{"id":138316,"date":"2015-05-07T16:00:48","date_gmt":"2015-05-07T14:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=138316"},"modified":"2015-05-07T16:00:48","modified_gmt":"2015-05-07T14:00:48","slug":"caritas-fulda-unterstuetzt-jaffa-instituts-in-tel-aviv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=138316","title":{"rendered":"Caritas Fulda unterst\u00fctzt Jaffa-Instituts in Tel Aviv"},"content":{"rendered":"<p>Zu einem zweiten Besuch beim Di\u00f6zesan-Caritasverband weilte k\u00fcrzlich Issachar Dror, Programmdirektor des Jaffa-Instituts in Tel Aviv in Fulda. Nachdem er im Winter bei seiner ersten Stippvisite mit der Caritas-Verbandsleitung um Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch eine Projektpartnerschaft im Bereich der Jugendhilfe vereinbarte, ging es nun bei dem zweiten Aufenthalt bereits um Inhalte. Issachar Dror besichtigte mit dem f\u00fcr die Jugendhilfe zust\u00e4ndigen Caritas-Vorstandsmitglied Malte Crome und dem f\u00fcr Auslandskooperationen zust\u00e4ndigen Referenten Soziale Dienste, Franz J. Meyer, den Jugendhilfeverbund in Maberzell und lie\u00df sich dort die verschiedenen ambulanten und station\u00e4ren Hilfsangebote f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Familien von der Inobhutnahme \u00fcber Hilfen zur Erziehung bis hin zum Leben in der Wohngruppe sowie zur Begleitung in die\u00c2\u00a0 Verselbstst\u00e4ndigung vorstellen. Abschlie\u00dfend besuchte der Gast aus Israel eine Wohngruppe f\u00fcr unbegleitete minderj\u00e4hrige Fl\u00fcchtlinge (UMF).<\/p>\n<p>Der Programmdirektor des Jaffa-Instituts interessierte sich f\u00fcr die Organisation von Wohngruppen, da seine Einrichtung mittelfristig wom\u00f6glich auch solche Betreuung organisieren wird. Das 1982 gegr\u00fcndete Jaffa-Institut sieht seine Aufgabe darin, benachteiligte Kinder und deren Familien in Israel zu unterst\u00fctzen. Es bietet daf\u00fcr p\u00e4dagogische und soziale Aktivit\u00e4ten \u2013 in erste Linie f\u00fcr Kinder von legalen und illegalen Arbeitsmigranten. Die Kinder, die vom Staat Israel keine F\u00f6rderung erhalten w\u00fcrden, bekommen Sprachunterricht und Freizeitangebote, um sie sozial zu st\u00e4rken und zu integrieren. Die Caritas Fulda unterst\u00fctzt als Subpartner neben Caritas international das Projekt zun\u00e4chst bis Ende 2017 finanziell; die vereinbarte Kooperation zielt aber \u00e4hnlich wie beim Ukraine-Partnerprojekt der Fuldaer Caritas auf Austausch und wechselseitiges Voneinander-lernen ab. Der Besuch von Issachar Dror war ein erster Schritt zu diesem fachlichen Austausch; im Herbst wird im Gegenzug eine kleine Fuldaer Caritas-Delegation das Jaffa-Institut in Tel Aviv besuchen.<\/p>\n<p>In Maberzell stellten Malte Crome und der Ressortleiter Jugendhilfe, Alfred Heil, der zugleich Leiter des Jugendhilfeverbunds St. Elisabeth ist, die Arbeit der Caritas Jugendhilfe vor. Aus\u00c2\u00a0 Heils Mitarbeiter-Team waren zudem auch der f\u00fcr UMF zust\u00e4ndige Bereichsleiter\u00c2\u00a0 Uwe Lehnert und Wohngruppenleiter Michael Heisel in der Gespr\u00e4chsrunde anwesend. Im Haus der Wohngruppe ging es vor allem um Sichtbarmachung der Gestaltung des Zusammenlebens, um Fragen des vordringlichen Spracherwerb und der Betreuung und Begleitung der jungen Menschen. Der 17-j\u00e4hrige Eritreer Fitsum lie\u00df den Caritas-Gast freundlicherweise auch einen Blick in sein Zimmer werfen. Zudem gab es bei der Besichtigungstour ein kurzes musikalisches Intermezzo durch Spiel auf der von Fitsum selbst gebauten \u201eKrar\u201c, einer eritreischen Leier.<\/p>\n<p>Issachar Dror bedankte sich f\u00fcr alle erhaltenen Informationen, wobei er betonte, dass die Problemstellungen in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen sich doch sehr \u00e4hnelten und so auch die M\u00f6glichkeit zum intensiven fachlichen Austausch zwischen Jaffa und Fulda gegeben sei. Malte Crome erwiderte, dass man auch schon im Rahmen der Ukraine-Partnerschaft gesehen habe, wie viel man voneinander in der Praxis lernen k\u00f6nne \u2013 zum Beispiel eben in Bezug auf die spezielle Arbeit der Jugendhilfe mit Fl\u00fcchtlingen und Migranten zu deren\u00c2\u00a0 optimaler Integration, wovon die Gesellschaften hier wie dort nur profitieren k\u00f6nnten. Crome zeigte sich in diesem Sinne erfreut, im Herbst die Arbeit des Jaffa-Instituts vor Ort kennenlernen und Einblicke in die Situation der ausl\u00e4ndischen Minderj\u00e4hrigen in Tel Aviv erhalten zu k\u00f6nnen, um anschlie\u00dfend weitere Schritte zur Zusammenarbeit zwischen den beiden Hilfsorganisationen vereinbaren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Zu einem zweiten Besuch beim Di\u00f6zesan-Caritasverband weilte k\u00fcrzlich Issachar Dror, Programmdirektor des Jaffa-Instituts in Tel Aviv in Fulda. Nachdem er im Winter bei seiner ersten Stippvisite mit der Caritas-Verbandsleitung um Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch eine Projektpartnerschaft im Bereich der Jugendhilfe vereinbarte, ging es nun bei dem zweiten Aufenthalt bereits um Inhalte. 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