{"id":140406,"date":"2015-07-01T08:25:31","date_gmt":"2015-07-01T06:25:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=140406"},"modified":"2015-07-01T08:25:31","modified_gmt":"2015-07-01T06:25:31","slug":"die-beiden-wilmingtoner-kuenstlerinnen-emily-tepe-gesang-und-julie-nishimura-klavier-gastierten-im-fuerstensaal-des-stadtschlosses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=140406","title":{"rendered":"Die beiden Wilmingtoner K\u00fcnstlerinnen Emily Tepe (Gesang) und Julie Nishimura (Klavier) gastierten im F\u00fcrstensaal des Stadtschlosses"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Workshop_K\u00fcnstlerinnen_Wilmington.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-140411\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Workshop_K\u00fcnstlerinnen_Wilmington-265x177.jpg\" alt=\"Workshop_K\u00fcnstlerinnen_Wilmington\" width=\"265\" height=\"177\" \/><\/a>\u201eMusik bringt zum Ausdruck, was Menschen denken, f\u00fchlen und sagen m\u00f6chten. Mehr als jedes offizielle Wort,\u201c meint Julie Nishimura. Gemeinsam mit Sopranistin Emily Samson Tape trat die amerikanische Pianistin im F\u00fcrstensaal des Stadtschlosses auf, die Teil einer Konzerttournee in die europ\u00e4ischen Partnerst\u00e4dte von Fuldas US-Partnerstadt Wilmington war. Zum Auftakt gastierten die beiden K\u00fcnstlerinnen im polnischen Prudnow, bevor sie ihr Debut in der Domstadt gaben und ihre Reise schlie\u00dflich kurz darauf im schwedischen Kalmar beendeten. Schweden waren es \u00fcbrigens auch, die die Gegend des heutigen Wilmington an der amerikanischen Ostk\u00fcste erstmals besiedelten.<\/p>\n<p>Als \u201eGastgeschenk\u201c f\u00fcr ihre Fuldaer Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer hatten sich Tepe und Nishimura ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt, das zudem mit l\u00e4nderspezifischen musikalischen Themen angereichert worden war. Den ersten Teil ihres fast zweist\u00fcndigen Programms er\u00f6ffneten die beiden K\u00fcnstlerinnen mit St\u00fccken des polnischen Komponisten Frederik Chopin in englischer Sprache, darunter \u201eTroubled Waves\u201c oder \u201eAn Elegy\u201c. Geradezu hinrei\u00dfend vertonte das Duo danach zwei Kompositionen aus dem \u201eSpanischen Liederbuch\u201c von Hugo Wolf auf deutsch, n\u00e4mlich \u201eIn dem Schatten meine Locken\u201c sowie \u201eKlinge, klinge, mein Pandero\u201c.Werke von Emil Sj\u00f6gren sowie von Richard Strauss, darunter \u201eDie Nacht\u201c, \u201eMorgen\u201c und \u201eAllerseelen\u201c rundeten die beeindruckende erste Konzerth\u00e4lfte ab.<\/p>\n<p>Gastfreundschaft<\/p>\n<p>Nach der Pause standen Werke des Amerikaners Aaron Copland oder der beiden schwedischen Komponisten Bo Linde (auf Schwedisch) sowie Robert Sund (auf Englisch) auf dem musikalischen Fahrplan der beiden ausgesprochen elegant-charmanten Interpretinnen klassischer Musik aus Wilmington. Das Fuldaer Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus f\u00fcr einen brillanten Konzert-Abend, der nicht nur Musik-Liebhabern viel Freude bescherte, sondern im besten Sinne des Wortes auch ein \u201ewunderbares Geschenk aus der Partnerstadt Wilmington\u201c war, wie Stadtpressesprecher Michael Schwab in Vertretung von Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller und f\u00fcr den deutsch-amerikanischen Partnerschaftsverein GABACA (German-American Cultural Association) betonte. Musik verbinde Menschen und Kulturen. Mit ihrem Konzert h\u00e4tten Tepe und Nishimura auf unvergleichliche Weise den Bogen zwischen der alten und neuen Welt gespannt. Gleichzeitig dankte er dem Ehepaar Holzinger f\u00fcr die Gastfreundschaft, mit der sie die beiden K\u00fcnstlerinnen beherbergt und begleitet hatten. Emily Tepe und Julie Nishimura schw\u00e4rmten von ihren Erfahrungen in Fulda: \u201eIt\u00e2\u20ac\u02dcs so fabulous.\u201c<\/p>\n<p>Vom K\u00f6nnen profitiert<\/p>\n<p>Fabelhaft war auch das Angebot eines speziellen Workshops f\u00fcr S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger an der Musikschule. Die beiden amerikanischen G\u00e4ste halfen ihren Zuh\u00f6rer drei Stunden lang, ihre gesanglichen F\u00e4higkeiten noch weiter zu verbessern &#8211; was im \u00dcbrigen un\u00fcberh\u00f6rbar war und ein fr\u00f6hliches L\u00e4cheln in die Gesichter derjenigen zauberte, die von Emily und Julies K\u00f6nnen profitierten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eMusik bringt zum Ausdruck, was Menschen denken, f\u00fchlen und sagen m\u00f6chten. Mehr als jedes offizielle Wort,\u201c meint Julie Nishimura. 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