe erforderliche Trassenbreite von nur wenigen Metern, \u00fcber die kaum wahrnehmbare Erderw\u00e4rmung von weniger als 1 \u00c2\u00b0C im Bereich der Erdkabel. Hier seien falsche und veraltete Aussagen richtig zu stellen, Sorgen und Bef\u00fcrchtungen \u2013 insbesondere auch bei den Bauern \u2013 durch Sachinformationen und Gespr\u00e4che aus dem Weg zu r\u00e4umen; Entsch\u00e4digungsfragen seien zu regeln, so Guntram Ziepel. OB M\u00f6ller best\u00e4tigte gleichzeitig die Anfrage der deutschen Umwelthilfe, die vom Bundeswirtschaftsministerium mit der Dialogpflege zur Energiewende beauftragt worden sei (\u201eB\u00fcrgerdialog Strom\/Netzausbau\u201c), in Fulda ein Vor-Ort-B\u00fcro einzurichten. Dieser Anfrage stehe die Stadt positiv gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller, dem der Sprecher der Ortsvorsteher Otmar Heil mit Beifall der gesamten Runde ausdr\u00fccklich f\u00fcr sein gro\u00dfes Engagement dankte, schloss den Informationsaustausch \u00fcber einen \u201eZwischenstand\u201c mit dem Hinweis, dass es bereits im Herbst dieses Jahres ein weiteres Gespr\u00e4ch in dieser Zusammensetzung mit seinem Nachfolger Dr. Heiko Wingenfeld geben werde, der sich in dieser Frage ebenfalls klar positioniert habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller hatte den Vorstand der BIFuldatal und die Fuldaer OrtsvorsteherInnen zum Informationsaustausch am 27. Juli in das Stadtschloss eingeladen, um nach dem Koalitionsgipfel von Merkel, Gabriel und Seehofer am 1. Juli (\u201eErdkabell\u00f6sung hat Vorrang vor Freileitung.\u201c) die Lage zu er\u00f6rtern, seit dem Herbst 2014 Erreichtes zu bewerten und weiteres Vorgehen miteinander abzustimmen. Zun\u00e4chst &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":141542,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-141541","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141541","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=141541"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141541\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141543,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/141541\/revisions\/141543"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/141542"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=141541"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=141541"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=141541"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}