{"id":138627,"date":"2015-05-15T21:07:36","date_gmt":"2015-05-15T19:07:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=138627"},"modified":"2015-05-15T21:07:36","modified_gmt":"2015-05-15T19:07:36","slug":"tk-verwaltungsrat-fordert-von-politik-krankenkassen-finanzautonomie-zurueckgeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=138627","title":{"rendered":"TK-Verwaltungsrat fordert von Politik: Krankenkassen Finanzautonomie zur\u00fcckgeben"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber die Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenkassen haben Versicherte und Arbeitgeber ein starkes Mitspracherecht bei Entscheidungen, in denen es um ihre Gesundheit geht. Allerdings hat die Politik in den letzten Jahren die Handlungskompetenzen der Selbstverwaltung eingeschr\u00e4nkt. Der Verwaltungsrat der Techniker Krankenkasse (TK) fordert daher, die Idee der Selbstverwaltung wieder w\u00f6rtlich zu nehmen und deren Autonomie zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>&#8220;Der Staat kann nicht alles regeln und soll auch nicht alles entscheiden. Ich w\u00fcnsche mir wieder mehr Vertrauen der Politik in unsere Entscheidungen, insbesondere in Fragen der Finanzierung&#8221;, sagt Dieter F. M\u00e4rtens, alternierender Vorsitzender des TK-Verwaltungsrates und Versichertenvertreter aus Offenbach am Main. Als ein Beispiel f\u00fcr den steigenden Einfluss der Politik f\u00fchrt er das Pr\u00e4ventionsgesetz an. &#8220;Wir begr\u00fc\u00dfen das Vorhaben der Bundesregierung, Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung nachhaltig auszurichten und auf eine breitere gesellschaftliche Basis zu stellen&#8221;, so M\u00e4rtens. Allerdings habe die Politik die finanzielle Last hierf\u00fcr vor allem und fast alleine den Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenkassen aufgeb\u00fcrdet.<\/p>\n<p>Schon heute ist die TK mit ihren Ausgaben f\u00fcr Pr\u00e4vention \u00fcberdurchschnittlich stark engagiert. Die Kasse gibt &#8211; anstatt der gesetzlich vorgesehenen drei Euro &#8211; im Durchschnitt jedes Jahr mehr als f\u00fcnf Euro je Versicherten f\u00fcr die Gesundheitsvorsorge aus. Mit dem Pr\u00e4ventionsgesetz soll dieser Betrag auf sieben Euro je Versicherten erh\u00f6ht werden. Davon sollen k\u00fcnftig 50 Cent &#8211; insgesamt 35 Millionen Euro &#8211; an die Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung (BZgA) abgef\u00fchrt werden, die damit eigene Pr\u00e4ventionsprojekte gestaltet. &#8220;Dies ist ein Eingriff in die Entscheidungs- und Finanzautonomie der Krankenkassen. Es darf nicht sein, dass die gesetzlichen Krankenkassen Projekte einer Bundesbeh\u00f6rde finanzieren, die sie nicht selbst verantworten&#8221;, so M\u00e4rtens.<\/p>\n<p>Hintergrund<br \/>\nKrankenkassenmitglieder und Rentenversicherte w\u00e4hlen bei den Sozialwahlen alle sechs Jahre ihre Interessenvertreter in die Selbstverwaltung der Sozialversicherungstr\u00e4ger, also in die Parlamente der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Rund 50 Millionen Menschen sind wahlberechtigt und k\u00f6nnen zwischen April und Mai 2017 wieder ihre Stimme abgeben. Im TK-Verwaltungsrat engagieren sich ehrenamtlich 30 Frauen und M\u00e4nner, jeweils 15 Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber. Der Vorsitz wechselt j\u00e4hrlich zum 1. Januar. \u00dcber Aufgaben und Ziele der Selbstverwaltung informiert die Webseite <a href=\"http:\/\/www.selbstverwaltung.de\" target=\"_blank\">www.selbstverwaltung.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u00dcber die Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenkassen haben Versicherte und Arbeitgeber ein starkes Mitspracherecht bei Entscheidungen, in denen es um ihre Gesundheit geht. Allerdings hat die Politik in den letzten Jahren die Handlungskompetenzen der Selbstverwaltung eingeschr\u00e4nkt. 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