{"id":133585,"date":"2015-01-03T00:14:13","date_gmt":"2015-01-02T23:14:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=133585"},"modified":"2015-01-02T19:53:54","modified_gmt":"2015-01-02T18:53:54","slug":"ein-jahr-israel-hannah-lutat-hielt-vortrag-in-heubacher-synagoge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=133585","title":{"rendered":"Ein Jahr Israel &#8211; Hannah Lutat hielt Vortrag in Heubacher Synagoge"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-133586\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Heubach_Lutat-265x176.jpg\" alt=\"Heubach_Lutat\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Heubach_Lutat-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Heubach_Lutat.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/>Kalbach-Heubach. Einblick in die Vielfalt ihrer Eindr\u00fccke nach einem Israel-Aufenthalt vermittelte Hannah Lutat bei einem Vortrag in Heubach. Auf Einladung des F\u00f6rdervereins Landsynagoge Heubach berichtete Lutat \u00fcber ihre Zeit in Jerusalem. Die junge Frau aus Uttrichshausen hatte sich entschieden, nach ihrem Abitur im Jahr 2013 f\u00fcr ein Jahr nach Israel zu gehen. Sie bewarb sich daf\u00fcr um eine Freiwilligenstelle bei der Aktion S\u00fchnezeichen\/Friedensdienste. Bei der gut besuchten Veranstaltung in Heubach hie\u00df Lutat ihre Zuh\u00f6rer auf Hebr\u00e4isch willkommen \u2013 was naturgem\u00e4\u00df niemand verstand. <!--more--><\/p>\n<p>\u201eJetzt wissen sie, wie es mir in der ersten Zeit gegangen ist\u201c, begr\u00fcndete sie &#8211; dann auf Deutsch &#8211; ihre Vorgehensweise. Die junge Frau war w\u00e4hrend ihrer Israel-Zeit mit rund 30 Wochenstunden in einem Altenheim in Jerusalem t\u00e4tig. Au\u00dferdem arbeitete sie zehn Wochenstunden im Archiv der zentralen Holocaust-Gedenkst\u00e4tte Yad Vashem. Von beiden Bereichen erz\u00e4hlte Lutat sehr eindr\u00fccklich und schilderte, wie sehr ihr gerade die betagten Frauen in der Senioreneinrichtung &#8211; viele stammten aus umliegenden L\u00e4ndern des Orients \u2013 mit ihren mitunter abenteuerlichen und schwierigen Lebensl\u00e4ufen imponierten und ans Herz gewachsen seien.<\/p>\n<p>Einen besonderen Akzent setzten Lutats Eindr\u00fccke aus der Zeit des Gaza-Kriegs im Sommer und Herbst 2014. Es sei mit H\u00e4nden zu greifen gewesen, wie nach der Entf\u00fchrung und Ermordung der drei Jugendlichen, die den Konflikt ausl\u00f6sten, das ganze Land von einer immensen Spannung erfasst worden sei. Sie unterstrich, sich in Israel jedoch nie unsicher gef\u00fchlt zu haben. Sie sei dankbar, das von so vielf\u00e4ltigen Gruppierungen und oft auch widerspr\u00fcchlichen Haltungen gepr\u00e4gte Land durch ihre Zeit ein wenig kennengelernt zu haben, sagte sie bescheiden.<\/p>\n<p>Eine intensive Fragerunde, in der es unter anderem um die Rolle der Ultraorthodoxen, aber auch um das Verh\u00e4ltnis zwischen Israelis und Pal\u00e4stinensern ging, schloss sich an. Im Namen des F\u00f6rdervereins dankte Hartmut Zimmermann der Referentin f\u00fcr die Bereitschaft, von ihren Erfahrungen zu berichten und w\u00fcnschte ihr f\u00fcr ihr Judaistik-Studium in Berlin alles Gute.<\/p>\n<p>www.synagoge-heubach.de<br \/>\nwww.asf-ev.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Kalbach-Heubach. Einblick in die Vielfalt ihrer Eindr\u00fccke nach einem Israel-Aufenthalt vermittelte Hannah Lutat bei einem Vortrag in Heubach. Auf Einladung des F\u00f6rdervereins Landsynagoge Heubach berichtete Lutat \u00fcber ihre Zeit in Jerusalem. 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