{"id":138270,"date":"2015-05-06T20:52:15","date_gmt":"2015-05-06T18:52:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=138270"},"modified":"2015-05-06T20:52:15","modified_gmt":"2015-05-06T18:52:15","slug":"15-internationale-leitmesse-fuer-rettung-und-mobilitaet-in-fulda-eroeffnet-bekenntnisse-zur-zukunft-der-rettmobil-und-zum-standort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=138270","title":{"rendered":"15. Internationale Leitmesse f\u00fcr Rettung und Mobilit\u00e4t in Fulda er\u00f6ffnet: Bekenntnisse zur Zukunft der RETTmobil und zum Standort"},"content":{"rendered":"<p>Die\u00c2\u00a0 Erfolgsgeschichte der RETTmobil, der weltweit einmaligen\u00c2\u00a0 Leitmesse f\u00fcr Rettung\u00c2\u00a0 und Mobilit\u00e4t, in einem Satz: \u201eF\u00fcnf Jahre wurde sie bel\u00e4chelt, f\u00fcnf Jahre beachtet, f\u00fcnf Jahre beneidet\u201c.\u00c2\u00a0 \u201eUnd ich w\u00fcnsche, dass sie in f\u00fcnf Jahren bewundert wird\u201c, sagte Albrecht Broemme, Pr\u00e4sident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und Schirmherr der 15. RETTmobil 2015. Das Bekenntnis zur Zukunft der Messe\u00c2\u00a0 und zum idealen Standort Fulda pr\u00e4gte die informativ-heitere Er\u00f6ffnung der Leistungsschau gestern in Fulda.<\/p>\n<p>Lob und Anerkennung aller Redner fasste Fuldas Stadtoberhaupt Gerhard M\u00f6ller zusammen: \u201eWir sind stolz, dass wir die Messe in Fulda haben\u201c.\u00c2\u00a0 Bis zum Freitag pr\u00e4sentieren sich \u00fcber 470 Anbieter aus 20 L\u00e4ndern mehrerer Kontinente auf einer Fl\u00e4che von 70 000 Quadratmeter in 19 Hallen und auf einem gro\u00dfen Freigel\u00e4nde.<\/p>\n<p>Beim Start mit zahlreichen Repr\u00e4sentanten des \u00f6ffentlichen Lebens wurde immer wieder auf die dramatische Aktualit\u00e4t der 15. RETTmobil hingewiesen, bedingt durch die Flugzeugkatastrophe in den Alpen, die Fl\u00fcchtlingsdramen im Mittelmeer und durch das Erdbeben in Nepal.\u00c2\u00a0 Broemme, der das international t\u00e4tige THW mit seinen \u00fcber 80 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern repr\u00e4sentiert, berichtete, dass in Nepal \u201ekonzentriert Hilfe aus Deutschland geleistet wird\u201c.\u00c2\u00a0 Das THW werde sich in den kommenden Monaten um die Trinkwasseraufbereitung vor Ort k\u00fcmmern.<br \/>\nDie Zukunft der RETTmobil\u00c2\u00a0 in Fulda ist mindestens\u00c2\u00a0 bis 2020 gesichert. Zumal der Vertrag mit der Stadt um f\u00fcnf Jahre verl\u00e4ngert worden sei, berichtete Manfred Hommel. Der Vorsitzende der \u201eInteressengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen\u201c (IKR) , unterstrich, dass in Fulda ein Traum wahr geworden sei, der 2001 mit 60 Ausstellern und etwa 3000 Besuchern begonnen habe,\u00c2\u00a0 \u201eEs gibt weltweit nichts Vergleichbares\u201c, sagte Hommel. Der einmalige Charakter der Messe werde von der Landschaft, von den Hallen und vom Standort gepr\u00e4gt. Der Erfolg der RETTmobil, bei\u00c2\u00a0 der wieder alle Rettungsorganisationen vertreten seien, gr\u00fcnde auf drei S\u00e4ulen: Fachmesse, Fortbildung und erlebbare Mobilit\u00e4t. Die IKR ist der ideelle Tr\u00e4ger der Messe.<\/p>\n<p>Fuldas Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller zollte der Erfolgsgeschichte der RETTmobil Respekt und Anerkennung und dankte IKR-Chef Hommel und Dieter Udolph, gemeinsam mit Ehefrau Petra Dehler-Udolph Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Messe Fulda GmbH,\u00c2\u00a0 f\u00fcr ihr Engagement.\u00c2\u00a0 Udolph, seit 50 Jahren\u00c2\u00a0 als Unternehmer t\u00e4tig und f\u00fcr\u00c2\u00a0 eine F\u00fclle von gro\u00dfen Ausstellungen verantwortlich,\u00c2\u00a0 k\u00f6nne mit einer beeindruckenden Lebensleistung aufwarten. Zu ihr z\u00e4hle auch sein vielf\u00e4ltiger, gesellschaftlicher Einsatz.