{"id":140692,"date":"2015-07-07T06:39:52","date_gmt":"2015-07-07T04:39:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=140692"},"modified":"2015-07-07T06:39:52","modified_gmt":"2015-07-07T04:39:52","slug":"polnische-schueler-gewinnen-wettbewerb-mit-einem-multimedialen-plakat-ueber-die-barockstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=140692","title":{"rendered":"Polnische Sch\u00fcler gewinnen Wettbewerb mit einem multimedialen Plakat \u00fcber die Barockstadt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Plakat_Fulda_polnische_Sch\u00fcler.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-140696\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Plakat_Fulda_polnische_Sch\u00fcler-265x354.jpg\" alt=\"Plakat_Fulda_polnische_Sch\u00fcler\" width=\"265\" height=\"354\" \/><\/a>Zur Fulda geh\u00f6ren nat\u00fcrlich die Fulda Reifen, aber nicht nur. Das wei\u00df in der Barockstadt jeder. Doch f\u00fcr polnische Sch\u00fcler, die noch nie in Deutschland waren, ist es nicht selbstverst\u00e4ndlich. Vier Sch\u00fcler aus Grodzisko Dolne in S\u00fcdpolen haben ein multimediales Plakat mit einem selbstgedrehten Film \u00fcber Fulda erstellt und damit den ersten Preis beim Wettbewerb des Goethe-Instituts Warschau bekommen.<\/p>\n<p>Der Landeskundewettbewerb \u201eWer kennt Buxtehude?\u201c wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vom Goethe-Institut Warschau ins Leben gerufen. Landesweit sollten Gymnasiasten sich mit einer kleineren Stadt in Deutschland befassen. \u201eBerlin oder M\u00fcnchen kennen die Sch\u00fcler. Deshalb haben wir den Fokus auf St\u00e4dte bis 600.000 Einwohner gelegt\u201c, erkl\u00e4rt Patrycja Tajer, Verantwortliche des Projektes beim Goethe-Institut in Warschau.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Deutschlehrerin Jadwiga Chmura war sofort klar: Fulda muss es werden. \u201eIch war schon zwei Mal in Fulda, vor sechs und vier Jahren. Dort habe im Benedikterinkloster bei der Gartenarbeit geholfen\u201c, sagt Chmura, die sofort von der Barockstadt begeistert war. \u201eIch war schon in vielen St\u00e4dte in Deutschland, aber Fulda hat was f\u00fcr sich. Viele Sachen haben mich \u00fcberrascht, wie beispielsweise, dass das Kloster mitten in der Innenstadt liegt\u201c, schw\u00e4rmt die Deutschlehrerin.<\/p>\n<p>Wiktoria Czerwonka, Izabela Wojtyna, Kamil Usowski und Marcel So\u00c5\u201aek, die seit zwei Jahren Deutsch lernen, machten sich an die Arbeit. Sie entwickelten ein anspruchsvolles multimediales Plakat. Neben Sehensw\u00fcrdigkeiten wie Dom und Stadtschloss, wird auch der Musicalsommer erw\u00e4hnt. Das Besondere ist aber ein selbstgedrehtes Video, wo die vier Sch\u00fcler die Merkmale der Barockstadt zur Geltung bringen.<\/p>\n<p>Einen Monat lang hatten die Teilnehmer Zeit, um sich \u00fcber die gew\u00e4hlte Stadt zu informieren und ein multimediales Plakat zu kreieren. Allerdings hatten die vier Sch\u00fcler nur vier Tage f\u00fcr die Realisierung. \u201eIch habe relativ sp\u00e4t von dem Wettbewerb erfahren\u201c, erkl\u00e4rt Chmura. Doch das machte sich beim Ergebnis nicht bemerkbar. Aus 54 Einsendungen aus ganz Polen entschied sich die Jury f\u00fcr den Entwurf der vier Sch\u00fcler aus Grodzisko Dolne.<\/p>\n<p>\u201eVor allem der selbstgedrehte Film \u00fcber Fulda hat die Jury \u00fcberzeugt\u201c, sagt Patrycja Tajer und f\u00fcgt hinzu: \u201eSie haben sich Gedanken gemacht und nicht nur fertiges Material auf dem Plakat verlinkt.\u201c Ein weiterer Entscheidungspunkt war die Ank\u00fcndigung, im Falle des Gewinns den dreit\u00e4gigen Aufenthalt im Europa-Park in Rust zu nutzen, um einen Abstecher nach Fulda zu machen. \u201eDas zeigt deutlich das Interesse der Sch\u00fcler an Deutschland und insbesondere f\u00fcr Fulda\u201c, so Tajer.<\/p>\n<p>Vom 18. bis 22. August ist es soweit: Jadwiga Chmura und ihre Sch\u00fcler kommen nach Deutschland. Am 19. August machen sie Halt in Fulda, um die Barockstadt zu entdecken. Darauf freuen sich alle sehr: \u201eEs ist f\u00fcr uns alle ein gro\u00dfer Erfolg\u201c, sagt Chmura. \u201eF\u00fcr die Sch\u00fcler, weil sie noch nie in Deutschland waren und eigentlich nur eine Deutschstunde pro Woche haben. F\u00fcr mich ist es auch etwas Besonderes, denn eigentlich bin ich nur als Vertretung in der Schule t\u00e4tig.\u201c<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller lobt den kreativen Einsatz der polnischen Sch\u00fcler. \u201eSie haben viel Arbeit hineingesteckt. Ich freue mich, dass sie daf\u00fcr belohnt werden und die M\u00f6glichkeit bekommen, Fulda vor Ort kennen zu lernen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Zur Fulda geh\u00f6ren nat\u00fcrlich die Fulda Reifen, aber nicht nur. Das wei\u00df in der Barockstadt jeder. Doch f\u00fcr polnische Sch\u00fcler, die noch nie in Deutschland waren, ist es nicht selbstverst\u00e4ndlich. 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