{"id":138670,"date":"2015-05-19T23:09:05","date_gmt":"2015-05-19T21:09:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=138670"},"modified":"2015-05-19T23:09:05","modified_gmt":"2015-05-19T21:09:05","slug":"baeckerei-hollenbach-ist-das-tanner-uhlenbusch-%e2%80%a8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=138670","title":{"rendered":"B\u00e4ckerei Hollenbach ist das Tanner Uhlenbusch \u00e2\u20ac\u00a8"},"content":{"rendered":"<p>Erinnern Sie sich noch an Oma Piepenbrink, Bauer Br\u00f6mmelkamp und Onkel Heini? Die drei erwachsenen Protagonisten aus der Kinderserie \u201eNeues aus Uhlenbusch\u201c, die Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre ausgestrahlt wurde, hatten ja ihre ganz eigenen Art, Wissen und Werte zu vermitteln.<\/p>\n<p>Ein bisschen Uhlenbusch-Feeling bekommt man auch in dem beschaulichen Rh\u00f6nst\u00e4dtchen Tann. Wer die schwere, dunkle Holzt\u00fcr zur B\u00e4ckerei Hollenbach in der Marktstra\u00dfe 8 \u00f6ffnet und den Verkaufsraum betritt, w\u00e4hnt sich beinahe in einer anderen Welt. Mit beige-braunen Kacheln und Strukturputz an den W\u00e4nden ist der Laden ungewollt \u201eretro\u201c.\u00c2\u00a0 Und damit zweifelsohne \u201ein\u201c.<br \/>\nHeute haben sich in der B\u00e4ckerei Hollenbach G\u00e4ste angesagt, f\u00fcr die Inhaber Rudolf Perner gerne die T\u00fcren \u00f6ffnet und sich eine gute Stunde seiner kostbaren Zeit abzwackt. Denn es ist potenzieller B\u00e4ckernachwuchs, der sich \u00fcber die Plattform \u201eBerufswahl aktiv\u201c angesagt hat. Seit Ende Februar dieses Jahres gibt es die Online Plattform, auf der Betriebe ihre Angebote zur Nachwuchsgewinnung hinterlegen und st\u00e4ndig aktualisieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ob Infoveranstaltungen, Pr\u00e4sentationen oder Praktika \u2013 das Informationsangebot der Unternehmen zu verschiedenen Ausbildungsberufen ist vielf\u00e4ltig. \u201eF\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte und Arbeitscoaches haben sich dank des konzentrierten Angebotes auf www.berufswahl-aktiv-fulda.de\u00c2\u00a0 die Wege verk\u00fcrzt. Und auch die Betriebe profitieren von diesem unkomplizierten Ansatz\u201c, wei\u00df Andreas Stengel, der zur OloV-Steuerungsgruppe (Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im \u00dcbergang Schule-Beruf) geh\u00f6rt, die die Plattform \u201eBerufswahl aktiv\u201c ins Leben gerufen hat.<\/p>\n<p>Lebendig geht es in der B\u00e4ckerei Hollenbach zu. Rudolf Perner wird mit vielen Fragen gel\u00f6chert. Ob er den Beruf gerne aus\u00fcbt? Welche Maschinen er benutzt? Ob es Geheimrezepte gibt? Die Antworten sind ehrlich. Der B\u00e4ckerberuf war f\u00fcr Rudolf Perner in den ersten Jahren wohl eher eine B\u00fcrde, als die Antwort auf einen un\u00fcberh\u00f6rbaren Ruf des Herzens. \u201eIch habe mit 15 angefangen zu lernen und als Lehrling macht der Beruf nicht immer Spa\u00df, aber wenn man alles kann, dann kommt der Spa\u00df automatisch.\u201c Mittlerweile steht Rudolf Perner fast ein halbes Jahrhundert in seiner Backstube, durch die er die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fchrt und dabei Produktionsabl\u00e4ufe und Maschinen erkl\u00e4rt. Dabei fallen den Jugendlichen auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu einer Gro\u00dfb\u00e4ckerei auf, die sie erst k\u00fcrzlich besucht haben.<\/p>\n<p>M\u00f6glichst viele verschiedene, handwerklich orientierte Berufe zun\u00e4chst in der Theorie kennenzulernen und erg\u00e4nzend dazu umfassende praktische Einblicke in Betriebe unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe zu bekommen \u2013 das ist ein Ziel der Berufsorientierung der Erich-K\u00e4stner-Schule, die eine Schule mit dem F\u00f6rderschwerpunkt \u201eLernen\u201c ist.\u00c2\u00a0 \u201eDenn in der Praxis k\u00f6nnen unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit ihren F\u00e4higkeiten punkten\u201c, wei\u00df Arbeitscoach Claudia Limpert-Kessler. Ob ein k\u00fcnftiger B\u00e4cker-Azubi unter den jungen Leuten ist, kann Limpert-Kessler zwar noch nicht sagen, \u201eaber Betriebsbesichtigungen wie diese sind unverzichtbar, denn nur so bekommen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler eine wirkliche Vorstellung von den Berufen und Arbeitsbedingungen.\u201c Der eine oder andere spiele danach vielleicht zun\u00e4chst mit dem Gedanken an ein Praktikum und dieses k\u00f6nne wiederum ausschlaggebend f\u00fcr die sp\u00e4tere Berufswahl sein.<\/p>\n<p>Und so h\u00f6rt auch der Tanner B\u00e4ckermeister mehrfach ein \u201eDankesch\u00f6n\u201c f\u00fcr seine Zeit und die Geduld, bevor sich die Holzt\u00fcr schlie\u00dft und die jungen G\u00e4ste die Uhlenbusch-Welt von \u201eOnkel Rudi\u201c wieder verlassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Erinnern Sie sich noch an Oma Piepenbrink, Bauer Br\u00f6mmelkamp und Onkel Heini? 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