{"id":139324,"date":"2015-06-07T21:48:18","date_gmt":"2015-06-07T19:48:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=139324"},"modified":"2015-06-07T21:48:18","modified_gmt":"2015-06-07T19:48:18","slug":"rolli-challenge-fulda-begeistert-fast-700-teilnehmer-und-sensibilisiert-tausende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=139324","title":{"rendered":"\u201eRolli-Challenge Fulda\u201c begeistert fast 700 Teilnehmer und sensibilisiert Tausende!"},"content":{"rendered":"<p>\u201eUnter der Schirmherrschaft der Mitglieder des Deutschen Bundestages, Frau Birgit K\u00f6mpel und Herrn Michael Brand, haben wir die ,Rolli-Challenge&#8217; vor sechs Wochen, am 25. April, er\u00f6ffnet\u201c, sagt Hanns-Uwe Theele, 1. Vorsitzende der Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda e. V. (IGbFD).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits am ersten Tag der \u201eRolli-Challenge\u201c nahmen neben dem hessischen Staatssekret\u00e4r Dr. Wolfgang Dippel, der Landtagsabgeordneten Sabine Waschke, dem zuk\u00fcnftigen Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, dem B\u00fcrgermeister von Fulda, Dag Wehner, dem Stadtbaurat Daniel Schreiner, dem B\u00fcrgermeister von K\u00fcnzell, Peter Meinecke und seinem Nachfolger Timo Zentgraf, dem Direktor der Hochschule, Prof. Dr. Karim Khakzar, zahlreiche Stadtverordnete und bekannte Pers\u00f6nlichkeiten die Gelegenheit wahr, die Altstadt im Rollstuhl zu erkunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den offiziellen Abschluss der Aktion am 6. Juni bildet um 12:00 Uhr eine Gruppe der Wirtschaftsjunioren. Gleichzeitig findet die Verlosung der tollen Preise der zahlreichen Sponsoren, mit einem Gesamtwert von mehr als \u00e2\u201a\u00ac 2.000,00 statt. Welche Zahlen auf den Teilnahmekarten gewonnen haben wird auch auf der Internetseite und Facebook-Seite der IGbFD ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ann\u00e4hernd 700 Personen haben an der Aktion teilgenommen. Dies entspricht ca. einem Prozent der Bev\u00f6lkerung der Stadt Fulda. \u201eDas ist eine schier unglaubliche Anzahl. Wenn man das mit anderen St\u00e4dten vergleicht, entspricht ein Prozent bei einer Stadt wie Frankfurt circa 7.000 B\u00fcrgern oder bei der Stadt Berlin rund 35.000 Menschen\u201c, so Theele. \u201eAber die Sensibilisierung f\u00fcr Barrierefreiheit beschr\u00e4nkt sich bei dieser Aktion ja nicht nur auf die Teilnehmer. Denn jeder Teilnehmer hat von seinen Erlebnissen und Erfahrungen einer Vielzahl von Freunden berichtet und somit wurden durch direkte Erlebnisberichte viele tausend Menschen unmittelbar erreicht\u201c, freut sich der Vereinsvorsitzende. \u201eF\u00fcr weitere tausende von Menschen in Fulda, die innerhalb der sechs Aktionswochen die Teilnehmer in den Rollst\u00fchlen beobachtet haben, war die Aktion und somit Barrierefreiheit das Stadtgespr\u00e4ch. Ich w\u00fcrde sogar sagen, dass es kaum jemanden in Fulda gibt, der in den vergangenen Wochen nicht \u00fcber das Thema Barrierefreiheit diskutiert hat\u201c, ist sich Theele sicher.<\/p>\n<p>\u201eGenau dies war ja auch unsere Absicht. Um das Bewusstsein in der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr Barrierefreiheit und Inklusion zu erh\u00f6hen, haben wir uns diese besondere Aktion ausgedacht. Unsere Erwartungen wurden um ein Vielfaches \u00fcbertroffen. Die Medien haben umfassend berichtet, zahlreiche Videotrailer wurden erstellt, Radio FFH und HR4 haben auf die Aktion hingewiesen und sogar RTL hat die ,Rolli-Challenge Fulda&#8217; im Selbstversuch getestet und einen tollen Beitrag gesendet. Die Resonanz und der Zuspruch aus allen Teilen des Landes war riesig.<\/p>\n<p>Auch wenn die ,Rolli-Challenge Fulda&#8217; nun beendet ist, werden wir, wie in den vergangenen Jahren, weiterhin F\u00fchrungen von Gruppen im Rollstuhl und mit Blindenstock und Verdunklungsbrille anbieten. Barrierefreiheit ist ein sich stetig wandelnder Begriff und wird von vielen Beteiligten innovative Ideen einfordern und muss besonders von Planern mit viel Fachkompetenz begleitet werden. Dabei will unser Verein auch in Zukunft mit unseren Mitgliedern als Fachmann in eigener Sache Unterst\u00fctzung geben, wo immer sie gefragt ist. Denn die Barrieren in Fulda lassen sich eben nicht nur am Kopfsteinpflaster fest machen. Dies haben alle Teilnehmer in den vergangenen Wochen erkannt. Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Gesch\u00e4ftsinhaber aus dem Handel, Betreiber von gastronomischen Betrieben, Architekten, Sch\u00fcler, Studenten, Angestellte und Auszubildende von zahlreichen Unternehmen haben vielf\u00e4ltige Erfahrungen machen k\u00f6nnen. Viele Gruppen habe ich auf Anfrage begleitet und nach hunderten von pers\u00f6nlichen R\u00fcckmeldungen und Erfahrungsberichten bin ich sehr sicher, dass unsere sch\u00f6ne Stadt auf einem guten Weg ist und die Teilhabe von Menschen, dank verbesserter Barrierefreiheit, in Zukunft St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck weiterentwickelt wird. Die Erfahrungen der Teilnehmer sind in Stichpunkten auf der Internetseite und Facebook-Seite der IGbFD abrufbar.<\/p>\n<p>Diese Aktion wird langfristig wirken und eben nicht binnen weniger Tage aus den K\u00f6pfen verschwunden sein\u201c, sagt Theele. \u201eWir danken allen F\u00f6rderern aus der Gastronomie und dem Handel, den Medien, dem Sanit\u00e4tshaus Keil und allen Teilnehmern f\u00fcr die Unterst\u00fctzung.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eUnter der Schirmherrschaft der Mitglieder des Deutschen Bundestages, Frau Birgit K\u00f6mpel und Herrn Michael Brand, haben wir die ,Rolli-Challenge&#8217; vor sechs Wochen, am 25. April, er\u00f6ffnet\u201c, sagt Hanns-Uwe Theele, 1. Vorsitzende der Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda e. V. 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