{"id":140285,"date":"2015-06-24T08:17:15","date_gmt":"2015-06-24T06:17:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=140285"},"modified":"2015-06-24T08:17:15","modified_gmt":"2015-06-24T06:17:15","slug":"fotoatelier-walter-m-rammler-feiert-20-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=140285","title":{"rendered":"Fotoatelier Walter M. Rammler feiert 20. Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<p>Lebensgro\u00dfe Schwarz-Wei\u00df-Portr\u00e4ts von Fuldaer B\u00fcrgern, atemberaubende Landschaftsaufnahmen aus aller Welt, gl\u00fcckliche Hochzeitspaare am sch\u00f6nsten Tag ihres Lebens \u2013 diese und unz\u00e4hlige weitere Motive stammen aus dem Repertoire des Fotografen Walter M. Rammler. Am 1. Juli feiert er mit seinem Team einen besonderen Tag: Seit genau 20 Jahren besteht das Atelier, das in Fulda und weit dar\u00fcber hinaus bekannt geworden ist.<\/p>\n<p>Fulda, 10. Juni 2015 \u2013 \u201e100 Menschen einer Stadt\u201c lautet der Titel einer der wohl bekanntesten Aktionen des Fotografen und Fotok\u00fcnstlers Walter M. Rammler. Im Jahr 2001 hatte er dazu Frauen und M\u00e4nner aus Fulda portr\u00e4tiert \u2013 Studierende, Angestellte, K\u00fcnstler, Unternehmer und viele andere. Er wollte an diesen Beispielen zeigen, welche Menschen das Bild der Stadt pr\u00e4gen. Es sollte eine Momentaufnahme werden, ein Zeitdokument, das die Ahnen Fuldas zeigt. Die lebensgro\u00dfen Schwarz-Wei\u00df-Fotos wurden im Vonderau Museum ausgestellt und waren dort ein gro\u00dfer Publikumserfolg. Damals war Walter M. Rammler zwar schon seit sechs Jahren in seinem eigenen Atelier aktiv. Doch sp\u00e4testens nach diesem Projekt konnte wohl jeder Fuldaer B\u00fcrger etwas mit seinem Namen verbinden.<\/p>\n<p>Das ist heute eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Wenn der Fotograf am 1. Juli das 20-j\u00e4hrige Bestehen seines Ateliers feiert, kann er darauf bauen, dass er zu den bekannten K\u00f6pfen der Stadt geh\u00f6rt. Seit vier Jahren befindet sich sein Atelier am Luckenberg 1. Dort setzt er die Ideen seiner Kunden in vielen fotografischen Bereichen um: Landschaft, People, Hochzeit, Nude, Portr\u00e4t, Familie, Food und Architektur sind die Gebiete, die zu seinem Repertoire geh\u00f6ren. Aktuell arbeitet Rammler an einem Fotokalender, der Ende des Jahres erscheinen soll. Er zeigt Kugelpanoramen unserer Region.<\/p>\n<p>Schon als Kind hat sich der 1956 geborene Walter Rammler mit Fotografie besch\u00e4ftigt. Nach einer Lehre als Maschinenbauer und Mechaniker besuchte er Ende der 70er Jahre die Fachoberschule f\u00fcr Gestaltung, die Fotografie war l\u00e4ngst zu seiner Leidenschaft geworden. Zum Beruf wurde sie dann 1978. Damals ging Rammler als Fotoassistent zu Wolfram Scheler nach N\u00fcrnberg. Nach Fulda kam er einige Jahre sp\u00e4ter als Fotodesigner f\u00fcr eine Werbeagentur. \u201eDer Schritt in die Selbstst\u00e4ndigkeit folgte dann 1995\u201c, erz\u00e4hlt Rammler. \u201eVon den abziehenden amerikanischen Streitkr\u00e4ften erwarb ich ein ehemaliges Kino im heutigen M\u00fcnsterfeld und gr\u00fcndete dort mein erstes Atelier.\u201c<\/p>\n<p>Teils waren es au\u00dfergew\u00f6hnliche Projekte, wie die 100-Menschen-Ausstellung, die Rammler bekannt machten. Teils seine Reise- oder Architekturfotografie. Stets hat er neue Perspektiven und Facetten f\u00fcr die Aufnahmen gesucht. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch die Digitaltechnik. \u201eMir war es immer wichtig zu zeigen, dass die digitale Fotografie nicht nur vielf\u00e4ltige Werke erm\u00f6glicht, sondern auch hohe Qualit\u00e4t\u201c, sagt er. Schon in den 90er Jahren war er mit einer digitalen Hasselblad unterwegs. Auch der Arbeitskreis Digitale Fotografie (ADF) wurde schnell auf Rammler aufmerksam und lud ihn regelm\u00e4\u00dfig auf die CeBIT ein, um dort \u00fcber seine Erfahrungen zu berichten.