{"id":136773,"date":"2015-03-25T15:52:43","date_gmt":"2015-03-25T14:52:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=136773"},"modified":"2015-03-25T15:52:48","modified_gmt":"2015-03-25T14:52:48","slug":"beratungsstelle-fuer-eltern-kinder-und-jugendliche-legt-jahresbericht-2014-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=136773","title":{"rendered":"Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche legt Jahresbericht 2014 vor"},"content":{"rendered":"<p>Eine bewegte Zeit liegt hinter der Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche. Nach 24 Jahren Leitungst\u00e4tigkeit ging J\u00fcrgen Plass Ende Mai in den Ruhestand, die kommissarische Leitung \u00fcbernahm Edith Jordan vom Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt des Landkreises. Erst vor wenigen Wochen konnten die Stellen von zwei in Elternzeit befindlichen Mitarbeiterinnen durch zwei Psychologinnen nachbesetzt werden.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr haben 789 junge Menschen mit und ohne Eltern Unterst\u00fctzung und Hilfe bei der Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche gesucht. Die Zahl der Neuanmeldungen lag bei 650. Die durchschnittliche Wartezeit betrug bei den abgeschlossenen F\u00e4llen zw\u00f6lf und bei den Neuanmeldungen 14 Tage. 97,8 Prozent der Klienten bekamen innerhalb von vier Wochen einen Termin. In 83,4 Prozent aller F\u00e4lle endete die Beratung nach h\u00f6chstens f\u00fcnf Kontakten. Im Durchschnitt waren es 3,8 Kontakte.<\/p>\n<p>Weiterhin ist dem Statistikteil des Jahresberichts zu entnehmen, dass bei den abgeschlossenen F\u00e4llen 35,3 Prozent und bei den Neuanmeldungen 35,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen aus der Stadt Fulda kamen. 49,1 Prozent der jungen Menschen lebten bei ihren leiblichen Eltern 19,5 Prozent hatten einen Migrationshintergrund. 2013 waren es 14,1 Prozent. Der kontinuierliche Anstieg in den letzten Jahren zeigt die wachsende Akzeptanz der Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche auch in dieser Bev\u00f6lkerungsgruppe.<\/p>\n<p>Bei den Familien mit Migrationshintergrund lag der Anteil aus der Stadt deutlich h\u00f6her als im Kreis (33,8% vs. 11,7%). Dies galt auch f\u00fcr die Kinder, die nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben (56,8% vs. 45,6%). Hingegen gleicht sich die Geschlechterverteilung immer weiter an (Anteil Jungen 59,8% bzw. 58,9%). Gr\u00f6\u00dfte Altersgruppe waren die 3- bis 6-J\u00e4hrigen (20,3%), gefolgt von den 6- bis 9-J\u00e4hrigen (18,6%) und\u00c2\u00a0 den 12- bis 15-J\u00e4hrigen (17,6%). Der Anteil der M\u00e4dchen war bei den 3- bis 6-J\u00e4hrigen am h\u00f6chsten.<\/p>\n<p>Bei den Gr\u00fcnden der Hilfegew\u00e4hrung stand die \u201eBelastung junger Menschen durch famili\u00e4re Konflikte\u201c im Vordergrund, gefolgt von \u201eAuff\u00e4lligkeiten im Sozialverhalten junger Menschen\u201c, \u201eEingeschr\u00e4nkte Erziehungskompetenz\u201c und \u201eEntwicklungsauff\u00e4lligkeiten\/seelische Probleme junger Menschen\u201c. Die am h\u00e4ufigsten genannten Symptome waren \u201eErziehungsunsicherheiten der Eltern\u201c, \u201eKonflikte um Trennung und Scheidung\u201c, \u201eUmgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten\u201c, \u201eAggressivit\u00e4t\u201c und \u201eAbl\u00f6seproblematik\u201c.<\/p>\n<p>Kontakt<br \/>\nBeratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche<br \/>\nMarienstra\u00dfe 5<br \/>\n36039 Fulda<br \/>\nTelefon (0661)901578-0, E-Mail erziehungsberatung@landkreis-fulda.de<br \/>\nwww.erziehungsberatung-fulda.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Eine bewegte Zeit liegt hinter der Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche. Nach 24 Jahren Leitungst\u00e4tigkeit ging J\u00fcrgen Plass Ende Mai in den Ruhestand, die kommissarische Leitung \u00fcbernahm Edith Jordan vom Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt des Landkreises. 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