<\/p>\n<p>Ebenso wie Hommel warb auch Hans-Peter Kr\u00f6ger, Pr\u00e4sident des Deutschen Feuerwehr Verbandes, f\u00fcr die Stiftung \u201eHilfe f\u00fcr Helfer\u201c, die nach dem Zugungl\u00fcck 1998 in Eschede gegr\u00fcndet worden sei, um Unterst\u00fctzung zu\u00c2\u00a0 anzubieten bei der Verarbeitung oft grauenvoller Erlebnisse. Das System der Rettungs- und Hilfsorganisationen beruhe auf der Gutm\u00fctigkeit und Freiwilligkeit der Aktiven. \u201eDas Ehrenamt darf nicht auf dem Altar der Beliebigkeit geopfert werden\u201c, sagte Kr\u00f6ger, dessen Organisation von Anfang an zur RETTmobil geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Einmalig sei die Verbindung von Information und Fortbildung am Objekt, wie sie bei der RETTmobil mit zehn Seminaren, acht Workshops und 42 Referenten stattfinde, betonte Professor Dr. Peter Sefrin. Der wissenschaftliche Leiter des Fortbildungsbereichs unterstrich, dass bei der RETTmobil die gesamte Themenpalette der Notfallmedizin angeboten werde.<\/p>\n<p>Messe-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dieter Udolph freute sich \u00fcber das \u201eOberb\u00fcrgermeister-Quartett\u201c bei der Er\u00f6ffnung: Neben den ehemaligen Stadtoberh\u00e4uptern Dr. Wolfgang Hamberger und Dr.\u00c2\u00a0 Alois Rhiel konnte auch der aktuelle OB Gerhard M\u00f6ller und dessen vor kurzem gew\u00e4hlte Nachfolger Dr. Heiko Wingenfeld begr\u00fc\u00dft werden.<br \/>\nBei einem Empfang der Messe Fulda GmbH am Dienstagabend anl\u00e4sslich des 15-j\u00e4hrigen Bestehens der RETTmobil mit fast allen IKR-Mitgliedern und f\u00fchrenden Pers\u00f6nlichkeiten aus der Rettungsbranche, unter ihnen Constantin von Brandenstein-Zeppelin, der Pr\u00e4sident des Malteser Hilfsdienstes,\u00c2\u00a0 dankte IKR-Chef Hommel dem Fuldaer Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller f\u00fcr langj\u00e4hre Unterst\u00fctzung. M\u00f6ller lobte die Messe-Macher f\u00fcr\u00c2\u00a0 ihre Leidenschaft in der Sache und ihre Treue zum Standort\u00c2\u00a0 Die RETTmobil geh\u00f6re zu Fulda wie der Dom und der Barock.\u00c2\u00a0 Dieter Udolph berichtete, dass er in 32 Jahren seiner jetzt 50-j\u00e4hrigen Unternehmert\u00e4tigkeit Ehefrau Petra Dehler-Udolph begleitet werde. Die Mit-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin habe \u201eden Laden aufgemischt und viele neue Ideen eingebracht\u201c.\u00c2\u00a0 THW-Pr\u00e4sident Albrecht Broemme betonte, dass sich das Konzept der RETTmobil bew\u00e4hrt habe, die f\u00fcr das Rettungswesen und die Feuerwehr von gro\u00dfer Bedeutung sei.<\/p>\n<p>Die RETTmobil ist bis zum Freitag, 8. Mai, von 9 bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet. \u00dcber 3000 kostenlose Parkpl\u00e4tze stehen zur Verf\u00fcgung. Der Eintritt kostet zehn Euro. So umfangreich und attraktiv wie nie zuvor sind die Sonderschauen und zum Teil spektakul\u00e4ren Aktionen auf einem \u00fcber 3000 Quadratmeter gro\u00dfen Gel\u00e4nde.<\/p>\n<p>Nach ersten Sch\u00e4tzungen wurde die 15. RETTmobil von \u00fcber 8.000 Interessenten besucht, das entspricht in etwa der Zahl vom Vorjahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die\u00c2\u00a0 Erfolgsgeschichte der RETTmobil, der weltweit einmaligen\u00c2\u00a0 Leitmesse f\u00fcr Rettung\u00c2\u00a0 und Mobilit\u00e4t, in einem Satz: \u201eF\u00fcnf Jahre wurde sie bel\u00e4chelt, f\u00fcnf Jahre beachtet, f\u00fcnf Jahre beneidet\u201c.\u00c2\u00a0 \u201eUnd ich w\u00fcnsche, dass sie in f\u00fcnf Jahren bewundert wird\u201c, sagte Albrecht Broemme, Pr\u00e4sident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und Schirmherr der 15. RETTmobil 2015. 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