{"id":133582,"date":"2015-01-03T00:09:38","date_gmt":"2015-01-02T23:09:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=133582"},"modified":"2015-01-02T19:50:39","modified_gmt":"2015-01-02T18:50:39","slug":"jugendhilfeverbund-st-elisabeth-des-caritasverbandes-fulda-wichtiger-kooperationspartner-fuer-landkreis-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=133582","title":{"rendered":"Jugendhilfeverbund St. Elisabeth des Caritasverbandes Fulda: Wichtiger Kooperationspartner f\u00fcr Landkreis Fulda"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_133583\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-133583\" class=\"size-full wp-image-133583\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/002-Jugendhilfeverbund.jpg\" alt=\"Ausgaben f\u00fcr die Jugendhilfe stellen Investitionen in die Zukunft dar, sind Alfred Heil (Mitte), Leiter des Jugendhilfeverbundes St. Elisabeth, sowie die Bereichsleiter Andreas Dellemann (vorne) und Christof Schneider (hinten) \u00fcberzeugt. Foto: G. Diener\" width=\"560\" height=\"360\" \/><p id=\"caption-attachment-133583\" class=\"wp-caption-text\">Ausgaben f\u00fcr die Jugendhilfe stellen Investitionen in die Zukunft dar, sind Alfred Heil (Mitte), Leiter des Jugendhilfeverbundes St. Elisabeth, sowie die Bereichsleiter Andreas Dellemann (vorne) und Christof Schneider (hinten) \u00fcberzeugt. Foto: G. Diener<\/p><\/div>\n<p>Fulda. Sie kommen \u00fcberwiegend aus Eritrea, Afghanistan und Somalia, sind minderj\u00e4hrig und w\u00e4hrend ihrer Flucht auf sich alleine gestellt: Die Zahl der minderj\u00e4hrigen unbegleiteten Fl\u00fcchtlinge steigt dramatisch \u2013und immer h\u00e4ufiger stranden sie auf ihrem Weg in eine unbestimmte Zukunft in der Fulda. Um ihnen eine qualifizierte Betreuung und Begleitung zu gew\u00e4hrleisten, arbeitet der Landkreis seit Jahren mit dem Jugendhilfeverbund (JVH) St. Elisabeth zusammen.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eSchon vor zehn Jahren haben wir die ersten reinen Wohngruppen f\u00fcr unbegleitete minderj\u00e4hrige Fl\u00fcchtlinge er\u00f6ffnet \u2013 und sind bis heute die einzige Einrichtung, die im Kreis Fulda solche anbietet\u201c, erkl\u00e4rt Alfred Heil, Leiter des Jugendhilfeverbundes, einer Einrichtung des Di\u00f6zesancaritasverbandes Fulda e.V. Sechs dieser Wohngruppen, davon vier im Landkreis Fulda, gibt es unter dem Dach des JHV. Hier leben die meist m\u00e4nnlichen Jugendlichen, die vom Kreisjugendamt in Obhut genommen wurden, jeweils gemeinsam mit acht weiteren Fl\u00fcchtlingen w\u00e4hrend ihres Asylverfahrens.<\/p>\n<p>\u201eDas ist eine \u00e4u\u00dferst schwierige und anspruchsvolle Aufgabe\u201c, erz\u00e4hlt der Einrichtungsleiter und f\u00fcgt an: \u201eDie Jugendlichen kommen mit der Erfahrung lebensbedrohlicher Flucht und sollen sich hier in einem Land mit anderem Wertesystem integrieren.. Dazu kommt die Ungewissheit \u00fcber den Ausgang des Asylverfahrens. Beim Jugendhilfeverbund St. Elisabeth versucht man, diese Zeit mit Unterst\u00fctzung kooperierender Schulen sinnvoll zu nutzen \u2013 die jungen Fl\u00fcchtlinge lernen die deutsche Sprache und gehen zur Schule. \u201eDenn das erh\u00f6ht die Chancen auf zumindest ein Bleiberecht\u201c, so Heil.<\/p>\n<p>So dr\u00e4ngend die Anforderungen an eine qualifizierte Unterbringung der jungen Fl\u00fcchtlinge derzeit sind \u2013 f\u00fcr den Jugendhilfeverbund St. Elisabeth ist das nur ein Teil seiner Arbeit. Die Organisation bietet ein breites Spektrum an Einrichtungen und niedrigschwelligen Angeboten f\u00fcr alle Familien. Mit dem Jugendamt gemeinsam versuchen die Experten, den Familien die individuellen Hilfen bei Erziehung, Beratung und Therapie zu bieten, die ben\u00f6tigt werden. W\u00e4hrend der Jugendhilfeverbund die inhaltliche Arbeit leistet, wird diese vom Jugendamt \u00fcber entsprechende Leistungen finanziert.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Arbeit st\u00fctzt sich dabei auf drei S\u00e4ulen \u2013 station\u00e4re, teilstation\u00e4re und ambulante Hilfen\u201c, erkl\u00e4rt Bereichsleiter Christof Schneider. Es gibt 17 Wohngruppen, aber auch f\u00fcnf Tagesgruppen und zwei Inobhutnahmezentren, f\u00fcr Kinder und Jugendliche in akuten Krisensituationen, sowie den Fachbereich f\u00fcr ambulante Hilfen zur Erziehung. Insgesamt sind es 25 Betreuungseinheiten, in denen 230 Mitarbeiter rund 300 Kinder, Jugendliche und Familien begleiten.<\/p>\n<p>Der Bedarf an Jugendhilfe sei trotz sinkender Geburtenraten unvermindert hoch, wei\u00df Einrichtungsleiter Alfred Heil. Die Gr\u00fcnde sind vielf\u00e4ltig und gesamtgesellschaftlich zu sehen: \u201eDass die traditionellen Netzwerke und Familienstrukturen oft nicht mehr existieren und der Staat in die Presche springen muss, ist sicherlich ein Grund daf\u00fcr.\u201c Kritikern, die die Ausgaben f\u00fcr verschiedene Angebote der Jugendhilfe an der falschen Stelle eingesetzt sehen, erwidert er: \u201eAusgaben f\u00fcr die Jugendhilfe sind Investitionen in die Zukunft\u201c \u2013 und zitiert eine betriebswirtschaftliche Studie: \u201eEin Euro, der in Jugendhilfe investiert wird, erbringt drei Euro Rendite.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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