{"id":134951,"date":"2015-02-12T14:01:44","date_gmt":"2015-02-12T13:01:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=134951"},"modified":"2015-02-12T14:01:44","modified_gmt":"2015-02-12T13:01:44","slug":"ob-kandidatin-und-spd-versprechen-verbesserungen-in-vielen-bereichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=134951","title":{"rendered":"OB-Kandidatin und SPD versprechen Verbesserungen in vielen Bereichen"},"content":{"rendered":"<p>Eingehend haben sich die Fuldaer SPD und ihre Oberb\u00fcrgermeisterkandidatin Birgit K\u00f6mpel mit dem Thema Busverkehr besch\u00e4ftigt. \u201eEs l\u00e4uft nicht rund\u201c, sagt Birgit K\u00f6mpel und will sich f\u00fcr Verbesserungen in vielen Bereichen stark machen. Wer die Umweltbelastung reduzieren und einen \u00fcberbordenden Kfz-Verkehr verhindern wolle, m\u00fcsse den Busverkehr ver\u00e4ndern.<br \/>\n\u201eAlle Busse fahren zum Stadtschloss. Dieses Sternsystem ist nicht flexibel und f\u00fchrt zu langen Wartezeiten\u201c, sagt K\u00f6mpel. Hier seien Erg\u00e4nzungen durch ein durchdachtes Ringsystem dringend erforderlich, erkl\u00e4rt die Politikerin, die am 15. M\u00e4rz zur Oberb\u00fcrgermeisterin gew\u00e4hlt werden m\u00f6chte. Es sei nicht erkl\u00e4rbar, warum man von Niesig erst durch die Stadt fahren m\u00fcsse, wenn man zum Klinikum wolle. Andere wichtige medizinische Einrichtungen seien \u00fcber einen Ringverkehr jedenfalls besser erreichbar. Auch f\u00fcr die Hochschule w\u00e4re das beispielsweise interessant.<\/p>\n<p>Taktzeiten \u00e4ndern<br \/>\nFerner m\u00fcssten laut K\u00f6mpel und der SPD-Fraktion die Taktzeiten an die Notwendigkeiten angepasst werden. Dies bedeute: Taktverdichtung zu Berufsverkehrszeiten, kurze Takte bis die L\u00e4den schlie\u00dfen (sp\u00e4terer Beginn der sogenannten Schwachlast). Gerade samstags sollte der Busverkehr dem ge\u00e4nderten Kauf- und Freizeitverhalten angepasst werden.<\/p>\n<p>Gewerbegebiete besser anbinden<br \/>\nDie Anbindung an Gewerbe- und Industriegebiete m\u00fcsste deutlich verbessert werden. \u201eIn vielen Betrieben wird morgens ab sechs Uhr gearbeitet. Der erste Bus kommt aber zum Beispiel im Industriegebiet erst um 7 Uhr an\u201c, berichtet K\u00f6mpel.\u00c2\u00a0 \u00dcberhaupt tangierten zu wenige Busse die Gewerbe- und Industriegebiete. Auch hier sei die Einbindung in einen Ringverkehr sinnvoll. Zudem m\u00fcsse das Emailierwerk eine eigene Bushaltestelle erhalten.<\/p>\n<p>Besser Abstimmung mit Bahnverkehr<br \/>\nFerner w\u00fcnschen sich die Sozialdemokraten eine bessere Abstimmung mit dem Bahnverkehr. \u201eWer samstags nach Frankfurt fahren m\u00f6chte, hat abends erhebliche Anschlussprobleme. Hier kann eine bessere Koordination nur vorteilhaft sein\u201c, sagt K\u00f6mpel.<\/p>\n<p>Info-Kampagne zum AST<br \/>\nJugendliche sollten nicht immer auf die Eltern oder anderweitige Mitfahrgelegenheiten angewiesen sein. Zwar g\u00e4be es das Anrufsammeltaxi (AST), das auch einen Transport in der Nacht gew\u00e4hrleiste. Doch fahre dies nur bis zur Stadtgrenze. Und auch viele \u00e4ltere Menschen w\u00fcssten nicht, wie man das Anrufsammeltaxi nutzt. \u201eDa w\u00e4re eine Info-Kampagne durchaus w\u00fcnschenswert\u201c, meint Birgit K\u00f6mpel.<\/p>\n<p>Bushaltestellen sicher und barrierefrei machen<br \/>\nEin wichtiges Thema f\u00fcr Birgit K\u00f6mpel und die SPD ist die Barrierefreiheit. \u201eAlle Bushaltestellen m\u00fcssen behindertengerecht gestaltet und wettersicher gemacht werden\u201c, schreibt K\u00f6mpel, die sich auch eine bessere Beleuchtung w\u00fcnscht, um die Haltestellen sicherer zu machen.<\/p>\n<p>Ortsteile besser anbinden<br \/>\nEiniges im Argen liege gegenw\u00e4rtig auch bei der Anbindung der Ortsteile. So sei beispielsweise Gl\u00e4serzell nicht hinreichend an den Busverkehr angeschlossen. Zudem solle bei der Ausweisung neuer Baugebiete die \u00d6PNV-Anbindung ber\u00fccksichtigt werden. K\u00f6mpel: \u201eDas Beispiel Fulda-Galerie zeigt, dass nicht Jahre gewartet werden darf, bis der Busverkehr an die Bev\u00f6lkerungsentwicklung angepasst wird. Der Busverkehr muss bereits im Bebauungsplanverfahren ber\u00fccksichtigt werden.\u201c<\/p>\n<p>\u00d6PNV fristet stiefm\u00fctterliches Dasein<br \/>\nGenerell seien schlie\u00dflich die Ticketpreise im Vergleich zu anderen Regionen zu hoch. Deshalb setzen sich die Sozialdemokraten f\u00fcr die Wiedereinf\u00fchrung eines Kurzstreckentickets ein. Es sei nicht attraktiv, wenn f\u00fcr drei oder vier Stationen der vollen Fahrpreis (2,10 Euro f\u00fcr Erwachsene) bezahlen werden m\u00fcsse. Und gerade\u00c2\u00a0 im Hinblick auf die demografische Entwicklung m\u00fcsse den \u00e4lteren B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ein interessantes Angebot unterbreitet werden. Schlie\u00dflich d\u00fcrfe ein \u00d6ffentlicher Personennahverkehr (\u00d6PNV) schon lange nicht mehr unter Kostenaspekten betrachtet werden. \u201eHilfreich w\u00e4re eine wohl schon lange zugesagte Fahrgastumfrage, um Leistung und Service zu verbessern. Bisher fristet der Busverkehr in Fulda ein stiefm\u00fctterliches Dasein\u201c, erkl\u00e4rt K\u00f6mpel abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Eingehend haben sich die Fuldaer SPD und ihre Oberb\u00fcrgermeisterkandidatin Birgit K\u00f6mpel mit dem Thema Busverkehr besch\u00e4ftigt. \u201eEs l\u00e4uft nicht rund\u201c, sagt Birgit K\u00f6mpel und will sich f\u00fcr Verbesserungen in vielen Bereichen stark machen. Wer die Umweltbelastung reduzieren und einen \u00fcberbordenden Kfz-Verkehr verhindern wolle, m\u00fcsse den Busverkehr ver\u00e4ndern. \u201eAlle Busse fahren zum Stadtschloss. 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