{"id":13813,"date":"2008-11-12T00:32:56","date_gmt":"2008-11-11T23:32:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=13813"},"modified":"2008-11-11T19:58:58","modified_gmt":"2008-11-11T18:58:58","slug":"informationen-gespraeche-und-ein-buffett-mit-regionalen-produkten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=13813","title":{"rendered":"Informationen, Gespr\u00e4che und ein Buffett mit regionalen Produkten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dermbach.<\/strong> Zum ersten Mal innerhalb des Gastronomieprojektes der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rh\u00f6n im th\u00fcringischen Bereich der Rh\u00f6n waren jetzt Produzenten, Direktvermarkter und Gastronomen aus dem Felda- und Ulstertal in die Schlosshalle nach Dermbach eingeladen. Hier hatten sie die Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu treten. Au\u00dferdem konnten die Produzenten ihre jeweils spezifischen Produkte vorstellen. Der H\u00f6hepunkt des Abends war die Verkostung der regionalen Waren. Dazu hatte das Team der Dermbacher Gastst\u00e4tte \u201eZum Rh\u00f6npaulus\u201c ein Buffett zusammengestellt.<\/p>\n<p><strong>Fotos (3):<\/strong> Carsten Kallenbach<\/p>\n<p><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081111-arge-1.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-13814\" title=\"081111-arge-1\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081111-arge-1-128x85.jpg\" alt=\"\" width=\"128\" height=\"85\" \/><\/a> <a rel=\"lightbox[roadtrip]\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081111-arge-2.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-13815\" title=\"081111-arge-2\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081111-arge-2-128x85.jpg\" alt=\"\" width=\"128\" height=\"85\" \/><\/a> <a rel=\"lightbox[roadtrip]\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081111-arge-3.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-13816\" title=\"081111-arge-3\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081111-arge-3-128x85.jpg\" alt=\"\" width=\"128\" height=\"85\" \/><\/a><!--more--><\/p>\n<p><strong>Rh\u00f6ner Identit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Das Gastronomieprojekt der ARGE Rh\u00f6n verfolgt das Ziel, mehr regionale Produkte in den Gastst\u00e4tten anzubieten, um so gezielt den Tourist mit Rh\u00f6ner Identit\u00e4t zu begeistern und den Tourismus insgesamt zu f\u00f6rdern. Au\u00dferdem sollen aus dem verst\u00e4rkten Kontakt zwischen Produzenten, Direktvermarktern und Gastronomen auch touristische Angebote wie Hofbesichtigungen, Brauereirundg\u00e4nge oder Besuche in den Regionall\u00e4den resultieren. Bereits 2006 war das Gastronomieprojekt in der bayerischen Rh\u00f6n gestartet worden \u2013 in diesem Jahr begann es in Hessen und Th\u00fcringen.<\/p>\n<p>\u201eDieses Projekt tr\u00e4gt zur Wertsch\u00f6pfung in der Region bei. Wir als ARGE Rh\u00f6n versprechen uns davon, Arbeitspl\u00e4tze zu binden oder sogar im Bereich der Produzenten, der Hotellerie und Gastronomie neue Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen\u201c, erkl\u00e4rte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Rh\u00f6n, Ewald Kl\u00fcber. Der Nachweis der Herkunft der jeweiligen Produkte gewinne immer mehr an Bedeutung. Letztlich sei es auch eine Frage der Identit\u00e4t, Waren aus der Region zu kaufen und damit die Region zu st\u00e4rken. \u201eDie ARGE Rh\u00f6n kann all das nur ansto\u00dfen; Sie als Akteure m\u00fcssen miteinander sprechen und die Ideen umsetzen\u201c, wandte sich Kl\u00fcber an die anwesenden Produzenten und Gastronomen. Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, dass das Projekt mit Mitteln aus der europ\u00e4ischen Gemeinschaftsinitiative LeaderPlus gef\u00f6rdert wird \u2013 \u201ealso muss dabei unter dem Strich etwas herauskommen\u201c, stellte Kl\u00fcber klar.