<\/p>\n<p>Vom Layout \u00fcber das digitale Foto bis hin zum fertigen Print-Produkt wird heute in Walter Rammlers Studio das komplette digitale Programm angeboten. Die Digigraphie\u00c2\u00ae der Marke Epson hat den Fotografen schon vor Jahren mit ihren hervorragenden Ergebnissen \u00fcberzeugt. Dabei kommen in festen Workflows ausschlie\u00dflich zertifizierte Drucker, Tinte und Druckmaterialien zum Einsatz. \u201eWeil ich zudem viel als k\u00fcnstlerischer Fotograf unterwegs bin, verlasse ich mich heute sehr gerne auf die Fotoreproduktion mit Digigraphie\u00c2\u00ae, da es mir eine konstant hohe Qualit\u00e4t, Reproduzierbarkeit und auch Haltbarkeit meiner Drucke garantiert\u201c, sagt Rammler.<\/p>\n<p>16 Jahre lang arbeitet Walter Rammler mit seinem Team in dem ehemaligen Kino. Es gab ihm Raum f\u00fcr gro\u00dfe Fotoproduktionen, f\u00fcr individuelle Projekte, Filmvorf\u00fchrungen, aber auch f\u00fcr Treffen mit Freunden, Kollegen und Kunden. \u201eDas Atelier war immer voller Leben \u2013 mit ihm sind unz\u00e4hlige Erinnerungen verbunden\u201c, sagt Rammler. Mit der Ausstellung \u201eThe Last Shooting\u201c verabschiedete er sich von diesem besonderen Ort. \u201eIch fuhr eines Abends nicht ganz zuf\u00e4llig vorbei, betrat die Halle noch einmal und war v\u00f6llig begeistert von ihrer Atmosph\u00e4re\u201c, sagt der Fotograf. Er wusste sofort, was er fotografieren wollte. Nach drei Abenden war alles getan.<\/p>\n<p>Der Abschied von seinem Kino war seinerzeit nicht ganz freiwillig. Mit der Wirtschaftskrise im Jahr 2008\u00c2\u00a0 brachen auch bei Walter M. Rammler Auftr\u00e4ge weg, das gro\u00dfe Studio war nicht mehr zu halten. R\u00fcckwirkend sagt Rammler, habe ihn seine berufliche Krise wieder zum Ursprung der Fotografie gebracht. \u201eIch habe meine Leidenschaft f\u00fcr das Portrait wieder entdeckt.\u201c\u00c2\u00a0 Im Laufe der Jahre habe sich die Branche deutlich ver\u00e4ndert. \u201eDie Dinge werden nicht mehr ins Atelier gebracht.\u201c Heute f\u00e4hrt Rammler oft zu seinen Shootings, fotografiert seine Motive vor Ort in ihrer konkreten Umgebung. \u201eMan sieht das auf den Fotos, sie werden authentischer\u201c, meint er. Er entschied sich daher f\u00fcr ein Atelier mitten in der Innenstadt: Inzwischen f\u00fchlt sich Rammler in seinem Studio am Luckenberg 1 zu Hause.<\/p>\n<p>Nicht nur in der Fotografie, auch politisch hat sich Walter M. Rammler f\u00fcr seine Stadt engagiert. Seit 2011 ist er f\u00fcr die Gr\u00fcnen in der Stadtverordnetenversammlung aktiv. \u201eIch glaube daran, dass wir eine gerechtere Welt schaffen k\u00f6nnen. Dazu m\u00f6chte ich in Fulda meinen Teil beitragen\u201c, erkl\u00e4rt er sein politisches Interesse. Dass Walter M. Rammler etwas an andere Menschen weitergeben will, zeigt sich auch daran, dass er seit vielen Jahren Auszubildende in seinem Unternehmen hat. Mehr als 10 junge Menschen haben bei ihm mittlerweile Berufe aus dem weiten Feld der Fotografie erlernt. In den kommenden Jahren werden wohl noch einige dazukommen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr Interessierte:<\/strong><br \/>\nFOTODESIGN\u00e2\u20ac\u00a8 Walter M. Rammler<br \/>\nLuckenberg 1<br \/>\n36037 Fulda<br \/>\nTelefon: +49 (0) 661 24 26 &#8211; 44<br \/>\nE-Mail: foto@rammler.com<br \/>\nInternet: www.rammler.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Lebensgro\u00dfe Schwarz-Wei\u00df-Portr\u00e4ts von Fuldaer B\u00fcrgern, atemberaubende Landschaftsaufnahmen aus aller Welt, gl\u00fcckliche Hochzeitspaare am sch\u00f6nsten Tag ihres Lebens \u2013 diese und unz\u00e4hlige weitere Motive stammen aus dem Repertoire des Fotografen Walter M. Rammler. Am 1. 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