{"id":133659,"date":"2015-01-07T00:09:27","date_gmt":"2015-01-06T23:09:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=133659"},"modified":"2015-01-06T22:56:36","modified_gmt":"2015-01-06T21:56:36","slug":"nabu-stiftung-hessisches-naturerbe-baut-haus-am-roten-moor-zur-umweltinformationsstation-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=133659","title":{"rendered":"NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe baut Haus am Roten Moor zur Umweltinformationsstation aus"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-133660\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/007-Haus-am-Roten-Moor-2.jpg\" alt=\"007-Haus am Roten Moor 2\" width=\"560\" height=\"410\" \/><\/p>\n<p>Gersfeld. Die ehemalige Jausenstation am Roten Moor wird derzeit umfangreich erweitert. Aus der kleinen H\u00fctte mit Platz f\u00fcr 30 G\u00e4ste und nur wenig Raum f\u00fcr Umwelt- und Naturschutzbelange wird eine Naturerlebniseinrichtung mit Loipenhaus und einer Gastst\u00e4tte mit etwa 70 Pl\u00e4tzen im Innenbereich. Investor f\u00fcr das Millionenprojekt ist die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe.<!--more--><\/p>\n<p>Wanderer, Mountainbiker, Moorbesucher und im Winter begeisterte Langl\u00e4ufer bev\u00f6lkern schon seit Jahren das gr\u00f6\u00dfte Hochmoor Hessens, das Teil des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n ist. Als touristischer Anziehungspunkt des gut 50 Hektar gro\u00dfen Areals kann zweifelsohne das NABU-Haus am Roten Moor gelten. Von hier aus starten Erholungssuchende, Naturliebhaber und vor allem Wintersportler in ihre Aktivit\u00e4ten, zumal die Einrichtung als vom Deutschen Skiverband zertifiziertes &#8220;Loipenzentrum Rotes Moor&#8221; anerkannt ist. &#8220;Die Idee, hier einen Informationspunkt mit Jausenstation zu entwickeln, stammt urspr\u00fcnglich von Heinrich He\u00df, dem ehemaligen Verwaltungschef des Biosph\u00e4renreservats. Seine Bestrebung war es, die Nutzung des Roten Moors f\u00fcr die Bereiche Natur, Erholung, Freizeit und Sport besser zu konzentrieren&#8221;, erinnert sich der Vorsitzende der NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe, Hartmut Mai, an die Anf\u00e4nge.<\/p>\n<p>Da das Biosph\u00e4renreservat diese Ma\u00dfnahme nicht alleine stemmen konnte, holte sich He\u00df den damaligen Grundst\u00fccksbesitzer Hessenforst, den Landkreis Fulda, den NABU sowie die Sport- und Kulturgemeinschaft Gersfeld (SKG) mit ins Boot. &#8220;Der Landkreis Fulda hatte ein gro\u00dfes Interesse daran, die touristische Entwicklung des Standorts voranzutreiben, wir wollten unserem Bildungsauftrag in Sachen Naturschutz nachkommen und die SKG sollte sich um die sportlichen Belange insbesondere im Bereich Wintersport k\u00fcmmern&#8221;, sagt Mai. Das Konzept ging auf und so entstand das Haus am Roten Moor, das 2004 eingeweiht wurde. Als gastronomischer Betreiber konnte Herbert Adolph gefunden werden. Der &#8220;Rh\u00f6ner Jung&#8221; stammte aus Gersfeld, kannte sich in der Region aus und kooperierte in Sachen regionale Vermarktung mit den landwirtschaftlichen Betrieben im Biosph\u00e4renreservat. Die Besucher waren begeistert von dem neuen Angebot, und schon bald zeigte sich, dass die Anziehungskraft so gro\u00df war, dass die neue Anlaufstelle im Roten Moor aus allen N\u00e4hten platzte.<\/p>\n<p>Nach nur acht Jahren konnten die Verantwortlichen zwischen 35.000 und 40.000 Besucher im Jahr verzeichnen. &#8220;An diesem Punkt war klar, dass die Kapazit\u00e4ten vor allem im gastronomischen und sanit\u00e4ren Bereich ausgereizt waren&#8221;, so der NABU-Stiftungsvorsitzende. Gemeinsam mit Landrat Bernd Woide, der die Idee dazu hatte, den NABU als Tr\u00e4ger f\u00fcr die Erweiterung zu gewinnen, entwickelten die Natursch\u00fctzer eine neue Strategie. &#8220;F\u00fcr uns gab es ganz wesentliche Eckpunkte, die zun\u00e4chst gekl\u00e4rt werden mussten. Dazu geh\u00f6rte die Eigent\u00fcmerfrage, und vor allem bestanden wir darauf, dass wir das Haus als NABU-Haus am Roten Moor &#8211; so soll der Name zuk\u00fcnftig lauten &#8211; etablieren wollten. Ein ganz wesentlicher Punkt war, dass die Grundfl\u00e4che f\u00fcr eine Ausstellung zum Klima- und Naturschutz im Roten Moor die gleiche Fl\u00e4che haben musste wie der gastronomische Bereich. Schlie\u00dflich haben wir in erster Linie einen Bildungsauftrag&#8221;, sagt Mai mit \u00dcberzeugung.<\/p>\n<p>Nachdem diese Parameter umgesetzt waren, war der Weg frei f\u00fcr den Neuanfang. Seit 2013 ist die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe Besitzer der Anlage und konnte bereits im November des vergangenen Jahres Richtfest f\u00fcr das NABU-Haus am Roten Moor feiern. &#8220;Wir sehen vor allem in der Erweiterung des Ausstellungsbereichs eine gro\u00dfe Chance, viele Menschen, die sich sonst nicht mit dem Thema Naturschutz besch\u00e4ftigen und die wir sonst nicht erreichen k\u00f6nnten, f\u00fcr das Rote Moor und die biologische Vielfalt dieses seltenen Lebensraums zu sensibilisieren&#8221;, erg\u00e4nzt Berthold Langenhorst, Referent f\u00fcr Umweltkommunikation beim NABU-Landesverband. Er\u00f6ffnet werden soll das neue Moorerlebniszentrum im Sommer 2015. Damit die G\u00e4ste bis dahin versorgt werden k\u00f6nnen, hat Gastronomiebetreiber Herbert Adolph provisorische, aber wetterfeste Blockh\u00fctten aufgestellt, in denen man auch sitzen kann. &#8220;Es ist zwar klein und eng und f\u00fcr den Betreiber auch nicht wirklich ein Vergn\u00fcgen, aber mit gutem Willen auf allen Seiten wird es f\u00fcr die \u00dcbergangszeit sicherlich gehen&#8221;, wirbt Langenhorst um Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Gersfeld. Die ehemalige Jausenstation am Roten Moor wird derzeit umfangreich erweitert. Aus der kleinen H\u00fctte mit Platz f\u00fcr 30 G\u00e4ste und nur wenig Raum f\u00fcr Umwelt- und Naturschutzbelange wird eine Naturerlebniseinrichtung mit Loipenhaus und einer Gastst\u00e4tte mit etwa 70 Pl\u00e4tzen im Innenbereich. 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