{"id":134711,"date":"2015-02-05T10:50:03","date_gmt":"2015-02-05T09:50:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=134711"},"modified":"2015-02-05T10:50:03","modified_gmt":"2015-02-05T09:50:03","slug":"buergerinitiative-gemeinsam-mit-mdb-brand-und-koempel-bei-bundesnetzagentur-in-bonn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=134711","title":{"rendered":"B\u00fcrgerinitiative gemeinsam mit MdB Brand und K\u00f6mpel bei Bundesnetzagentur in Bonn"},"content":{"rendered":"<p>Gemeinsam mit der B\u00fcrgerinitiative Fuldatal haben der Wahlkreisabgeordnete Michael Brand und die SPD-Abgeordnete Birgit K\u00f6mpel die Bundesnetzagentur bei einem Besuch in Bonn dazu aufgefordert, vom Betreiber TenneT deutliche \u00c4nderungen an den Pl\u00e4nen zur Stromtrasse SuedLink zu verlangen. Zu diesem Gespr\u00e4ch war es auf Betreiben der BIFuldatal gekommen.<\/p>\n<p>Zu den gemeinsamen Forderungen z\u00e4hlt neben einer st\u00e4rkeren M\u00f6glichkeit der Erdverkabelung die B\u00fcndelung von Trassen entlang bereits bestehender Stra\u00dfen- und Schienenverbindungen, eine deutlichere Ber\u00fccksichtigung von Tourismus, die Schonung von dicht besiedelten R\u00e4umen und ein ernsthafter Dialogprozess, der sich von den massiv kritisierten Veranstaltungen der Betreiberfirma TenneT deutlich unterscheiden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Mit dem zust\u00e4ndigen Abteilungsleiter der Bundesnetzagentur, Dr. Heinz-J\u00fcrgen Scheid, wurden die bisherigen Ergebnisse der Aktivit\u00e4ten und Forderungen von B\u00fcrgerschaft und Kommunen nach \u00c4nderungen beim Trassenverlauf sowie Einzelfragen wie die geforderte Erdverkabelung er\u00f6rtert.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der B\u00fcrgerinitiative, Johannes Lange, und sein Stellvertreter Guntram Ziepel, inzwischen Bundesvorsitzender der B\u00fcrgerinitiativen gegen SuedLink,\u00c2\u00a0 erl\u00e4uterten dem Abteilungsleiter der Bundesnetzagentur, Dr. Heinz-J\u00fcrgen Scheid, die bisherigen Ergebnisse ihrer Aktivit\u00e4ten mit Blick auf die Forderungen aus der B\u00fcrgerschaft nach \u00c4nderungen beim Trassenverlauf sowie zahlreiche Einzelfragen, wie zum Beispiel der Erdverkabelung.<\/p>\n<p>Die Bundesnetzagentur sicherte zu, dass der nun begonnene Prozess der Pr\u00fcfung der Planungsunterlagen in voller Transparenz und kritischer Distanz durchgef\u00fchrt werde. Es seien bereits eine Reihe kritischer Nachfragen an TenneT gerichtet worden, deren Beantwortung f\u00fcr das weitere Verfahren entscheidend sind. TenneT m\u00fcsse hier deutlich nachliefern.<\/p>\n<p>Bundestagsabgeordneter Brand berichtete \u00fcber das \u201eweit verbreitete Misstrauen\u201c gegen\u00fcber dem Betreiber, das sich aufgrund der bisherigen Vorgehensweise von TenneT aufgebaut hat. Der Abgeordnete forderte die Bundesnetzagentur auf, sowohl die Pr\u00fcfung von Alternativtrassen \u00fcber Th\u00fcringen wie auch die von TenneT geplante weitere Wechselstrom-Trasse mit in die kommenden Pr\u00fcfungen einzubeziehen. Die B\u00fcrger lie\u00dfen sich nur dann \u00fcberzeugen, wenn es nachvollziehbare Argumente gebe. Die Mehrheit sei nicht prinzipiell gegen die Energiewende. Es m\u00fcsse aber offen und \u00fcberzeugend argumentiert werden, und es d\u00fcrfe keine Salamitaktik geben wie bisher.<\/p>\n<p>Brand kritisierte, dass es von Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums keine klaren Antworten zum wichtigen Thema Erdverkabelung gebe. So habe er auf mehrfaches Nachfragen keine belastbaren Ausk\u00fcnfte \u00fcber technische Fakten, Kosten und Abst\u00e4nde bei der Trassenf\u00fchrung erhalten. Brand forderte, dass diese technischen Fragen sorgf\u00e4ltig in einem Gutachten ebenso untersucht werden m\u00fcssten wie die Fragen von m\u00f6glichen B\u00fcndelungen. Brand warnte in dem Zusammenhang davor, eventuell bereits in wenigen Jahren verf\u00fcgbare Technik nicht ernsthaft genug zu pr\u00fcfen. Es m\u00fcsse bei einem solch strategischen und milliardenschweren Infrastrukturprojekt darauf geachtet werden, den technischen Fortschritt der nahen Zukunft mit zu ber\u00fccksichtigen. Im Hinblick darauf, dass der SuedLink als Projekttrasse gilt, machte sich K\u00f6mpel daf\u00fcr stark, m\u00f6glichst gro\u00dfe Teilst\u00fccke f\u00fcr eine Erdverkabelung vorzusehen.<\/p>\n<p>Die Bundesnetzagentur sicherte den Abgeordneten, den Kommunen und den B\u00fcrgerinitiativen zu, dass es bei den weiteren Er\u00f6rterungen in den n\u00e4chsten Monaten ein offenes und kritisches Verfahren geben werde. Dies werde sich von dem bisherigen Verfahren des Betreibers TenneT sehr unterscheiden. Die Bundesnetzagentur als eine oberste Bundesbeh\u00f6rde werde sehr darauf achten, dass die weiteren Verfahren transparent und rechtlich einwandfrei verlaufen. Zudem sei man daran interessiert, potenzielle Konflikte soweit und so fr\u00fch wie m\u00f6glich zu entsch\u00e4rfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Gemeinsam mit der B\u00fcrgerinitiative Fuldatal haben der Wahlkreisabgeordnete Michael Brand und die SPD-Abgeordnete Birgit K\u00f6mpel die Bundesnetzagentur bei einem Besuch in Bonn dazu aufgefordert, vom Betreiber TenneT deutliche \u00c4nderungen an den Pl\u00e4nen zur Stromtrasse SuedLink zu verlangen. Zu diesem Gespr\u00e4ch war es auf Betreiben der BIFuldatal gekommen. 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