{"id":141511,"date":"2015-07-29T02:12:51","date_gmt":"2015-07-29T00:12:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=141511"},"modified":"2015-07-28T22:13:30","modified_gmt":"2015-07-28T20:13:30","slug":"ob-hat-viel-fuer-die-islamische-gemeinde-in-fulda-getan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=141511","title":{"rendered":"OB hat viel f\u00fcr die islamische Gemeinde in Fulda getan"},"content":{"rendered":"<p>Aus \u00dcberzeugung, mit Vertrauen und gro\u00dfer Dialogbereitschaft hat Fuldas Verwaltungschef Gerhard M\u00f6ller das Miteinander mit den in Fulda wohnenden T\u00fcrken gepflegt. Nur so l\u00e4sst sich erkl\u00e4ren, warum das Lob f\u00fcr den OB so sympathisch ausfiel. \u201e Wir haben Sie gerne unter uns gesehen\u201c, erkl\u00e4rten die Mitglieder einer kleinen Delegation der t\u00fcrkisch-islamischen Gemeinde einm\u00fctig bei einer letzten Begegnung mit M\u00f6ller in seiner jetzigen Position als Fuldaer \u201eRathauschef\u201c.<\/p>\n<p>\u201eWir wollten die Gelegenheit nutzen, um Ihnen herzlich f\u00fcr Ihren Einsatz bei all unseren Anliegen zu danken\u201c,\u00c2\u00a0 betonte der Vorsitzende der Gemeinde Mehmet Saracik. M\u00f6ller hob im Gegenzug, das harmonische Miteinander mit den Mitgliedern der t\u00fcrkisch-islamischen Gemeinde hervor, das er stets als \u201eeng und bereichernd\u201c empfunden habe. \u201eIch habe auch eine Menge durch den regelm\u00e4\u00dfigen Austausch gelernt.\u201c<\/p>\n<p>Guter Weg des Miteinanders<\/p>\n<p>Einiges habe man in zur\u00fcckliegender Zeit zusammen auf den Weg bringen k\u00f6nnen, beispielsweise das muslimische Begr\u00e4bnisfeld auf dem neuen Friedhof Fulda-West oder den Moschee-Neubau, der sich bereits in der Realisierungsphase befinde. Auch wenn es manches \u201eAuf und Ab\u201c bei den verschiedenen Projekten gegeben habe,\u00c2\u00a0 z\u00e4hle am Ende das gemeinsame Ziel. Dazu z\u00e4hlt auch die Integration, die nach M\u00f6llers Worten \u201egelebt werden\u00c2\u00a0 muss.\u201c \u201eIch habe dies sp\u00fcren k\u00f6nnen, wenn ich bei Ihnen war.\u201c Dieses wechselseitige \u201eAngenommensein\u201c gelte im \u00dcbrigen auch f\u00fcr die gesamte Politik der Stadt. F\u00fcr Fuldas OB ein \u201eguter Weg, auf dem wir uns in gegenseitigem Respekt mit der n\u00f6tigen Toleranz und Offenheit bewegen.\u201c<\/p>\n<p>Einmaliges Ergebnis<\/p>\n<p>Von einem \u201eeinmaligen Ergebnis\u201c, was bislang erreicht worden sei, sprach Vereinsvorsitzender Saracik. Das f\u00fcr die Gemeinde so wichtige Projekt des\u00c2\u00a0 Moschee-Neubaus komme gut voran. Das Geb\u00e4ude wird komplett massiv errichtet. Durch Umplanung k\u00f6nne man sogar \u201e50 zus\u00e4tzliche Stellpl\u00e4tze gewinnen\u201c, freute sich Saracik, der optimistisch in die Zukunft der Gemeinde schaut. Mit seinem Dank an M\u00f6ller \u00fcbermittelte der Vereinsvorsitzende auch die Gr\u00fc\u00dfe seines Vorg\u00e4ngers Ramazan Taktak, mit dem der Fuldaer Oberb\u00fcrgermeister ebenfalls eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit gepflegt habe.<br \/>\n\u201eSie haben viel f\u00fcr die islamische Gemeinde in Fulda getan\u201c, lobte Saracik, der den Anlass des Treffens gleichzeitig nutzte, um M\u00f6ller \u00fcber aktuelle Entwicklungen zu informieren. Inzwischen k\u00e4men verst\u00e4rkt Syrer und Afghanen nach Fulda, die auch dabei sind, wenn freitags in der Moschee in der Ohmstra\u00dfe gebetet wird. Durch die wachsende Zahl an Fl\u00fcchtlingen habe die Zahl der Essen zum Fastenbrechen w\u00e4hrend des Ramadans deutlich zugenommen.<\/p>\n<p>In Fulda kennt man sich<\/p>\n<p>In einem weiteren Punkt waren sich M\u00f6llers G\u00e4ste ebenfalls einig: Wenn man von Heimat spreche, dann sei Fulda l\u00e4ngst f\u00fcr viele zur Heimat geworden. Ein Gro\u00dfteil der t\u00fcrkischen Familien lebe teilweise seit Jahrzehnten in Osthessen. Die Stadt sei ein \u201esch\u00f6ner Fleck, wo die Menschen sich kennen. In Fulda sieht man sich, trifft man sich, weil die Stadt einfach \u00fcberschaubar ist.\u201c Darin liege ihre Qualit\u00e4t und St\u00e4rke.\u00c2\u00a0 Inzwischen, so erfuhr OB M\u00f6ller ferner, setze sich auch unter den T\u00fcrken die kleinere Familie durch, mit zwei beziehungsweise maximal drei Kindern. Das veranlasse selbst den t\u00fcrkischen Staat, sich Gedanken dar\u00fcber zu machen, wie auf die sich abzeichnende \u00dcberalterung der Gesellschaft reagiert werden k\u00f6nne. Die politische Spitze versuche, durch entsprechende Angebote an Familien dem Trend angemessen zu begegnen.<\/p>\n<p>Fazit des OBs nach einem intensiven Gedankenaustausch: \u201eIch hoffe, dass sie sich jetzt und in Zukunft bei uns wohl und angenommen f\u00fchlen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Aus \u00dcberzeugung, mit Vertrauen und gro\u00dfer Dialogbereitschaft hat Fuldas Verwaltungschef Gerhard M\u00f6ller das Miteinander mit den in Fulda wohnenden T\u00fcrken gepflegt. 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