{"id":137390,"date":"2015-04-13T17:41:08","date_gmt":"2015-04-13T15:41:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=137390"},"modified":"2015-04-13T17:41:08","modified_gmt":"2015-04-13T15:41:08","slug":"experten-beraten-hospiz-und-palliativgesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=137390","title":{"rendered":"Experten beraten Hospiz- und Palliativgesetz"},"content":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung plant ein Hospiz- und Palliativgesetz, dessen Entwurf heute in Berlin erstmals mit Verb\u00e4nden beraten wurde. Die PalliativStiftung war eingeladen Ihre Expertise besonders aus der Praxissicht mit einzubringen.<\/p>\n<p>\u201eWir begr\u00fc\u00dfen den ersten Gesetzesentwurf des Gesundheitsministeriums, sehen aber noch deutliches Verbesserungspotential im Interesse der Betroffenen: So fehlt weiterhin die dringend ben\u00f6tigte gesetzliche Verankerung der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV) in Deutschland, die f\u00fcr ca. 90% der Sterbenden da sein soll.\u201c kommentiert der 2. Stiftungsratsvorsitzenden Dr. Dr. Eckhard Eichner die Sitzung, der als Experte selber jahrzehntelange Erfahrung mit der Begleitung Sterbender hat und jetzt das Palliativteam in Augsburg leitet. Es gibt seit vielen Jahren Modelle auch f\u00fcr die allgemeine Palliativversorgung, aus denen man f\u00fcr eine gesetzliche Verankerung im Sozialgesetzbuch lernen kann. Damit k\u00f6nnten viele der Probleme gel\u00f6st werden, von denen unsere Stiftung regelm\u00e4\u00dfig erf\u00e4hrt und die Menschen jeden Alters \u00fcberall in Deutschland betreffen. Wenn zudem noch die bestehenden hospizlich-palliativmedizinischen M\u00f6glichkeiten ausreichend angewandt w\u00fcrden, muss niemand unn\u00f6tig leiden.\u201c<\/p>\n<p>Link zur Stellungnahme auf der Website der Deutschen PalliativStiftung:<\/p>\n<p>http:\/\/www.palliativstiftung.de\/rechtsfragen-btm\/informationen-downloads.html<\/p>\n<p>Deutsche PalliativStiftung<br \/>\nExperten aus der Praxis der Sterbebegleitung (Medizin, Pflege, Seelsorge, Physiotherapie, \u00e2\u20ac\u00a6) gr\u00fcndeten die Deutsche PalliativStiftung. Ein Hauptziel ist eine gute Vernetzung und Verbesserung der ambulanten Hospizarbeit und Palliativversorgung in Deutschland.<br \/>\nDie Beratung von Entscheiden und Fachleuten, Laien sowie Haupt- und Ehrenamtlichen in Verb\u00e4nden und Institutionen ist als seri\u00f6se Lobbyarbeit eine wichtige Arbeit der PalliativStiftung. Betroffenen und Angeh\u00f6rigen werden geeignete Ansprechpartner vor Ort vermittelt. Mit \u00d6ffentlichkeitsarbeit und verschiedenen Projekten der Stiftung wie dem Deutschen PalliativKalender sollen weite Teile der Gesellschaft f\u00fcr die Thematik sensibilisiert und \u00fcber Versorgungsm\u00f6glichkeiten informiert werden.<\/p>\n<p>Nach deutschem Recht darf niemand gegen seinen Wunsch am Leben erhalten werden und kein menschliches Leben aktiv beendet werden. Um das auch leben zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Menschen \u00fcber die M\u00f6glichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung als lebensbejahende Alternativen bescheid wissen. Deshalb bringt die PalliativStiftung im eigenen Verlag fundierte und laienverst\u00e4ndliche Muster zu Patientenverf\u00fcgungen, B\u00fccher, Brosch\u00fcren heraus. Sie kl\u00e4rt auch auf ungewohnten Wegen auf.<br \/>\nUnsere Vision ist es, dass jeder sagen kann: \u201eWie gut, dass ich mich auf Hospizarbeit und Palliativversorgung verlassen kann. Immer und \u00fcberall.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Bundesregierung plant ein Hospiz- und Palliativgesetz, dessen Entwurf heute in Berlin erstmals mit Verb\u00e4nden beraten wurde. 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