{"id":133484,"date":"2014-12-28T00:10:29","date_gmt":"2014-12-27T23:10:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=133484"},"modified":"2014-12-26T09:44:36","modified_gmt":"2014-12-26T08:44:36","slug":"2-jahre-regionalmanagement-mittelhessen-gmbh-rmg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=133484","title":{"rendered":"2 Jahre Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG)"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_133483\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-133483\" class=\"wp-image-133483 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/RMG_Vaupel_Ihle_Hainbach_vlnr-265x177.jpg\" alt=\"von links nach rechts: Vaupel, Ihle, Hainbach\" width=\"265\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/RMG_Vaupel_Ihle_Hainbach_vlnr-265x177.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/RMG_Vaupel_Ihle_Hainbach_vlnr.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><p id=\"caption-attachment-133483\" class=\"wp-caption-text\">von links nach rechts: Vaupel, Ihle, Hainbach<\/p><\/div>\n<p>Gie\u00dfen. Interview anl\u00e4sslich zwei Jahren Regionalmanagement Mittelhessen GmbH am 27.12.2015 mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats Egon Vaupel, Oberb\u00fcrgermeister der Universit\u00e4tsstadt Marburg dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung Uwe Hainbach, Ehrenpr\u00e4sident der IHK Lahn-Dill und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der C+P M\u00f6belsysteme GmbH &amp; Co. KG<br \/>\ndem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Jens Ihle.<\/p>\n<p>R\u00fcckblick<\/p>\n<p>Herr Vaupel: Zwei Jahre nach der Gr\u00fcndung: sind die Gesellschafter zusammen gewachsen?<\/p>\n<p>Ein deutliches Ja! Gerade die letzte Sitzung des Aufsichtsrates hat mir gezeigt, dass sich eine gute Zusammenarbeit entwickelt hat. Nicht nur das: diese gute Zusammenarbeit weist auch einen positiven Weg in die Zukunft.<\/p>\n<p>Herr Hainbach: Wie wichtig war bzw. ist der Wille zur Kooperation in Mittelhessen und warum?<\/p>\n<p>Die Vielfalt der Region ist ihre St\u00e4rke und macht es gleichzeitig schwer, ein klares Profil f\u00fcr sie zu entwickeln. St\u00e4rken der einzelnen Teilregionen m\u00fcssen als St\u00e4rke der gesamten Region erkannt und kommuniziert werden und Entwicklungsbedarf in Teilregionen muss als Aufgabe der Region als Ganzes verstanden werden. Das erfordert gro\u00dfe Solidarit\u00e4t. Ohne den Willen zur Kooperation k\u00f6nnte die Region ihre St\u00e4rke nicht ausspielen.<\/p>\n<p>Herr Ihle: Wie dr\u00fcckt sich das konkret aus?<\/p>\n<p>Das beste Beispiel daf\u00fcr lebt und w\u00e4chst seit zehn Jahren: der Gemeinschaftsstand der Mittelhessen auf der Expo Real. Kommunale und private Aussteller erm\u00f6glichen in einer engen Partnerschaft die gemeinsame Vermarktung des Standortes auf der wichtigsten Immobilienmesse in M\u00fcnchen. Jeder zeigt nat\u00fcrlich, was er hat und repr\u00e4sentiert zugleich die ganze Region. Die Kooperation funktioniert auch bei unseren Initiativen zur Fachkr\u00e4ftesicherung bestens. 2014 haben wir Fortschritte bei der Vermarktung des Wirtschaftsraums machen k\u00f6nnen. In Zusammenarbeit mit der hessischen Wirtschaftsf\u00f6rderung betreuten wir zum Beispiel hochrangige ausl\u00e4ndische Delegationen von Investoren, die an Mittelhessen interessiert sind.<\/p>\n<p>Bilanz<\/p>\n<p>Herr Vaupel: Was war aus Ihrer Sicht der entscheidende Erfolg in den zwei Jahren?<\/p>\n<p>Bei der Gr\u00fcndung der GmbH haben alle aufeinander geh\u00f6rt, so konnten die Belange der unterschiedlichen Gesellschafter ber\u00fccksichtigt werden. Ein gro\u00dfes Verdienst kommt dabei Regierungspr\u00e4sident Dr. Lars Witteck zu, der es \u2013 auch als Vorsitzender des Vereins Mittelhessen \u2013 geschafft hat, dass die Akzeptanz und Abstimmung zwischen GmbH und Verein funktioniert. Was uns noch fehlt, ist das verbindende Projekt, das emotional nochmal die Zusammengeh\u00f6rigkeit deutlich machen kann.