{"id":138897,"date":"2015-05-22T20:01:31","date_gmt":"2015-05-22T18:01:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=138897"},"modified":"2015-05-22T20:01:31","modified_gmt":"2015-05-22T18:01:31","slug":"neues-minimalinvasive-operationsverfahren-in-der-gynaekologie-der-helios-st-elisabeth-klinik-huenfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=138897","title":{"rendered":"Neues minimalinvasive Operationsverfahren in der Gyn\u00e4kologie der HELIOS St. Elisabeth Klinik H\u00fcnfeld"},"content":{"rendered":"<p>Keine Bauchwunden, weniger Schmerzen. In der Gyn\u00e4kologie der H\u00fcnfelder Klinik sind Schl\u00fcssellochoperationen seit Jahren bei vielen Indikationen das Operationsverfahren der Wahl. Dr. Bertram Stitz, Chefarzt der Abteilung, setzt nun ein ver\u00e4ndertes Verfahren der Laparoskopie ein, das f\u00fcr die Patienten deutliche Vorteile bringt. Er w\u00e4hlt ein neues Zugangsverfahren f\u00fcr Operationen in der Bauchh\u00f6hle. Im Rahmen eines \u00e4rztlichen Vortrages am Donnerstag, den 28. Mai 2015 um 19.00 Uhr wird der Chefarzt das Verfahren interessierten Besuchern vorstellen.<\/p>\n<p>Minimalinvasive Operationen kommen heute bei vielen Erkrankungen zum Einsatz. Die Vorteile f\u00fcr Patienten liegen auf der Hand: Durch die kleinen Einstiche gibt es fast keine Narben. Die Patienten haben deutlich weniger Schmerzen und sind dadurch schneller genesen. Doch auch diese Operationsverfahren werden st\u00e4ndig weiter optimiert. Der Chefarzt der Gyn\u00e4kologie der H\u00fcnfelder HELIOS St. Elisabeth Klinik geht jetzt bei der Laparoskopie andere Wege. Er verzichtet auf die Einstiche in der Bauchdecke und w\u00e4hlt als Zugang stattdessen den Raum am Ende der Scheide, den so genannten Douglas\u00e2\u20ac\u2122schen Raum zwischen Geb\u00e4rmutter und Darm. In diesem Bereich liegen keine Nerven, deshalb haben die Patientinnen weniger Schmerzen. \u201eSchon vor der Erfindung des Ultraschalls, haben \u00c4rzte fr\u00fcher zur Diagnostik in diesen Bereich gestochen.\u201c erkl\u00e4rt Stitz. Das Verfahren nennt sich Kuldoskopie und wurde von Stitz schon vielfach eingesetzt. Die Bauchdecke wird nicht mehr verletzt, die Patienten haben weniger Schmerzen und die Heilung ist deutlich schneller. Allerdings ist das Verfahren technisch anspruchsvoll und erfordert viel Erfahrung: Bei der \u00fcblichen Bauchspiegelung f\u00fchrt man die Instrumente durch drei unterschiedliche Schnitte in die Bauchh\u00f6hle ein. Bei der Kuldoskopie hat man nur einen Zugang hinter der Scheide. Dadurch ist die Beweglichkeit der Ger\u00e4te etwas eingeschr\u00e4nkt, aber die Ergebnisse sind exzellent.<\/p>\n<p>Das Operationsverfahren kann vor allem bei der Entfernung von Myomen, Zysten und Verwachsungen oder bei der Behandlung an den Eierst\u00f6cken zum Einsatz kommen. \u201eNach entsprechender Aufkl\u00e4rung entscheiden sich fast alle unsere Patientinnen f\u00fcr diese schonende Methode, weil es eine deutliche Verbesserung bringt.\u201c betont der Chefarzt.<\/p>\n<p>In einem \u00e4rztlichen Vortrag\u00c2\u00a0 m\u00f6chte Chefarzt Dr. Bertram Stitz das Verfahren der \u00d6ffentlichkeit vorstellen und l\u00e4dt interessierte Besucher am<\/p>\n<p>Donnerstag, den 28. Mai 2015, 19.00 Uhr<br \/>\nin den Vortragsraum der Klinik ein.<br \/>\nThema: \u201eNeue Entwicklungen der Schl\u00fcssellochchirurgie in der Frauenheilkunde\u201c<\/p>\n<p>Neben dem oben beschriebenen OP-Verfahren wird Dr. Stitz auch weitere minimalinvasive Verfahren beispielsweise zur Behandlung der weiblichen Blasenschw\u00e4che vorstellen und f\u00fcr Fragen zur Verf\u00fcgung stehen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Keine Bauchwunden, weniger Schmerzen. In der Gyn\u00e4kologie der H\u00fcnfelder Klinik sind Schl\u00fcssellochoperationen seit Jahren bei vielen Indikationen das Operationsverfahren der Wahl. Dr. Bertram Stitz, Chefarzt der Abteilung, setzt nun ein ver\u00e4ndertes Verfahren der Laparoskopie ein, das f\u00fcr die Patienten deutliche Vorteile bringt. Er w\u00e4hlt ein neues Zugangsverfahren f\u00fcr Operationen in der Bauchh\u00f6hle. 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