{"id":138314,"date":"2015-05-07T15:59:29","date_gmt":"2015-05-07T13:59:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=138314"},"modified":"2015-05-07T15:59:29","modified_gmt":"2015-05-07T13:59:29","slug":"vorstellung-des-hessischen-perspektivprogramms-zur-verbesserung-der-arbeitsmarktchancen-schwerbehinderter-menschen-hepas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=138314","title":{"rendered":"Vorstellung des Hessischen Perspektivprogramms zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen schwerbehinderter Menschen (HePAS)"},"content":{"rendered":"<p>Das erste Projekt im Rahmen des Hessischen Perspektivprogramms zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen schwerbehinderter Menschen (HePAS) wurde heute in Fulda durch den Projekttr\u00e4ger der St. Antoniusheim gGmbH gemeinsam mit Vertretern des Hessischen Ministeriums f\u00fcr Soziales und Integration und des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen vorgestellt. Das Projekt wird mit 100.000 Euro aus Mitteln der Landesausgleichsabgabe gef\u00f6rdert und hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2016. Im Mai 2014 hatte der Hessische Minister f\u00fcr Soziales und Integration, Stefan Gr\u00fcttner, das Perspektivprogramm HePAS vorgestellt, das vom Land mit insgesamt 30 Millionen Euro gef\u00f6rdert wird.<br \/>\n\u201eIndem wir \u00fcber den Landeswohlfahrtsverband Hessen diese Summe investieren, f\u00f6rdern wir unmittelbar einen gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsmarkt. So stellen wir Teilhabe auf eine breite Basis und nutzen alle Potenziale. Das Antoniusheim tr\u00e4gt mit seinem Projekt zu diesem gemeinsamen Ziel in hervorragender Art und Weise bei\u201c, lobte der Minister den Ansatz.<\/p>\n<p>Mit dem Projekt in Fulda sollen junge Menschen mit Behinderungen, insbesondere mit kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen, auf eine Ausbildung nach den Vorschriften des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) vorbereitet werden. Ziel ist die Entwicklung und der Einsatz von Qualifizierungsbausteinen (-stufen) in verschiedenen Berufsfeldern (z.B. G\u00e4rtnerei und Landwirtschaft) unterhalb von anerkannten Ausbildungsm\u00f6glichkeiten, um junge Menschen, die aufgrund ihrer Beeintr\u00e4chtigung derzeit keine Ausbildung im Sinne der gesetzlichen Vorschriften in einem Ausbildungsberuf absolvieren k\u00f6nnen, so zu qualifizieren, dass ihnen im Anschluss die M\u00f6glichkeit zum Erwerb eines weiterf\u00fchrenden Ausbildungsabschlusses er\u00f6ffnet werden kann. Durch die Aush\u00e4ndigung von Teilnahmebescheinigungen\/Zertifikaten an die Absolventen der verschiedenen, aufeinander aufbauenden, Qualifizierungsbausteinen eines Berufsbildes wird den Betroffenen ein Nachweis \u00fcber die erreichten Fertigkeiten an die Hand gegeben, der ihre erworbenen F\u00e4higkeiten in ihrem bevorzugten T\u00e4tigkeitsbereich wiederspiegelt, und somit ihre Zugangschancen zum allgemeinen Arbeitsmarkt erh\u00f6hen kann.<br \/>\nLysann Elze, die Leiterin der Arbeitsschule Startbahn des Antoniusheims, die das Projekt \u201eQualifizierungsbausteine\u201c durchf\u00fchrt, erkl\u00e4rte am Mittwoch in Fulda: \u201eWir hatten schon lange die Vision, dass wir f\u00fcr Menschen mit einer geistigen Behinderung die Ausbildungssituation verbessern wollten: Mit dem heutigen Bewilligungsbescheid haben wir nun die finanziellen Ressourcen, um das Konzept und die Vision in die Tat umzusetzen.\u201c<\/p>\n<p>Im Hinblick auf einen im Sinne der Behindertenrechtskonvention (UNBRK) geforderten gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsmarkt m\u00fcssen alle Anstrengungen unternommen werden, um den Betroffenen und ihren potentiellen Arbeitgebern die Abgleichung von (Stellen-)Angebot und (Bewerber-)Nachfrage zu erleichtern.