{"id":139001,"date":"2015-05-26T16:25:19","date_gmt":"2015-05-26T14:25:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=139001"},"modified":"2015-05-26T16:25:19","modified_gmt":"2015-05-26T14:25:19","slug":"engelskonzert-vor-fast-500-begeisterten-besuchern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=139001","title":{"rendered":"&#8220;Engelskonzert&#8221; vor fast 500 begeisterten Besuchern"},"content":{"rendered":"<p>Ganze himmlische Heerscharen bev\u00f6lkerten am Pfingstsonntagabend die Stadtkirche: Das \u201eEngelskonzert\u201c zur Er\u00f6ffnung des Tanner Musiksommer 2015 hatte viele Zuh\u00f6rer angezogen, um den Beitr\u00e4gen des Kirchenchores (Leitung: Thomas N\u00fcdling) und des Rathgeberensembles Fulda (Leitung: Ulrich Moormann) mit Solisten zu lauschen, die sie wiederum mit auf einen Streifzug durch himmlische Sph\u00e4ren nahmen.<\/p>\n<p>Zum Einstieg erklang ein Werk, das 200 Jahre nicht zu h\u00f6ren war und nun am Ort seines Entstehens wieder aufgef\u00fchrt wurde: Johann Michael Bachs Himmelfahrtskantate \u201eGott f\u00e4hret auf mit Jauchzen\u201c. Der \u201eTanner Bach\u201c gestaltete sein Werk in motettischer Manier nah am Psalmtext (Psalm 47,6-9): Ein festlicher Chorsatz erg\u00e4nzte sich mit klaren konturierten und gef\u00e4lligen Orchesterzwischenspielen. Bereits hier zeigte sich der Tanner Kirchenchor aufmerksam agierend und dem Klang frische F\u00fclle verleihend.<\/p>\n<p>Thomas N\u00fcdlings \u201eMissa de Angelis\u201c beruht auf der gleichnamigen gregorianischen Choralmesse, gestaltet diese in puncto Faktur, Harmonik, Rhythmik und Form stilistisch neu und \u00fcberaus vielf\u00e4ltig. Das Kyrie erschien faszinierend bescheiden und sph\u00e4renhaft, w\u00e4hrend das Gloria eine enorme motorische Energie in sich barg, die Chor, Solistin Johanna Halsch und Orchester unter der Leitung des Komponisten zu einem starken Gesamtbild formten.<\/p>\n<p>Dank gro\u00dfer Besetzung sorgte das Rathgeberensemble stets f\u00fcr einen pr\u00e4chtigen Klang bei gleichzeitiger Durchsichtigkeit der Strukturen, von denen besonders die Werke von Johann Sebastian Bach profitierten. In der bekannten Orchestersuite Nr. 2 in D-Dur BWV 1068 unter Leitung von Ulrich Moormann gelang den Streichern, Oboen und den flexibel agierenden Blechbl\u00e4sern der Balanceakt gl\u00e4nzend, die schnellen S\u00e4tze straff zu markieren und mit der warm-dunklen F\u00e4rbung der Air die Zuh\u00f6rer der Realit\u00e4t zu entheben.<\/p>\n<p>Mit der Kantate \u201eHerr Gott, dich loben alle wir\u201c BWV 130 (zum Fest des Erzengels Michael) gelang ein gl\u00e4nzender Schlusspunkt, bei dem sich alle Agierenden noch einmal facettenreich pr\u00e4sentieren konnten. Mit frischer Agilit\u00e4t bew\u00e4ltigte der Kirchenchor die polyphonen und melismatischen Strukturen des Er\u00f6ffnungssatzes. Sopranistin Johann Halsch gl\u00e4nzte in der Arie \u201eLass, o F\u00fcrst der Cherubinen\u201c mit frisch und sauber konturierten Koloraturen. Bassist Roland Klappstein deutete in der Arie \u201eDer alte Brache brennt vor Neid\u201c (Johann Sebastian Bach) intensiv den Text und behielt dabei doch nat\u00fcrliche Expressivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Und auch der Himmel gab mit gutem Wetter seinen Segen von oben. So konnte im Anschluss an das Konzert ein Empfang auf der von Fackeln illuminierten Kirchentreppe stattfinden, bei dem B\u00fcrgermeister Mario D\u00e4nner f\u00fcr alles Engagement dankte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Ganze himmlische Heerscharen bev\u00f6lkerten am Pfingstsonntagabend die Stadtkirche: Das \u201eEngelskonzert\u201c zur Er\u00f6ffnung des Tanner Musiksommer 2015 hatte viele Zuh\u00f6rer angezogen, um den Beitr\u00e4gen des Kirchenchores (Leitung: Thomas N\u00fcdling) und des Rathgeberensembles Fulda (Leitung: Ulrich Moormann) mit Solisten zu lauschen, die sie wiederum mit auf einen Streifzug durch himmlische Sph\u00e4ren nahmen. 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