{"id":137410,"date":"2015-04-14T11:39:30","date_gmt":"2015-04-14T09:39:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=137410"},"modified":"2015-04-14T11:39:30","modified_gmt":"2015-04-14T09:39:30","slug":"40-gaeste-bei-fortbildungsveranstaltung-des-arbeitskreises-schule-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=137410","title":{"rendered":"40 G\u00e4ste bei Fortbildungsveranstaltung des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Von der Unterst\u00fctzung bei famili\u00e4ren Belastungen \u00fcber eine professionelle Beratung bei Erziehungsschwierigkeiten bis hin zum korrekten Handeln bei Kindeswohlgef\u00e4hrdung \u2013 sensible Themen standen anl\u00e4sslich der j\u00fcngsten Fortbildung des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft im Mittelpunkt. Rund 40 P\u00e4dagogen aller Schulformen sowie Arbeitscoaches und Sozialp\u00e4dagogen informierten sich in den R\u00e4umlichkeiten des Stadtschlosses \u00fcber die Arbeit des Amts f\u00fcr Jugend, Familie und Senioren. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Arbeitskreis-Vorsitzenden Angelika Bott-Werner.<\/p>\n<p>Durch den Nachmittag f\u00fchrten der B\u00fcrgermeister der Stadt Fulda, Dag Wehner, und Stefan M\u00f6lleney als Leiter des Amtes f\u00fcr Jugend, Familie und Senioren.\u00c2\u00a0 \u00e2\u20ac\u00a8\u201eWir verstehen uns als Dienstleister f\u00fcr Familien und Schulen\u201c, erkl\u00e4rte Dag Wehner bei der Vorstellung seines Aufgabengebiets im Bereich Jugend \u2013 Soziales \u2013 Schule und zeigte auf, dass das Jugendamt mit einem Jahresbudget von 28 Millionen Euro den gr\u00f6\u00dften Einzelposten des st\u00e4dtischen Haushalts darstellt.<\/p>\n<p>\u00dcber die Aufgaben und Leistungen des Jugendamtes und der Jugendhilfe informierte Stefan M\u00f6lleney. \u201eUnser Hauptziel besteht darin, positive Lebensbedingungen f\u00fcr Familien zu schaffen und Kinder vor Vernachl\u00e4ssigung und Misshandlung zu sch\u00fctzen. Dabei m\u00fcssen wir in einigen Situationen abwiegen, wann wir zum Wohl des Kindes in das staatlich verbriefte Elternrecht eingreifen d\u00fcrfen\u201c, sagte der 52-J\u00e4hrige und betonte: \u201eWir wollen die Familie nicht ersetzen.\u201c Zudem unterstrich M\u00f6lleney, dass die Unterst\u00fctzung von Familien in den zur\u00fcckliegenden Jahren stark zugenommen habe. Diese Einsch\u00e4tzung teilte auch Angelika Bott-Werner: \u201eBei meiner t\u00e4glichen Arbeit in der Schule stelle ich immer wieder fest, dass die Jugendlichen verst\u00e4rkt mit famili\u00e4ren Problemen zu k\u00e4mpfen haben und immer h\u00e4ufiger sozialp\u00e4dagogische und psychiatrische Hilfe ben\u00f6tigen.\u201c<\/p>\n<p>Weiteres Thema war der Umgang bei Kindeswohlgef\u00e4hrdungen in der Zusammenarbeit von Schule und Jugendamt. Dabei wurden die P\u00e4dagogen unter anderem \u00fcber rechtliche Hintergr\u00fcnde \u2013 etwa unter welchen Voraussetzungen ein Lehrer einen Fall dem Jugendamt melden darf \u2013 informiert und nutzten die Gelegenheit f\u00fcr einen Erfahrungsaustausch.<\/p>\n<p>Zum Bild: Fortbildungsveranstaltung im Fuldaer Stadtschloss: Jugendamtsleiter Stefan M\u00f6lleney, die stellvertretende Arbeitskreis-Vorsitzende Kornelia Brassel-Barth, die Vorsitzende Angelika Bott-Werner und B\u00fcrgermeister Dag Wehner (von links).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Von der Unterst\u00fctzung bei famili\u00e4ren Belastungen \u00fcber eine professionelle Beratung bei Erziehungsschwierigkeiten bis hin zum korrekten Handeln bei Kindeswohlgef\u00e4hrdung \u2013 sensible Themen standen anl\u00e4sslich der j\u00fcngsten Fortbildung des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft im Mittelpunkt. 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