{"id":134635,"date":"2015-02-03T17:54:20","date_gmt":"2015-02-03T16:54:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=134635"},"modified":"2015-02-03T17:54:20","modified_gmt":"2015-02-03T16:54:20","slug":"caritas-delegation-berichtete-ueber-besuch-bei-ukrainischem-partnerverband","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=134635","title":{"rendered":"Caritas-Delegation berichtete \u00fcber Besuch bei ukrainischem Partnerverband"},"content":{"rendered":"<p>In Beisein des Fuldaer Generalvikars Prof. Dr. Gerhard Stanke berichtete die Projektgruppe \u201eUkraine-Partnerschaft\u201c des Caritasverbandes f\u00fcr die Di\u00f6zese Fulda vor interessierten Caritas-Mitarbeitern und Vertretern aus Elternbeirat und Elterninitiative \u201eFreizeitclub\u201c der Behindertenhilfe von ihrem Delegationsbesuch Ende des Jahres 2014 beim Schwesterverband im westukrainischen Iwano-Frankiwsk. Der Besuch, urspr\u00fcnglich bereits im Fr\u00fchjahr 2014 vorgesehen, war angesichts der politisch unsicheren Lage in dem osteurop\u00e4ischen Land mehrfach verschoben worden. Doch im Herbst, so berichteten Altenhilfe-Referentin Kristin Klinzing, Pressereferent Dr. Christian Scharf und Gesamtwerkst\u00e4ttenleiter Bernd Wystrach, wollte man die Exkursion nicht mehr aufschieben \u2013 zum einen, um den Fortgang der gemeinsamen Projektarbeit in Augenschein zu nehmen und zu anderen \u201eden Freunden in der ukrainischen Caritas angesichts des herrschenden Konfliktes im Osten des Landes mit dem Besuch ein sichtbares Zeichen der Solidarit\u00e4t zu geben\u201c.<\/p>\n<p>Handfester Grund f\u00fcr Fahrt in das knapp 1.500 Kilometer \u00f6stlich von Fulda gelegene Iwano-Frankiwsk war zudem die \u00dcberf\u00fchrung eines Ford Transit, mit dem der Caritas vor Ort die M\u00f6glichkeit gegeben ist, die Mobilit\u00e4t der Menschen mit Behinderung durch Fahrdienste zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Im Rahmen des durch Fotos eindr\u00fccklich untermalten Reiseberichtes erl\u00e4uterte die Ukraine-Arbeitsgruppe die Projekte, die von den beiden Caritasverb\u00e4nden derzeit durchgef\u00fchrt werden. Nachdem in der Vergangenheit vor allem der Ausbau der Angebote zur Teilhabe an Arbeit und zur Betreuung der Menschen mit Behinderung im Vordergrund gestanden hatte, geht es nun in einem 2014 angelaufenen und von der Aktion Mensch ma\u00dfgeblich unterst\u00fctztem Projekt vor allem um den Aufbau von Selbsthilfegruppen aus Angeh\u00f6rigen und Unterst\u00fctzern der Menschen mit Behinderung. Die Gruppen sollen \u2013 in Kooperation mit den kommunalen Verwaltungen und mit Unterst\u00fctzung der Caritas Iwano-Frankiwsk Anlaufstellen f\u00fcr Menschen mit Behinderung und ihre Familien sein, sowie durch Freizeitangebote und gegenseitige Hilfestellung die Teilhabe der Menschen mit Handicap erh\u00f6hen. Auch wichtige Lobby- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit wird durch diese Gruppen, die sich bereits an vier Orten rund um Iwano-Frankiwsk etablieren konnten, geleistet. Die Ukraine-Delegation berichtete, dass sie im Rahmen ihres Besuches an der feierlichen Er\u00f6ffnung eines Raumes teilnehmen konnten, wo eine der Selbsthilfeinitiativen zuk\u00fcnftig regelm\u00e4\u00dfige Treffs mit Gespr\u00e4chen, aber auch mit Freizeit- und Fitnessangeboten f\u00fcr die Betroffenen anbieten wird.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Teil des Reiseberichtes drehte sich auch um die der Caritas Iwano-Frankiwsk zugewachsenen Aufgabe der Vertriebenenbetreuung. Viele Menschen von der Krim und aus dem Osten der Ukraine sind auf der Flucht vor dem Kriegsgeschehen in Iwano-Frankiwsk gestrandet. Die Caritas hilft ihnen Fu\u00df zu fassen und stattet sie mit Hilfsg\u00fctern aus, um ihnen Unterst\u00fctzung zur \u00dcberbr\u00fcckung oder f\u00fcr den Neustart zu geben.<\/p>\n<p>Im abschlie\u00dfenden Gespr\u00e4ch aller Teilnehmer an dem Informationsnachmittag er\u00f6rterte man die M\u00f6glichkeiten, wie man von Fulda aus der Caritas und den hilfebed\u00fcrftigen Menschen am Rande der ukrainischen Karpaten \u00fcber die laufenden Projekte hinaus sinnvoll helfen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zur Ukraine Partnerschaft: Caritas-Referat f\u00fcr Presse und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Tel. 0661 \/ 2428-161, <a href=\"mailto:oeffentlichkeitsarbeit@caritas-fulda.de\">oeffentlichkeitsarbeit@caritas-fulda.de<\/a>. Spenden utner dem Stichwort \u201eUkraine\u201c: Spendenkonto der Caritas Fulda: IBAN DE64 5305 0180 0000 0002 20, BIC HELADEF1FDS. Spenden auch online m\u00f6glich unter <a href=\"http:\/\/www.caritas-fulda.de\">www.caritas-fulda.de<\/a>. F\u00fcr die Ukraine-Partnerschaft sammelt die Caritas auch weiterhin alte ung\u00fcltige M\u00fcnzen und Scheine sowie Fremdw\u00e4hrungsrestgeld aus der Urlaubskasse \u2013 einfach bei der Caritas Fulda abgeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>In Beisein des Fuldaer Generalvikars Prof. Dr. Gerhard Stanke berichtete die Projektgruppe \u201eUkraine-Partnerschaft\u201c des Caritasverbandes f\u00fcr die Di\u00f6zese Fulda vor interessierten Caritas-Mitarbeitern und Vertretern aus Elternbeirat und Elterninitiative \u201eFreizeitclub\u201c der Behindertenhilfe von ihrem Delegationsbesuch Ende des Jahres 2014 beim Schwesterverband im westukrainischen Iwano-Frankiwsk. 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