{"id":138804,"date":"2015-05-21T17:29:57","date_gmt":"2015-05-21T15:29:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=138804"},"modified":"2015-05-21T17:29:57","modified_gmt":"2015-05-21T15:29:57","slug":"klotzsche-fdp-suedlink-ueberfluessig-dr-arnold-und-meysner-sollen-endlich-interessen-der-region-vertreten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=138804","title":{"rendered":"Klotzsche (FDP): SuedLink \u00fcberfl\u00fcssig &#8211; Dr. Arnold und Meysner sollen endlich Interessen der Region vertreten"},"content":{"rendered":"<p>Mario Klotzsche, Vorsitzender der FDP Fraktion im Kreistag Fulda, fordert die beiden direkt gew\u00e4hlten Landtagsabgeordneten aus Fulda, Dr. Wald Arnold (CDU) und Markus Meysner (CDU), auf endlich die Interessen der Region im Kampf um den Verlauf der SuedLink-Trasse zu vertreten.<\/p>\n<p>\u201eWir wollen die SuedLink-Trasse nicht, weil sie schlicht \u00fcberfl\u00fcssig ist. In Bayern steht mit dem Gaskraftwerk Irsching das weltweit umweltfreundlichste Kraftwerk \u00fcberhaupt. Irsching kann die Leistung des AKW Grafenrheinfeld, das noch in diesem Jahr vom Netz geht, ersetzen. Daf\u00fcr brauchen wir keinen Neubau und schon gar keine Megastromstrasse von 800 Kilometern quer durch Deutschland f\u00fcr zig-Milliarden Euro bauen.<\/p>\n<p>Es ist auch falsch wenn behauptet wird, dass nur Windstrom aus Norden nach S\u00fcden transportiert werden w\u00fcrde. Schon aus europarechtlichen Gr\u00fcnden (Richtlinie EG Nr.\u00c2\u00a072\/2009 \u00fcber den Elektrizit\u00e4tsbinnenmarkt) muss Tennet allen Marktteilnehmern, ganz unabh\u00e4ngig von der Art der Stromerzeugung, Zugang zu seinem Netz gew\u00e4hren, also auch Kohlestrom aus dem neuen Gro\u00dfkraftwerk in Hamburg-Moorburg an die s\u00fcddeutschen Industriestandorte leiten.\u201c, so Klotzsche.<\/p>\n<p>In der Debatte um den neusten Trassenvorschlag der bayerischen Staatsregierung, die Trasse nicht mehr nach Grafenrheinfeld, sondern nach Grundremmingen zu leiten, hatte Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier erkl\u00e4rt auf allen Ebenen f\u00fcr die \u201ehessischen Interessen\u201c k\u00e4mpfen zu wollen, um dies zu verhindern.<\/p>\n<p>\u201eOffenbar geh\u00f6rt Osthessen, geh\u00f6rt Fulda, f\u00fcr den Ministerpr\u00e4sidenten dieses Landes nicht zu Hessen. Die Landesregierung hatte erst vor wenigen Wochen im Landtag erneut erkl\u00e4rt, dass eine Trassenf\u00fchrung von Kassel bis Fulda in Ordnung und f\u00fcr den Erfolg der Energiewende notwendig sei. Wenn Bayern die Trasse nun aber nach Westen verschieben will und dann nicht mehr Osthessen, sondern Mittelhessen und Rhein-Main betroffen sind, spricht der Ministerpr\u00e4sident aber pl\u00f6tzlich von einem Angriff auf \u00e2\u20ac\u0161hessische Interessen\u00e2\u20ac\u02dc.<\/p>\n<p>Volker Bouffier und Tarek Al-Wazir bef\u00fcrchten anscheinend, dass nun ihre Wahlkreise, Gie\u00dfen und Offenbach, vom SuedLink getroffen werden. Doch wenn beide die Energiewende so gerne wollen, dann sollen sie auch die Megastromtrasse nehmen und das ihren B\u00fcrgern vor Ort erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>V\u00f6llig inakzeptabel ist das Verhalten der Fuldaer Landtagsabgeordneten Dr.\u00c2\u00a0Walter Arnold und Markus Meysner. Beide sind direkt gew\u00e4hlt, um die Interessen der Region zu vertreten. Sie machen aber genau das Gegenteil. Beide verhalten sich so, als seien sie von K\u00f6nig Volker I. aus Wiesbaden als Statthalter eingesetzt und verteidigen sogar die kruden Angriffe der Landesregierung gegen den Vorschlag Bayerns, w\u00e4hrend sich Landrat Bernd Woide auf die Seite Bayerns schl\u00e4gt. Arnold und Meysner sollen endlich das machen, wof\u00fcr sie gew\u00e4hlt wurden, n\u00e4mlich die Interessen der osthessischen Region vertreten.\u201c, so Klotzsche abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mario Klotzsche, Vorsitzender der FDP Fraktion im Kreistag Fulda, fordert die beiden direkt gew\u00e4hlten Landtagsabgeordneten aus Fulda, Dr. Wald Arnold (CDU) und Markus Meysner (CDU), auf endlich die Interessen der Region im Kampf um den Verlauf der SuedLink-Trasse zu vertreten. \u201eWir wollen die SuedLink-Trasse nicht, weil sie schlicht \u00fcberfl\u00fcssig ist. 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