{"id":140215,"date":"2015-06-22T19:14:31","date_gmt":"2015-06-22T17:14:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=140215"},"modified":"2015-06-22T19:14:31","modified_gmt":"2015-06-22T17:14:31","slug":"alte-staerken-neue-welten-mehrwert-fuer-die-fuldaer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=140215","title":{"rendered":"\u201eAlte St\u00e4rken \u2013 neue Welten\u201c \u2013 Mehrwert f\u00fcr die Fuldaer"},"content":{"rendered":"<p>Es geht voran. Nachdem die Stadt Fulda bereits angek\u00fcndigt hatte, hinsichtlich der Bewerbung um die \u201eLandesgartenschau 2022\u201c ihren \u201eHut\u201c in den Ring zu werfen, ist es nun amtlich. Neben Darmstadt ist die Domstadt die zweite hessische Kommune, die offiziell ihr Interesse an der Ausrichtung der \u201e7. Hessischen Landesgartenschau\u201c unter dem Titel \u201eFulda 2.022 \u2013 Alte St\u00e4rken \u2013 neue Welten\u201c angemeldet und ihre Bewerbung in Wiesbaden eingereicht hat. Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller und Stadtbaurat Daniel Schreiner blicken optimistisch auf die nun auf Landesseite anstehende Entscheidung: \u201eWir haben ein rundum schl\u00fcssiges, \u00fcberzeugendes und Zeichen setzendes Konzept in Wiesbaden vorlegen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Rechtzeitig abgegeben<\/p>\n<p>Rechtzeitig vor Ablauf der Abgabefrist f\u00fcr die Machbarkeitsstudie zur Landesgartenschau 2022 traf sich Stadtbaurat Schreiner mit den Zust\u00e4ndigen f\u00fcr die Vergabeentscheidung im Hessischen Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) in der Landeshauptstadt. Gemeinsam mit dem Leiter des Gr\u00fcnfl\u00e4chen- und Friedhofamtes, Dirk Handwerk, \u00fcberreichte er das umfassende Paket an Unterlagen den Ministeriumsvertretern Dr. Anna Runzheimer, Helmut Eigemann sowie Heike Troue von der F\u00f6rdergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Th\u00fcringen mbH zu \u00fcberreichen.<\/p>\n<p>Fachliche Ausrichtung<\/p>\n<p>Die \u00fcber mehrere Monate in einer Arbeitsgruppe aus Experten der Fachverwaltung sowie einem externen Planer ausgearbeitete Studie ist Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Bewerbung. Sie beinhaltet die fachliche Ausrichtung, die zu planenden Fl\u00e4chen, die Wegebeziehungen, die Beteiligungsformen und die groben Kosten zur Ausrichtung einer Landesgartenschau. Die Arbeitsgruppe unter Federf\u00fchrung des Stadtbaurats entwickelte m\u00f6gliche Szenarien zur Realisierung der Landesgartenschau. Neben der Fl\u00e4chenverf\u00fcgbarkeit sind nach Schreiners Worten Gr\u00fcnraumentwicklung, Attraktivit\u00e4tssteigerung des st\u00e4dtischen Umfelds sowie die fachliche Auseinandersetzung mit den gew\u00e4hlten Kernthemen \u201eIndustrie und Natur\u201c sowie \u201eLandwirtschaft und Natur\u201c wesentliche inhaltliche Aspekte.<\/p>\n<p>Mehrwert<\/p>\n<p>Besonderen Wert haben die Planer der Landesgartenschau auf die Stadtentwicklungsperspektive gelegt, bei der mit der Verzahnung von Landschaft und Stadt der \u00f6ffentliche Raum einen sp\u00fcrbaren Mehrwert f\u00fcr die Bewohner Fuldas erhalten soll. Die positiven Erfahrungen aus der Landesgartenschau 1994 sollen im S\u00fcden und im Westen fortgesetzt werden und weitere Siedlungsbereiche mit der Fulda-Aue vernetzen. Stadtbaurat Schreiner sagte bei der \u00dcbergabe: \u201eDie Wirkungen einer Landesgartenschau lassen sich monet\u00e4r nur unzureichend abbilden, da die Erfolge f\u00fcr die Aufwertung des Stadtraums und die M\u00f6glichkeiten, B\u00fcrger und Touristen f\u00fcr eine Stadt zu begeistern, weit \u00fcber finanzielle Aspekte hinausgehen.\u201c<\/p>\n<p>Kommission besucht Fulda<\/p>\n<p>Nach Abgabe der Machbarkeitsstudie wird eine Kommission Anfang Juli\u00c2\u00a0 Fulda besuchen und gemeinsam mit\u00c2\u00a0 der Verwaltungsspitze, dem Expertenteam der Stadt sowie dem zust\u00e4ndigen Planer eine Erkundungstour durch das voraussichtliche Landesgartenschau-Gel\u00e4nde unternehmen. Bei dieser Gelegenheit werden noch zahlreiche fachliche Details er\u00f6rtert. Die Ergebnisse der Bereisung wird die Kommission den zust\u00e4ndigen Hessischen Ministerien zur Verf\u00fcgung stellen. Mit einer Entscheidung \u00fcber die Ausrichtung der \u201e7. Hessischen Landesgartenschau\u201c ist nach Einsch\u00e4tzung von Oberb\u00fcrgermeister und Stadtbaurat fr\u00fchestens im Winter 2015 zu rechnen. Die Stadt Fulda erhofft sich nun den Zuschlag f\u00fcr die Landesgartenschau 2022 getreu dem Slogan: \u201eAlte St\u00e4rken \u2013 neue Welten\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Bewerbung_plakatdruck.pdf\">Bewerbung_plakatdruck<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Es geht voran. Nachdem die Stadt Fulda bereits angek\u00fcndigt hatte, hinsichtlich der Bewerbung um die \u201eLandesgartenschau 2022\u201c ihren \u201eHut\u201c in den Ring zu werfen, ist es nun amtlich. Neben Darmstadt ist die Domstadt die zweite hessische Kommune, die offiziell ihr Interesse an der Ausrichtung der \u201e7. 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