{"id":138432,"date":"2015-05-11T12:38:46","date_gmt":"2015-05-11T10:38:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=138432"},"modified":"2015-05-11T12:38:46","modified_gmt":"2015-05-11T10:38:46","slug":"duales-studium-soziale-arbeit-erfolgreiche-kooperation-geht-ins-zweite-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=138432","title":{"rendered":"Duales Studium \u201eSoziale Arbeit\u201c \u2013 erfolgreiche Kooperation geht ins zweite Jahr"},"content":{"rendered":"<p>Seit einem Jahr sind im Rahmen ihres Dualen Bachelor-Studiums \u201eSoziale Arbeit\u201c Studierende der Hochschule Fulda in Einrichtungen des Jugendhilfeverbundes St. Elisabeth als feste Mitarbeiter t\u00e4tig. Anders als bei fr\u00fcheren Studienmodellen sieht das Duale Studium eine v\u00f6llig parallele und gleichwertig verzahnte Theorie- und Praxisausbildung in der Sozialen Arbeit vor. Der Vorteil: Die Studierenden entwickeln zeitgleich zu ihrer praktischen Ausbildung den wissenschaftlichen Hintergrund und k\u00f6nnen fachliche Erkenntnisse im Rahmen des Studiums unmittelbar reflektieren.<\/p>\n<p>Um nach dem ersten Studienjahr dieser Kooperation eine erste Zwischenbilanz zu ziehen und m\u00f6gliche Nachbesserungen abzusprechen, trafen sich am Hauptsitz des Jugendhilfeverbundes in Maberzell Vertreter des Caritasverbandes und der Hochschule zu einem Round-Table-Gespr\u00e4ch. Seitens der Caritas nahmen Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und der Ressortleiter Jugendhilfe Alfred Heil teil, der zugleich auch den Jugendhilfeverbund St. Elisabeth leitet. Von der Hochschule kamen Studiengangsleiterin Prof Dr. Petra Gromann sowie die Studiengangskoordinatorin Michaela Leibold. Aus dem Team des Jugendhilfeverbunds waren Anne-Maresa M\u00f6hle, Kristina Schmidt sowie Simone Heim-Jantra in der Runde, die als Praxisanleiterinnen\u00c2\u00a0 die Studenten in ihrer praktischen Ausbildung in den Wohngruppen Sturmius \u2013 Fulda, Marbach und Flieden begleiten. Als Studierender des ersten Jahrganges nahm Philipp Rott am Gespr\u00e4ch teil, und mit dabei war auch Laura Br\u00e4hler, die jetzt gerade zum Sommersemester ihr Studium aufnahm.<\/p>\n<p>Markus Juch und Alfred Heil begr\u00fc\u00dften ausdr\u00fccklich die Kooperation mit der Hochschule und unterstrichen ihren Wert in dem Bem\u00fchen, einerseits f\u00fcr eine attraktive fachliche Ausbildung zu sorgen und andererseits auch immer wieder gute und engagierte Kr\u00e4fte f\u00fcr die Soziale Arbeit \u2013 zum Beispiel eben im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe \u2013 zu finden. \u201eStudenten sind eine Bereicherung f\u00fcr uns, denn sie gehen meist hoch motiviert in ihre Ausbildung\u201c, unterstrich Caritasdirektor Juch. \u201eDazu sind sie meist noch recht jung, damit sind sie nah dran an dem Klientel der Jugendhilfe und bringen oft bei allem n\u00f6tigen fachlichen Abstand gro\u00dfe Empathie und Verst\u00e4ndnis mit.\u201c<\/p>\n<p>Die hohe Motivation, mit der die Studenten in die duale Ausbildung starten, haben auch die Hochschulvertreterinnen ausgemacht: \u201eDas Studium, das in dieser Blended-Learning-Form ein Pilotversuch f\u00fcr ganz Deutschland ist, erfordert in der Tat hohes Engagement und viel Einsatz\u201c, unterstrich Michaela Leibold. \u201eIm Prinzip ist der Studienplatz dreigeteilt: Es gibt den praktischen Arbeitsplatz in der Einrichtung, den heimatlichen Arbeitsplatz am eigenen Schreibtisch und die Pr\u00e4senzveranstaltungen an der Hochschule, die monatlich an einem Wochenende Freitag bis Samstag durchgef\u00fchrt werden.\u201c \u201eWir sind nach unseren bisherigen Erfahrungen inzwischen der \u00dcberzeugung, dass im Bereich der Sozialen Arbeit die duale Form der Ausbildung ein richtiger Weg ist und Praxis besser integriert als ein reines Pr\u00e4senzstudium\u201c, betonte Prof. Gromann. \u201eSo ist sichergestellt, dass sich die Theorie unmittelbar auf die Wirklichkeit in der Jugendhilfe bezieht, und dass sich aus der Praxis ergebende Fragen in das Curriculum des Studiums einflie\u00dfen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Um zum Studium zugelassen zu werden, m\u00fcssen die Bewerber zun\u00e4chst einen Praxispartner finden, bei dem sie als Mitarbeiter eingestellt werden, und bei dem sie w\u00e4hrend ihrer akademischen Ausbildung den Praxisteil absolvieren. Die Caritas \u2013 so deuteten Markus Juch und Alfred Heil an \u2013 k\u00f6nnten sich durchaus vorstellen, in ihren operativen Bereichen noch mehr solche Studienpl\u00e4tze f\u00fcr den Dualen Studiengang \u201eSoziale Arbeit\u201c zur Verf\u00fcgung zu stellen. Die am Gespr\u00e4ch beteiligten Studenten jedenfalls schienen mit der Dualen Ausbildung in Hochschule und bei Caritas sehr angetan zu sein. Phillipp Rott, der sich nun schon im dritten Fachsemester befindet: \u201eDie Praxisn\u00e4he ist mir sehr wichtig. So gibt es an der Hochschule im Rahmen der Seminare Fallanalysen, bei denen auch die Studenten Ihren Kommilitonen direkt aus ihrer Praxis eine Problemlage vorstellen und entsprechende Erkenntnisse mitnehmen k\u00f6nnen.\u201c Und Erstsemester Laura Br\u00e4hler: \u201eIch wollte dieses Studium unbedingt machen und bin sehr froh, dass es geklappt hat. Beim Studium geht es ja gerade erst los, aber das Arbeiten in der Wohngruppe ist genau der richtige Einstieg f\u00fcr mich. Das habe ich schon gemerkt. Ich freue mich auf dieses Studium!\u201c<\/p>\n<p>Zum Bild: v. li. Prof. Dr. Petra Gromann, Einrichtungsleiter Alfred Heil, Caritasdirektor\u00c2\u00a0 Dr. Markus Juch, die Studenten Laura Br\u00e4hler und Philipp Rott, Studiengangskoordinatorin Michaela Leibold sowie die Praxisanleiterinnen vom Jugendhilfeverbund, Simone Heim-Jantra, Kristina Schmidt und Anne-Maresa M\u00f6hle).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Seit einem Jahr sind im Rahmen ihres Dualen Bachelor-Studiums \u201eSoziale Arbeit\u201c Studierende der Hochschule Fulda in Einrichtungen des Jugendhilfeverbundes St. Elisabeth als feste Mitarbeiter t\u00e4tig. Anders als bei fr\u00fcheren Studienmodellen sieht das Duale Studium eine v\u00f6llig parallele und gleichwertig verzahnte Theorie- und Praxisausbildung in der Sozialen Arbeit vor. 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