<\/p>\n<p>Herr Hainbach: Wie bringen sich die Gesellschafter in die Prozesse ein?<\/p>\n<p>Vor der GmbH-Gr\u00fcndung geschah dies in gemeinsamen Workshops der Gesellschafter in spe, in denen tragf\u00e4hige Strukturen f\u00fcr ein dauerhaftes Zusammenwirken erarbeitet wurden. Danach wurde die GmbH durch die Gesellschafterversammlung an den Start gebracht. Seit seiner Etablierung werden strategische Themen von den Gesellschaftern im Aufsichtsrat eingebracht und entschieden, wobei \u00fcber den Verein als Gesellschafter auch kreative Anregungen von einzelnen Akteuren in der Region aufgenommen werden.<\/p>\n<p>Herr Ihle: Wie wird das in die t\u00e4gliche Arbeit umgesetzt?<\/p>\n<p>Unsere Mission hei\u00dft Vermarktung und Kommunikation des Wirtschafts- und Hochschulstandortes. Bei der Umsetzung von konkreten Projekten vereint das Regionalmanagement als Plattform dazu die Kr\u00e4fte. Ein Beispiel: Gemeinsam mit Kommunen, Unternehmen und Hochschulen haben wir den ersten Newcomers Day 2014 konzipiert und umgesetzt, eine Orientierungs- und Willkommensveranstaltung f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte aus der gesamten Region von Limburg bis Marburg und von Lauterbach bis Haiger. Wir konnten f\u00fcr unsere Projekte insgesamt Drittmittel in H\u00f6he von 328.000 Euro einwerben.<\/p>\n<p>Ausblick<\/p>\n<p>Herr Vaupel: Sie haben einen Wunsch frei: wo steht Mittelhessen in f\u00fcnf Jahren?<\/p>\n<p>Mittelhessen wird in einem Atemzug mit dem Rhein-Main-Gebiet genannt. Der Nachholbedarf ist aufgeholt. Bei allen Entscheidungen der Landespolitik wird Mittelhessen genauso ber\u00fccksichtigt wie der s\u00fcdhessische Ballungsraum und Nordhessen, auch was die F\u00f6rdergelder angeht. Dies ist ein Ausdruck der Wertsch\u00e4tzung unserer gemeinsamen erfolgreichen Arbeit.<\/p>\n<p>Herr Hainbach: Aus Sicht der Wirtschaft \u2013 was braucht Mittelhessen und wie sollten sich Unternehmer im Verein Mittelhessen einbringen?<\/p>\n<p>Vor allem gilt es, die demographischen Herausforderungen zu bestehen und den vielf\u00e4ltigen Mittelstand als Kraftquelle der Region zu bewahren und zu st\u00e4rken. Die Unternehmen sind durch ihre Kammern gut vertreten und k\u00f6nnen diese nutzen, zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen sie \u2013 durch eine eigene Vereinsmitgliedschaft \u2013 auch Einzelinitiativen einbringen.<\/p>\n<p>Herr Ihle: Wie sieht Ihr Wunschzettel f\u00fcr 2015 aus?<\/p>\n<p>Wir haben unseren Auftrag mit der GmbH-Gr\u00fcndung angenommen und in die Tat umgesetzt. Ich w\u00fcnsche mir jetzt von allen Beteiligten, dass die Mittelhessen-Perspektive noch intensiver gelebt wird. Um als Standort zusammen zu wachsen, m\u00fcssen wir strategisch denken. Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr mich, dass ein Erfolg der Marburger Universit\u00e4t in Limburg beachtet wird, und dass ein Vogelsberger Unternehmen in Gie\u00dfen und Wetzlar Geh\u00f6r findet. F\u00fcr uns w\u00fcnsche ich mir konkret, dass uns dauerhafte Aufgaben \u00fcbertragen werden, die daf\u00fcr sorgen, dass unser Finanzvolumen und damit die M\u00f6glichkeiten steigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Gie\u00dfen. Interview anl\u00e4sslich zwei Jahren Regionalmanagement Mittelhessen GmbH am 27.12.2015 mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats Egon Vaupel, Oberb\u00fcrgermeister der Universit\u00e4tsstadt Marburg dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung Uwe Hainbach, Ehrenpr\u00e4sident der IHK Lahn-Dill und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der C+P M\u00f6belsysteme GmbH &amp; Co. KG dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Jens Ihle. 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