{"id":140690,"date":"2015-07-07T06:39:15","date_gmt":"2015-07-07T04:39:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=140690"},"modified":"2015-07-07T06:39:15","modified_gmt":"2015-07-07T04:39:15","slug":"die-kelten-auf-der-wasserkuppe-ausstellungseroeffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=140690","title":{"rendered":"Die Kelten auf der Wasserkuppe: Ausstellungser\u00f6ffnung"},"content":{"rendered":"<p>Die Rh\u00f6n hat eine weit zur\u00fcckreichende keltische Tradition. Siedlungsschwerpunkt war die Milseburg. Dort fanden im Sommer 2014 neue Grabungen statt. Ergebnis: Die Kelten haben hier schon fr\u00fcher intensiv gesiedelt als angenommen. Nun ist den Rh\u00f6ner Kelten eine kleine Sonderausstellung gewidmet. Im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe geben Exponate und Infotafeln einen \u00dcberblick \u00fcber die keltische Vergangenheit der Rh\u00f6n. Die Ausstellung ist bis Ende August 2015 t\u00e4glich ge\u00f6ffnet. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p>Die keltische Kernanlage auf der Milseburg reicht bis ins 5. Jh. vor Christus zur\u00fcck und ist damit deutlich \u00e4lter als gedacht. Neue Funde im Sommer 2014 best\u00e4tigen diese Aussage. Die mehrw\u00f6chige Grabung war von der Stadt- und Kreisarch\u00e4ologie und dem Vorgeschichtlichen Seminar der Universit\u00e4t Marburg in Kooperation mit dem Naturpark und UNESCO-Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n durchgef\u00fchrt worden. Die Grabungen werden in diesem Sommer fortgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>\u201eWir sind stolz auf unser keltisches Erbe\u201c, sagte der Leiter der Hessischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n Torsten Raab bei der Er\u00f6ffnung der Ausstellung und dankte allen Beteiligten f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung. Dies gilt in besonderer Weise f\u00fcr den Stadt- und Kreisarch\u00e4ologen Dr. Frank Verse. Der verweist auf das breite Spektrum der kleinen Ausstellung. Es reicht von Ger\u00e4ten und Werkzeugen \u00fcber einen Reibstein sowie eine Drehm\u00fchle zum Mahlen des Korns bis hin zu Resten zweieinhalb tausend Jahre alter Schmuckst\u00fccke und umfasst auch Keramikteile und rekonstruierte Gef\u00e4\u00dfe. Kompakte Texte f\u00fchren in die Welt der Kelten ein.<\/p>\n<p>Mit 50 Hektar umwehrter Fl\u00e4che war die keltische Siedlung an der Milseburg durchaus beachtlich, unterstreicht der B\u00fcrgermeister der Gemeinde Hofbieber, Markus R\u00f6der. F\u00fcr ihn sind die Ausgrabungen sowie die darauf aufbauende Ausstellung ein wichtiger Beitrag zur Heimatkunde. Diese Einsch\u00e4tzung teilt auch Raab. Das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n widme sich nicht nur der Erhaltung und Entwicklung der heimischen Natur, sondern wolle auch dazu beitragen, die Kultur- und Siedlungsgeschichte der Rh\u00f6n zu wahren.<\/p>\n<p>Die aktuell auf der Wasserkuppe gezeigte Ausstellung findet bewusst zeitlich parallel zur k\u00fcrzlich er\u00f6ffneten gro\u00dfen Rh\u00f6n-Ausstellung im Fuldaer Vonderau Museum statt. Auch Vonderau hatte an der Milseburg gegraben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Rh\u00f6n hat eine weit zur\u00fcckreichende keltische Tradition. Siedlungsschwerpunkt war die Milseburg. Dort fanden im Sommer 2014 neue Grabungen statt. Ergebnis: Die Kelten haben hier schon fr\u00fcher intensiv gesiedelt als angenommen. Nun ist den Rh\u00f6ner Kelten eine kleine Sonderausstellung gewidmet. 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