{"id":133502,"date":"2014-12-30T00:11:44","date_gmt":"2014-12-29T23:11:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=133502"},"modified":"2014-12-29T21:25:47","modified_gmt":"2014-12-29T20:25:47","slug":"ministerin-priska-hinz-die-zucht-von-gefaehrdeten-nutztierrassen-unterstuetzt-die-biologische-vielfalt-in-der-landwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=133502","title":{"rendered":"Ministerin Priska Hinz: \u201eDie Zucht von gef\u00e4hrdeten Nutztierrassen unterst\u00fctzt die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Wiesbaden. \u201eDas hessische Landschaftsbild ist gepr\u00e4gt durch das Gr\u00fcnland der Mittelgebirge. Ohne die alte Tradition der Schafhaltung und Zucht g\u00e4be es diese Landschaftsform aber gar nicht\u201c, begr\u00fcndet Landwirtschaftsministerin Priska Hinz die Notwendigkeit staatlicher Unterst\u00fctzung hessischer Schafz\u00fcchter. Die Z\u00fcchter bedrohter Schaf- und Ziegenrassen k\u00f6nnen k\u00fcnftig wieder eine finanzielle F\u00f6rderung erhalten. <!--more--><\/p>\n<p>Diese F\u00f6rderung tiergenetischer Ressourcen wird ab dem Jahr 2015 als Bestandteil des Hessischen Programms f\u00fcr Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Ma\u00dfnahmen (HALM) wieder aufgenommen. Mit der Subvention von Zucht und Haltung der gef\u00e4hrdeten heimischen Rassen \u2013 dem \u201eRh\u00f6nschaf\u201c, dem \u201eCoburger Fuchsschaf\u201c, der \u201eWei\u00dfen Deutschen Edelziege\u201c, dem \u201eRoten H\u00f6henvieh\u201c und dem \u201eDeutschen Schwarzbunten Niederungsrind\u201c &#8211; sollen Halter dieser seltenen und gef\u00e4hrdeten Rassen, die besonders gut an die hessischen Mittelgebirgsverh\u00e4ltnisse angepasst sind, unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>\u201eDie Tierbest\u00e4nde der alten Nutztierrassen sind in den letzten Jahrzehnten stark zur\u00fcckgegangen. Wenige moderne Hochleistungsrassen haben die alten und an unsere Region angepassten Rassen weitestgehend verdr\u00e4ngt\u201c, erl\u00e4utert Landwirtschafts-ministerin Priska Hinz. Ihrer geringeren wirtschaftlichen Leistung stehen oft h\u00f6here Kosten und damit geringere Erl\u00f6se gegen\u00fcber. Daher sind in Hessen nur noch wenige hundert Rh\u00f6nschafe im Zuchtbuch erfasst. \u201eUnser Ziel ist es, die genetischen Besonderheiten dieser gef\u00e4hrdeten Nutztierrassen zu erhalten und so die biologische Vielfalt in der heimischen Landwirtschaft zu f\u00f6rdern\u201c, so die Ministerin weiter.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Agrobiodiversit\u00e4tsstrategie Deutschland will auch Hessen diesem Prozess entgegenwirken und hat die Haltung alter Rassen als \u201egenetische Ressource der Zukunft\u201c zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe erhoben. Gef\u00f6rdert werden die Tiere \u2013 unter bestimmten Haltungs- und Zuchtbedingungen \u2013 mit 200 Euro pro Rind beziehungsweise 30 Euro je Schaf oder Ziege pro Jahr. Profitieren k\u00f6nnen Betriebe mit mindestens f\u00fcnf Rindern oder mindestens zehn Schafen oder Ziegen, die im Zuchtbuch registriert sind.<\/p>\n<p>Um f\u00fcr 2015 und die Folgejahre einen Zuschuss zu erhalten, m\u00fcssen die Antr\u00e4ge hessenweit bis zum 15. Januar 2015 beim Regierungspr\u00e4sidium Gie\u00dfen eingereicht werden. Weitere Informationen sowie Antragsformulare und Hinweise zu den entsprechenden RP-Ansprechpartnern finden sich unter www.rp-giessen.de (Umwelt &amp; Verbraucher \/ Landwirtschaft\/Weinbau \/ Erhaltung genetischer Ressourcen).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wiesbaden. \u201eDas hessische Landschaftsbild ist gepr\u00e4gt durch das Gr\u00fcnland der Mittelgebirge. 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