<\/p>\n<p>An dem Treffen in der Schlosshalle Dermbach nahmen Imker, Direktvermarkter, Forellenz\u00fcchter, selbstst\u00e4ndige Landwirte, Weinbauern, Schnapsbrenner, Rh\u00f6nschafz\u00fcchter sowie Regionalladenbetreiber aus der Th\u00fcringer Rh\u00f6n teil. Auch Vertreter von Brauereien, Mineralbrunnen sowie den Agrargenossenschaften waren anwesend. Bis in den sp\u00e4ten Abend hinein f\u00fchrten sie gemeinsam mit den Gastronomen Gespr\u00e4che, bei denen es um die lieferbaren Produkte, die Qualit\u00e4t und auch den Preis ging.<\/p>\n<p><strong>Erh\u00f6hung der Servicequalit\u00e4t<\/strong><br \/>\n\u201eF\u00fcr uns als Gastronomen war diese Veranstaltung ein klarer Gewinn\u201c, sch\u00e4tzte Torsten St\u00fctz, Vorsitzender des DEHOGA-Kreisverbandes Bad Salzungen und Mitglied der Projektgruppe des Th\u00fcringer Gastronomieprojektes sowie Inhaber des Keltenhotels \u201eGoldene Aue\u201c in S\u00fcnna ein. \u201eDer Willen zur regionalen Zusammenarbeit ist vorhanden\u201c, erg\u00e4nzte er. Daher habe man sich auch darauf geeinigt, am 24. November in der Gastst\u00e4tte \u201eZur Geissch\u00e4nke\u201c in Geisa und am 25. November im Jagdhaus \u201eWittgental\u201c in Breitungen Schulungen in Form von Ganztagsseminaren f\u00fcr die Servicemitarbeiter anzubieten.<\/p>\n<p>Bei diesen Schulungen, erkl\u00e4rte St\u00fctz, sollen die Servicekr\u00e4fte auf die verst\u00e4rkte regionale Vermarktung eingestimmt werden, um fundierte Ausk\u00fcnfte \u00fcber die Herkunft der Produkte gegen\u00fcber dem Gast geben zu k\u00f6nnen. \u201eEs geht unter dem Strich um die Erh\u00f6hung der Servicequalit\u00e4t\u201c, sagte der Gastronom. Das Rh\u00f6nforum werde bei den Serviceschulungen ebenfalls anwesend sein, um verschiedene Informationen zur Rh\u00f6n zu geben. \u201eDamit wollen wir einen einheitlichen Wissensstand des Servicepersonals \u00fcber die Rh\u00f6n erreichen, denn oft ist dieses Personal der erste Ansprechpartner f\u00fcr einen Gast, wenn er Fragen zur Rh\u00f6n hat.\u201c<\/p>\n<p>Noch in diesem Jahr sollen au\u00dferdem f\u00fcr alle Mitarbeiter der Hotels und Gastst\u00e4tten Betriebsbesichtigungen bei ihren Produzenten und Direktvermarktern erm\u00f6glicht werden, um pers\u00f6nlich den Bauernhof oder den verarbeitenden Betrieb kennen zu lernen. Als Pendant zu den Schulungen f\u00fcr das Servicepersonal sei bereits von einigen Betrieben Bedarf f\u00fcr Schulungen der K\u00f6che angemeldet worden, hob St\u00fctz hervor.<br \/>\nWie vielf\u00e4ltig ein Buffett aus Rh\u00f6ner Produkten sein kann, bewiesen in Dermbach die Landwirte, Jagdp\u00e4chter und Produzenten der Th\u00fcringer Rh\u00f6n eindrucksvoll. Sie hatten ihre Waren wie Rh\u00f6nlamm, Reh, Nudeln, G\u00e4nse, Fleischh\u00e4hnchen, Forellen, Hausmacherwurst, Brot und Zwiebelkuchen an die Gastst\u00e4tte \u201eZum Rh\u00f6npaulus\u201c in Dermbach geliefert. \u201eAlle Produkte besa\u00dfen eine sehr gute Qualit\u00e4t\u201c, sch\u00e4tzte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Uwe K\u00f6nig ein, der an diesem Abend gemeinsam mit seinen Mitarbeitern alle H\u00e4nde voll zu tun hatte.<\/p>\n<p>Umfangreiche Informationen \u00fcber die Ziele und Inhalte des Gastronomieprojektes vermittelten den rund 40 anwesenden Produzenten, Direktvermarktern und Gastronomen neben Torsten St\u00fctz auch die anderen Mitarbeiter der Projektgruppe, Martina Kl\u00fcber aus Schleid, Brigitte Vorndran aus Bischofsheim und Hannelore Rundell aus N\u00fcdlingen. Bereits am Donnerstag dieser Woche, 13. November, wird eine \u00e4hnliche Veranstaltung in Birx stattfinden. Sie wendet sich vorrangig an die Akteure der Meininger Rh\u00f6n und beginnt um 18 Uhr im \u201eFlechsenberger Hof\u201c. Interessenten sind herzlich eingeladen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Dermbach. Zum ersten Mal innerhalb des Gastronomieprojektes der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rh\u00f6n im th\u00fcringischen Bereich der Rh\u00f6n waren jetzt Produzenten, Direktvermarkter und Gastronomen aus dem Felda- und Ulstertal in die Schlosshalle nach Dermbach eingeladen. Hier hatten sie die Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu treten. Au\u00dferdem konnten die Produzenten ihre jeweils spezifischen Produkte vorstellen. 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