{"id":13656,"date":"2008-11-10T07:18:02","date_gmt":"2008-11-10T06:18:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=13656"},"modified":"2008-11-10T07:25:13","modified_gmt":"2008-11-10T06:25:13","slug":"landrat-marx-region-erfolgreich-im-bundeswettbewerb-bioenergie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=13656","title":{"rendered":"Landrat Marx: Region erfolgreich im Bundeswettbewerb Bioenergie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vogelsbergkreis. <\/strong>Der Vogelsberger Landrat Rudolf Marx freut sich \u00fcber &#8220;einen ersten Etappensieg&#8221; der beiden kooperierenden Regionen Gie\u00dfener Land und Vulkan Vogelsberg im Bundeswettbewerb Bioenergie. 210 Bewerber gab es &#8211; jetzt sind &#8220;aufgrund der herausragenden Fachkompetenz der regionalen Experten&#8221; nur noch 50 in der engeren Wahl. &#8220;Wenn wir die zweite Runde auch schaffen, kann die Region in den kommenden drei Jahren \u00fcber ein Budget von 400.000 Euro verf\u00fcgen.&#8221; <!--more--><\/p>\n<p><strong>Konzept &#8220;offenkundig plausibel&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Das Geld soll zur Entwicklung und Umsetzung von Konzepten im Bereich Bioenergie verwendet werden. Landrat Marx dankt der Vogelsberg Consult GmbH und den Fachleuten in seinem Amt f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum mit Bioregio-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lorenz Kock an der Spitze sowie allen weiteren regionalen Experten f\u00fcr die Mithilfe bei der Erstellung des &#8211; &#8220;offenkundig plausiblen&#8221; &#8211; Konzepts.<\/p>\n<p>Vor Kurzem gab die Parlamentarische Staatssekret\u00e4rin im Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Berlin die 50 Siegerregionen bekannt, die sich aus insgesamt 210 Bewerbern f\u00fcr die zweite Bewerbungsstufe qualifizieren konnten. Darunter war auch die Konzeptskizze mit dem Titel &#8220;Bioenergiecluster Mittelhessen &#8211; mit regionalen Partnern dauerhaft Potenziale erschlie\u00dfen &#8211; Natur- und Kulturlandschaft pflegen und erhalten&#8221;, die auf Initiative der Klimaschutz- und Energieagentur Mittelhessen (KEM) in Kooperationspartnerschaft mit den LEADER-Regionen Gie\u00dfenerLand und Vulkan Vogelsberg vorbereitet wurde.<\/p>\n<p>&#8220;Der Erfolg unserer Initiative erkl\u00e4rt sich vor allem aus der intensiven fachlichen Mitarbeit regionaler Experten&#8221;, betonte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Klimaschutzagentur Mittelhessen, Peter Momper im Gespr\u00e4ch mit Lorenz Kock, Energieexperte im Amt f\u00fcr den L\u00e4ndlichen Raum des Vogelsbergkreises. Unterst\u00fctzung bei der Entwicklung der Antragsskizze habe die KEM vor allem von den Regionalmanagern der kooperierenden Regionen, vom Amt f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum des Vogelsbergkreises, von der Vogelsberg Consult GmbH, von der Stabsstelle Wirtschaftsf\u00f6rderung des Landkreises Gie\u00dfen sowie vom Institut f\u00fcr l\u00e4ndliche Strukturforschung in Frankfurt erhalten.<\/p>\n<p><strong>Potenzial bei 135 Millionen Litern<\/strong><br \/>\nDie in der Antragsskizze beschriebene &#8220;Bioenergieregion Mittelhessen&#8221; umfasse das gesamte Gebiet der Landkreise Gie\u00dfen und Vogelsberg. Es handele sich hierbei um eine Region, &#8220;mit noch erheblichen Mengen an unerschlossenem Biomassepotenzial&#8221;, so Momper. Nach einer Studie des Landes Hessen liege das Ausgangspotenzial in dieser Region in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von etwa 135 Millionen Litern Heiz\u00f6l\u00e4quivalenten pro Jahr. Nur ein Teil dieser Menge werde bisher energetisch genutzt. &#8220;Unsere Initiative bietet hier vielf\u00e4ltige Chancen und Ankn\u00fcpfungspunkte zur Entwicklung neuer regionaler Aktivit\u00e4ten&#8221;, unterstrich Momper das Ziel des Vorhabens. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer weiter: &#8220;Es geht jetzt zentral darum, den Fokus auf den praktischen Ausbau von Technik zur Biomassenutzung zu legen. Denn nur dies bedeutet neue und intensive Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr die beteiligten mittelhessischen Regionen.&#8221;<\/p>\n<p>Weitere, in der regionalen Antragsskizze definierte, Handlungsschwerpunkte sind der Ausbau von Vernetzungsstrukturen sowie die F\u00f6rderung des Technologie- und Wissenstransfers. Hier gelte es, das gro\u00dfe Potential an Wissenstr\u00e4gern und Akteuren aus den Bereichen der Justus-Liebig-Universit\u00e4t, der Fachhochschule Gie\u00dfen-Friedberg sowie der heimischen Unternehmen einzubinden und zu nutzen. Das Image der Bioenergie soll \u00fcber intensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit positiv gest\u00e4rkt werden. In diesem Kontext sei es besonders wichtig, &#8220;integrierte Strategien&#8221; zum Erhalt der mittelhessischen Natur- und Kulturlandschaft zu etablieren und auch dadurch wirksame Beitr\u00e4ge zum Klimaschutz zu leisten.<\/p>\n<p>Mit der Anerkennung des Wettbewerbsbeitrages durch die Jury des Bundeslandwirtschaftsministeriums ist die regionale Kooperations-Initiative jetzt aufgefordert, bis Mitte Dezember ein ausf\u00fchrliches Regionalentwicklungskonzept im Bioenergiebereich vorzulegen. Gelingt es auch diesem Konzept, das Berliner Ministerium zu \u00fcberzeugen, stehen ab n\u00e4chstem Fr\u00fchjahr f\u00fcr die praktische Umsetzung F\u00f6rdergelder von bis zu 400.000 Euro zur Verf\u00fcgung. Diese Mittel k\u00f6nnen dann innerhalb der n\u00e4chsten drei Jahre abgerufen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. 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