{"id":133558,"date":"2015-01-02T09:36:35","date_gmt":"2015-01-02T08:36:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=133558"},"modified":"2015-01-02T09:36:35","modified_gmt":"2015-01-02T08:36:35","slug":"positive-jahresbilanz-der-gruenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=133558","title":{"rendered":"Positive Jahresbilanz der Gr\u00fcnen"},"content":{"rendered":"<p>Vogelsbergkreis. Die Vogelsberger Gr\u00fcnen ziehen eine insgesamt positive Bilanz aus der Arbeit im Jahr 2014. Insbesondere die seit langem von den Gr\u00fcnen geforderte Neuausrichtung der Jugendarbeit zeige erste Wirkungen und so konnten sowohl Einsparungen von Mitteln bei gleichzeitiger Ausweitung der Leistungen erzielt werden.<!--more--><\/p>\n<p>Der Vogelsbergkreis werde mit der Koalition aus SPD, Gr\u00fcnen und FW weiterhin f\u00fcr die Zukunft gut aufgestellt. So sei es im gerade abgelaufenen Jahr gelungen in zentralen Punkten der Kreispolitik neue Akzente zu setzen. Besonders hervorzuheben sei hier der Ver\u00e4nderungsprozess im Jugendhilfebereich. Hier habe man mit den Fr\u00fchen Hilfen, dem neuen Angebot der Kooperation der Tr\u00e4ger bei der Erziehungsberatung, der Ausweitung der schulbezogenen Jugendsozialarbeit und mit dem Beschluss zur Sanierung der Jugendfreizeiteinrichtung in Landenhausen wichtige Weichen gestellt.<\/p>\n<p>Nachdem in der Vergangenheit so gut wie alle pr\u00e4ventiven Angebote der Jugendhilfe dem Spardiktat geopfert worden seien, werde nun wieder in Pr\u00e4vention investiert. Der Jugenddezernent und erste Kreisbeigeordnete verspricht sich davon mittel- bis langfristig Einsparungen bei den station\u00e4ren Unterbringungskosten und eine positive Auswirkung auf die Lebensl\u00e4ufe der Kinder und Jugendlichen im Kreis.<\/p>\n<p>\u201eWenn wir fr\u00fchzeitig eingreifen und Problemchen nicht zu Problemen werden lassen, indem wir fr\u00fchzeitig passgenaue und niederschwellige Hilfsangebote f\u00fcr Eltern und Kinder machen, dann k\u00f6nnen wir klassische Jugendhilfekarrieren vermeiden. Das ist sowohl f\u00fcr die betroffenen Menschen als auch f\u00fcr die Kasse des Kreises gut!\u201c, so Zielinski. Dass dieses Konzept offenbar Wirkung zeigt, beweist ein Blick auf die Jahresrechnung f\u00fcr das Jahr 2013. In diesem Jahr hatte sich das Jugendamt mit all seinen Mitarbeitern und Zielinski als dem zust\u00e4ndigen Dezernenten an der Spitze auf den Weg gemacht, sich und die Jugendhilfe weiter zu entwickeln. Ergebnis: In 2013 wurden laut Jahresrechnung 1,6 Mio. weniger f\u00fcr die Jugendhilfe ausgegeben als im Haushalt veranschlagt.<\/p>\n<p>Gerade in den letzten beiden Sitzungen vor dem Jahreswechsel hatte der Kreistag die Vorlagen von Zielinski f\u00fcr das Konzept der kreisweiten Umsetzung der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit und die Vorlage zur Verbesserung der Kindertagespflege jeweils einstimmig beschlossen. Dies sei nach jahrelangem Stillstand in der Jugendhilfe wegweisend und Ansporn f\u00fcr die weitere Entwicklung, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Udo Ornik.<\/p>\n<p>Ein weiterer Erfolg der Neuausrichtung in der Jugendhilfe sei die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den freien Tr\u00e4gern in der Jugendhilfe. Hier werde seit dem Amtsantritt von Zielinski auf Augenh\u00f6he und mit gro\u00dfer gegenseitiger Wertsch\u00e4tzung gearbeitet. Dies belege nicht zuletzt die Bereitschaft der Tr\u00e4ger aktiv an der Weiterentwicklung der Jugendhilfe des Kreises mitarbeiten zu wollen. Die freien Tr\u00e4ger und der \u00f6ffentliche Jugendhilfetr\u00e4ger haben sich in der Arbeitsgemeinschaft78, gemeinsam auf den Weg gemacht, ein Modell der Sozialraumorientierung f\u00fcr den Vogelsbergkreis zu entwickeln.<\/p>\n<p>F\u00fcr Zielinski steht f\u00fcr das Jahr 2015 als weiteres wichtiges Thema eine umfassende Verbesserung des Pflegekinderdienstes auf der Agenda. Hier sollen ebenfalls die Vers\u00e4umnisse aus der Vergangenheit m\u00f6glichst schnell aufgeholt und damit die Situation der Pflegefamilien im Vogelsberg verbessert werden.<br \/>\nDie Koalition habe beim Thema Zukunft des Kreiskrankenhauses in Alsfeld, der Frage der Auswirkungen der Umsetzung der Inklusion auf die Schullandschaft des Kreises, der Breitbandinfrastruktur im l\u00e4ndlichen Raum sowie der Haushalts- und Finanzpolitik stets die Interessen des Vogelsberges im Blick.<\/p>\n<p>F\u00fcr die beiden gro\u00dfen Schulstandorte Schlitz und Schotten st\u00fcnden in den n\u00e4chsten Jahren sehr umfangreiche Investitionen in die Geb\u00e4ude an. In Lauterbach sei in 2014 die bis dato fehlenden Schulturnhalle in Betrieb genommen worden. All dies belege, dass die Gr\u00fcnen in der Koalition Dinge f\u00fcr positiv gestalteten und sich im Sinne der Menschen engagierten. Leider sehen die Gr\u00fcnen nicht bei allen politischen Kr\u00e4ften den Willen zum Schulterschluss, wenn es um die Interessen des Kreises geht. Pers\u00f6nliche Diffamierungen des Ersten Kreisbeigeordneten oder Beschimpfungen der Vogelsberger Landtagsabgeordneten helfen nicht weiter bei der L\u00f6sung der Probleme. Das gilt auch f\u00fcr destruktive Politik im Bereich des M\u00fclls. So zu tun als k\u00f6nne man im Vogelsberg die europ\u00e4ischen Regelungen des Kreislaufwirtschaftsgesetz kippen, sei eine bewusste T\u00e4uschung der B\u00fcgerInnen im Kreis.<\/p>\n<p>Statt auf Zeitgewinn mit immer weiteren teuren Gutachten und Klageandrohungen zu setzen, erwarte man hier von den Verantwortlichen eine L\u00f6sung, die dem gesetzlichen Rahmen entspricht. Von den beiden m\u00f6glichen L\u00f6sungen bleiben die freiwillige Biotonne, die die Gr\u00fcnen favorisieren und die Sammelcontainer bei denen der Biom\u00fcll angeliefert werden muss. Die Gr\u00fcnen gehen davon aus, dass die Sammelcontainer sp\u00e4testens beim Aufstellen zu Protesten in der Bev\u00f6lkerung f\u00fchren werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. Die Vogelsberger Gr\u00fcnen ziehen eine insgesamt positive Bilanz aus der Arbeit im Jahr 2014. 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