{"id":139010,"date":"2015-05-26T16:27:30","date_gmt":"2015-05-26T14:27:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=139010"},"modified":"2015-05-26T16:27:30","modified_gmt":"2015-05-26T14:27:30","slug":"azubis-der-gruemel-kantine-im-landratsamt-brauchen-individuelle-begleitung-und-haben-gute-zukunftschancen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=139010","title":{"rendered":"Azubis der Gr\u00fcmel-Kantine im Landratsamt brauchen individuelle Begleitung und haben gute Zukunftschancen"},"content":{"rendered":"<p>Peter Ebert ist ein Entwicklungshelfer. Der Leiter der Kantine im Fuldaer Landratsamt bildet derzeit 16 junge Menschen aus. Unterst\u00fctzt wird er dabei von seinen drei Kolleginnen in der K\u00fcche und dem begleitenden Team aus Lehrkr\u00e4ften und Sozialen Dienst.<\/p>\n<p>K\u00f6che, Fachpraktiker K\u00fcche sowie Hauswirtschafterinnen und Fachpraktiker Hauswirtschaft werden in der Kantine, die von der gemeinn\u00fctzigen Gr\u00fcmel GmbH betrieben wird, ausgebildet. Dabei bringen die Azubis jede Menge Unterschiede mit. Ob Alter, Geschlecht, famili\u00e4rer oder kultureller Hintergrund \u2013 die Gruppe ist bunt gemischt. Die Gemeinsamkeiten: Jeder Azubi ist auf irgendeine Art und Weise benachteiligt, und die Ausbildung wird \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>\u201eWir sind Praktiker und Ausbilder gleicherma\u00dfen, haben aber auch noch ein gro\u00dfes Paket Sozialarbeit, das wir mit erledigen\u201c, erz\u00e4hlt Peter Ebert, dessen Sch\u00fctzlinge oft ein etwas schwereres Gep\u00e4ck auf dem R\u00fccken tragen. Biografische Br\u00fcche, Lernschw\u00e4chen, Schulm\u00fcdigkeit, wenig Selbstvertrauen oder eine schwierige Lebenssituation findet man im Rucksack der Auszubildenden. Trotz dieser Schwierigkeiten sind die jungen Leute mit Engagement bei der Ausbildung, und es gilt ihr Talent zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>\u201eMehrere Auszubildende sind alleinerziehend\u201c, berichtet der Leiter der Kantine, der sich t\u00e4glich neu auf die Gratwanderung zwischen Struktur und Flexibilit\u00e4t einlassen muss. \u00d6ffnungszeiten und Dienstleistungsangebot bedeuten n\u00e4mlich jede Menge Logistik und fordern absolute Verl\u00e4sslichkeit. In einem fest strukturierten Tagesablauf junge Leute auszubilden, die mehr Aufmerksamkeit, Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und individuelle Begleitung ben\u00f6tigen, ist eine Herausforderung f\u00fcr das gesamte Team.<br \/>\n\u201eWir m\u00fcssen unsere regul\u00e4re Arbeit machen und dabei auch die Azubis wahrnehmen, auffangen und Aufgabengebiete am Tag h\u00e4ufiger neu verteilen\u201c, erz\u00e4hlt Peter Ebert. Neben der fachlichen Ausbildung erhalten die Auszubildenden regelm\u00e4\u00dfig St\u00fctz- und F\u00f6rderunterricht durch die Lehrkr\u00e4fte und Unterst\u00fctzung in allen Lebensfragen durch den Sozialen Dienst der Gr\u00fcmel gGmbH.<\/p>\n<p>Drei Jahre befinden sich die Auszubildenden in der Obhut des Kantinen-Teams. \u201eNeben den Kenntnissen, die man f\u00fcr den jeweiligen Beruf braucht, trainieren die jungen Leute auch soziale Kompetenzen, die f\u00fcr das Leben wichtig sind\u201c, wei\u00df die Ausbildungsbegleiterin Ulrike Seuring. Azubi Michael Barthelmes best\u00e4tigt dies: \u201eDie Ausbildung ist sehr vielseitig. Die Arbeit im Team macht Spa\u00df, und man lernt t\u00e4glich Neues hinzu.\u201c Im August beendet Michael die Ausbildung zum Beikoch und startet im Anschluss mit der Ausbildung zum Koch. Das ist ein Aufstieg, \u00fcber den sich Michael und dessen Ausbilder sehr freuen.<\/p>\n<p>Erfolgsgeschichten wie diese gibt es h\u00e4ufiger. Sch\u00f6n zu h\u00f6ren ist auch, dass die Arbeitsvermittlung in den letzten f\u00fcnf Jahren einfacher geworden ist, wie Ulrike Seuring berichtet. \u201eIn jedem Ausbildungsjahr gibt es ein dreimonatiges Praktikum \u2013 in Senioreneinrichtungen, Tagungsh\u00e4usern, im Bereich Catering\/Metzgerei sowie in der Gastronomie. Da bahnt sich sehr Vieles an.\u201c<\/p>\n<p>In den vergangenen sechs Jahren sind in der Gr\u00fcmel-Kantine \u00fcber 35 junge Leute erfolgreich ausgebildet worden. Die meisten haben eine Arbeitsstelle gefunden. \u201eEiner der Azubis hat sich sogar selbstst\u00e4ndig gemacht\u201c, freut sich Peter Ebert, der f\u00fcr seine Sch\u00fctzlinge gute Zukunftschancen sieht \u2013 nicht nur in der Gastronomie, sondern auch im B\u00e4ckereifachverkauf, in Senioreneinrichtungen, im Stationsservice der Krankenh\u00e4user sowie im Housekeeping der Hotellerie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Peter Ebert ist ein Entwicklungshelfer. Der Leiter der Kantine im Fuldaer Landratsamt bildet derzeit 16 junge Menschen aus. Unterst\u00fctzt wird er dabei von seinen drei Kolleginnen in der K\u00fcche und dem begleitenden Team aus Lehrkr\u00e4ften und Sozialen Dienst. 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