{"id":135232,"date":"2015-02-20T20:41:29","date_gmt":"2015-02-20T19:41:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=135232"},"modified":"2015-02-20T20:41:29","modified_gmt":"2015-02-20T19:41:29","slug":"brigitte-zypries-auf-einladung-von-birgit-koempel-im-antoniusheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=135232","title":{"rendered":"Brigitte Zypries auf Einladung von Birgit K\u00f6mpel im Antoniusheim"},"content":{"rendered":"<p>\u201eB\u00fcrokratie ist eigentlich gar nichts Schlechtes. Sie ist wichtig f\u00fcr den Rechtsstaat. Aber selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen wir Ausw\u00fcchse an B\u00fcrokratismus verhindern.\u201c Brigitte Zypries (SPD), Staatssekret\u00e4rin im Bundesministerium f\u00fcr Energie und Wirtschaft, war nach Fulda gekommen, um \u00fcber den Abbau von B\u00fcrokratie f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen zu sprechen. Zypries unterst\u00fctze mit dem Besuch im Fuldaer Antoniusheim ihre Genossin Birgit K\u00f6mpel, die sich um das Amt der Fuldaer Oberb\u00fcrgermeisterin bewirbt. Co-Veranstalter war der Bundesverband mittelst\u00e4ndische Wirtschaft (BVMW).<\/p>\n<p>Birgit K\u00f6mpel hatte die Veranstaltung im Caf\u00e8 des Antoniusheimes er\u00f6ffnet, indem sie auf die Probleme junger Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder verwies. \u201eHier muss zu viel Schriftliches erledigt werden. Ich werde mich in Berlin daf\u00fcr einsetzen, dass den jungen Leuten, die ein Unternehmen gr\u00fcnden wollen, Steine aus dem Weg gelegt werden. Schlie\u00dflich muss dieser Mut belohnt werden\u201c, sagte K\u00f6mpel, die sich im Alter von 29 Jahren im Personalbereich selbstst\u00e4ndig gemacht hatte.<br \/>\nWas also kann man tun, um B\u00fcrokratie f\u00fcr Unternehmen abzubauen? Brigitte Zypries hat einige Vorschl\u00e4ge parat: Eine Online-Plattform f\u00fcr Betriebe einrichten, in der diese b\u00fcrokratische Hemmnisse benennen k\u00f6nnen. Auch das Datenformat f\u00fcr elektronische Rechnungen k\u00f6nnte attraktiver gestaltet werden. Und bei einer Existenzgr\u00fcndung sei es wichtig, \u00fcber einheitliche Ansprechpartner landesweit zu verf\u00fcgen. \u201eGenerell fehlt in Deutschland etwas die Risikobereitschaft. Viele haben Angst, bei der Gr\u00fcndung eines Unternehmens zu scheitern und dann f\u00fcr lange Zeit gebrandmarkt zu sein\u201c, sagte Zypries, die der Idee eines Gesetzes-Verfallsdatums nach f\u00fcnf Jahren eine Absage erteilte. \u201eDas mag bei technischen Gesetzen und dem entsprechenden Fortschritt in diesem Bereich m\u00f6glich sein, aber ich kann doch nicht alle f\u00fcnf Jahre das B\u00fcrgerliche Gesetzbuch erneuern\u201c, meinte Zypries auf die Frage eines Besuchers. Und gerne gestand die Staatssekret\u00e4rin ein, dass man an der Transparenz des politischen Wirkens durchaus noch arbeiten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Ohnehin entspann sich eine lebhafte Diskussion, die der Staatssekret\u00e4rin sichtbar Freude bereitete. Birgit K\u00f6mpel dankte zum Abschluss ihrer Genossin f\u00fcr den aufschlussreichen Vortrag und die kompetenten Antworten auf die Fragen der Zuschauer.<br \/>\nVor der Veranstaltung nahm sich die Staatssekret\u00e4rin noch die Zeit, sich auf dem Gel\u00e4nde des Antoniusheimes umzuschauen. Die beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michaela Lengsfeld und Rainer Sippel f\u00fchrten die beiden Politikerinnen unter anderem in die G\u00e4rtnerei. Dort bestand die M\u00f6glichkeit, mit den dort arbeitenden behinderten Menschen zu sprechen. Voller Stolz wurde Brigitte Zypries und Birgit K\u00f6mpel zum Beispiel das Fertigen von Feueranz\u00fcnder pr\u00e4sentiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eB\u00fcrokratie ist eigentlich gar nichts Schlechtes. Sie ist wichtig f\u00fcr den Rechtsstaat. Aber selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen wir Ausw\u00fcchse an B\u00fcrokratismus verhindern.\u201c Brigitte Zypries (SPD), Staatssekret\u00e4rin im Bundesministerium f\u00fcr Energie und Wirtschaft, war nach Fulda gekommen, um \u00fcber den Abbau von B\u00fcrokratie f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen zu sprechen. 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