<br \/>\nDas Hessische Ministerium f\u00fcr Soziales und Integration betonte, dass mit der F\u00f6rderung des Modellprojektes die Erwartung verbunden sei, dass die Durchl\u00e4ssigkeit zu den Ausbildungen nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes bzw. der Handwerksordnung f\u00fcr die betroffenen Menschen erh\u00f6hen werde, da im Fokus weiterhin das Erlangen eines vollwertigen Ausbildungsabschlusses auch f\u00fcr Menschen mit Behinderungen stehe.<br \/>\nDas Besondere an dem Projekt ist auch, dass neben einer passgenauen Qualifizierung durch die Implementierung der Qualifikationsbausteine im Wirkungskreis der Perspektiva gGmbH unmittelbare praktische Einsatzm\u00f6glichkeiten geschaffen werden. In der Perspektiva gGmbH engagieren sich fast 100 Unternehmen, die bereit sind, jungen Menschen mit Handicap eine (Ausbildungs-)Perspektive geben zu wollen.<br \/>\nDas Projekt erscheint daher aus Sicht des Ministeriums in besonderer Weise geeignet, durch Er\u00f6ffnung von Alternativangeboten die automatische Einm\u00fcndung von Menschen mit sonderp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf in eine Werkstatt f\u00fcr behinderte Menschen zu durchbrechen und hilft so, nachhaltig weiterer Teilhabechancen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Hessisches Perspektivprogramm zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen schwerbehinderter Menschen (HePAS)<br \/>\nHePAS bietet unterschiedliche Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Verbesserung der Chancen von schwerbehinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Neben finanziellen F\u00f6rderungen, individueller personeller Unterst\u00fctzungsleistungen soll insbesondere in der betrieblichen Kennlernphase das Angebot des Besch\u00e4ftigungsgebers und die F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten des Bewerbers besser zusammengef\u00fchrt werden. Das Programm ist mit 30 Mio. Euro dotiert und wird gemeinsam mit dem Landeswohlfahrtsverband Hessen durchgef\u00fchrt. Mit der M\u00f6glichkeit einer freien Projektf\u00fchrung sollen Rahmenbedingungen f\u00fcr eine nachhaltige stabile Besch\u00e4ftigung verbessert werden.<br \/>\nWeitere Informationen sind unter https:\/\/soziales.hessen.de\/familie-soziales\/menschen-mit-behinderung \/HePAS abrufbar.<\/p>\n<p>Die St. Antoniusheim gGmbH ist ein sozialer Dienstleister insbesondere f\u00fcr Menschen mit einer Lern- oder geistigen Beeintr\u00e4chtigung in der Stadt und Landkreis Fulda. Perspektiva gGmbH ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und sozialer Einrichtungen auf Bestreben der Antoniusheims.<\/p>\n<p>Hessisches Perspektivprogramm zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen schwerbehinderter Menschen (HePAS)<br \/>\nHePAS bietet unterschiedliche Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Verbesserung der Chancen von schwerbehinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Neben finanziellen F\u00f6rderungen, individueller personeller Unterst\u00fctzungsleistungen soll insbesondere in der betrieblichen Kennlernphase das Angebot des Besch\u00e4ftigungsgebers und die F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten des Bewerbers besser zusammengef\u00fchrt werden. Das Programm ist mit 30 Mio. Euro dotiert und wird gemeinsam mit dem Landeswohlfahrtsverband Hessen durchgef\u00fchrt. Mit der M\u00f6glichkeit einer freien Projektf\u00fchrung sollen Rahmenbedingungen f\u00fcr eine nachhaltige stabile Besch\u00e4ftigung verbessert werden.<br \/>\nWeitere Informationen sind unter https:\/\/soziales.hessen.de\/familie-soziales\/menschen-mit-behinderung \/HePAS abrufbar.<\/p>\n<p>Die St. Antoniusheim gGmbH ist ein sozialer Dienstleister insbesondere f\u00fcr Menschen mit einer Lern- oder geistigen Beeintr\u00e4chtigung in der Stadt und Landkreis Fulda. 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