{"id":134075,"date":"2015-01-22T09:27:34","date_gmt":"2015-01-22T08:27:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=134075"},"modified":"2015-01-22T09:27:34","modified_gmt":"2015-01-22T08:27:34","slug":"trauerarbeit-im-bistum-fulda-fuehrt-2-israelreise-nicht-nur-fuer-trauernde-durch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=134075","title":{"rendered":"Trauerarbeit im Bistum Fulda f\u00fchrt 2. Israelreise nicht nur f\u00fcr Trauernde durch"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_134076\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-134076\" class=\"size-thumbnail wp-image-134076\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_20150109_114942-265x199.jpg\" alt=\"Links: Reiseguide Ameed Srour, rechts Werner Gutheil, Di\u00f6zesanseelsorger f\u00fcr Trauernde im Bistum Fulda \u00c2\u00a9 Werner Gutheil f\u00fcr Presse freigegeben (Druckversion in der Anlage)  \" width=\"265\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_20150109_114942-265x199.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_20150109_114942.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><p id=\"caption-attachment-134076\" class=\"wp-caption-text\">Links: Reiseguide Ameed Srour, rechts Werner Gutheil, Di\u00f6zesanseelsorger f\u00fcr Trauernde im Bistum Fulda<br \/>\u00c2\u00a9 Werner Gutheil f\u00fcr Presse freigegeben (Druckversion in der Anlage)<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Eine Reise von Trauernden muss nicht eine Trauerreise sein. Das hat die Israelreise 2015 (2.-10.1.)\u00c2\u00a0 der Trauerarbeit im Bistum Fulda zum zweiten Mal gezeigt. Auch wenn die Mehrzahl an Mitreisenden einen geliebten Verstorbenen im Gep\u00e4ck hatte, war die Reise gepr\u00e4gt vom Interesse an Land und Leute. So haben alle \u2013trotz der schwierigen Wetterlage, denn Schnee legte fast ganz Israel lahm- alle wesentlichen Orte besucht.<!--more--><\/p>\n<p>In jedem der t\u00e4glichen Gottesdienste wurde namentlich der \u201emitreisenden Verstorbenen\u201c, aber auch anderer Verstorbener Gedacht. So war die Reise getragen vom Bewusstsein, dass die Verbindung zu deren Welt uns die Sch\u00f6nheit dieser Wirklichkeit sehen l\u00e4sst. \u201eWir haben viel gelacht, haben aufeinander geachtet und einander eine st\u00fctzenden Arm gereicht, wenn es n\u00f6tig war,\u201c sagt eine der mitreisenden Teilnehmerinnen. Die Klagemauer konnte \u2013wegen Stra\u00dfensperren, die aufgrund von angek\u00fcndigtem Schnee vorsorglich ausgesprochen wurde- nur kurz besucht werden, dennoch war gen\u00fcgen Zeit die eigenen und mitgebrachten Klagen und Anliegen in die Wand zu legen.<\/p>\n<p>Reiseleiter Werner Gutheil, der mit Ameed Srour, \u00f6rtlicher Reiseguide, haben viele Orte erkl\u00e4rt und spirituell in Beziehung zu den Reisenden gebracht. So konnte Elaboun, dem Heimatort von Ameed besucht werden und mit der Melkitischen Griechisch-katholische Gemeinde ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert werden, an dem auch der emeritierte Bischof aus dem Libanon, einem Onkel von Ameed teilnahm. Bei der Begegnung mit der Gemeinde wurde ein Projekt zur Unterst\u00fctzung dieser Gemeinde vereinbart, um Wohnraum f\u00fcr die Ordensschwestern zu schaffen, die als Gemeinde- und Seelsorgshelferinnen t\u00e4tig sind, aber in Nazareth wohnen.<\/p>\n<p>\u201eDas Haus soll Ostern bezogen werden,\u201c hofft der melkitische Bischof, der aber kein Jahr dazu sagte, welches Osterfest er meinte. Deshalb sind Spenden n\u00f6tig. \u201eWir wollen versuchen hier deutsche Hilfswerke auf diese Gemeinde aufmerksam zu machen, in dem verschiedene Religionen und Konfessionen friedlich miteinander leben,\u201c sagt Gutheil, der versucht diese Gemeinde zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Reisenden war es ein St\u00fcck Basiserlebnis, wie auch am Ende der Reise, als noch in Emmaus ein Abschlussgottesdienst im dortigen Kloster gefeiert wurde und ein Gespr\u00e4ch mit Pater Franz von Sales, Spiritual einer franz\u00f6sische Ordensgemeinschaft, die sich um ein friedliches Miteinander bem\u00fchen, gef\u00fchrt hat.\u00c2\u00a0 In Tapgha am See Genezareth kam es zu einer spontanen Begegnung mit Bruder Jonas (Manfred) Trageser, jenem Priester aus Bernbach, der seit nunmehr 17 Jahren bei den deutschsprachigen Benediktinern in Jerusalem ist.<\/p>\n<p>\u201eDas Wetter hat der Reise keinen Abbruch getan\u201c, zumal durch Facebook Angeh\u00f6rige tagesaktuelle Bilder sehen konnten. Die Seite wird weiterhin zug\u00e4nglichsein \u00fcber Facebook \u201eIsraelreise nicht nur f\u00fcr Trauernde\u201c\u00c2\u00a0 Die n\u00e4chste\u00c2\u00a0 Reise ist f\u00fcr Januar 2017 geplant. Vorher wird eine Reise nach Jordanien nach Ostern 2016 auf biblischen Spuren zum Weltkulturerbe in Petra und ans Rote Meer angeboten.<\/p>\n<p>Interessenten k\u00f6nnen sich auf die Interessentenliste stellen lassen im Trauerb\u00fcro Rh\u00f6nstra\u00dfe 8 in 63 450 Hanau oder per Mail: Info@trauern-warum-allein.de mit dem Stichwort: Reisen nicht nur f\u00fcr Trauernde oder per Fax: 06181- 42 898 55 oder per Telefon: 06181- 42 898 55 oder 0661-87 579 (montags \u2013 mittwochs von 10 \u2013 12 Uhr und dienstags 14 \u2013 16 Uhr).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Eine Reise von Trauernden muss nicht eine Trauerreise sein. Das hat die Israelreise 2015 (2.-10.1.)\u00c2\u00a0 der Trauerarbeit im Bistum Fulda zum zweiten Mal gezeigt. 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