{"id":133079,"date":"2014-12-17T07:17:32","date_gmt":"2014-12-17T07:17:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=133079"},"modified":"2014-12-17T07:17:32","modified_gmt":"2014-12-17T07:17:32","slug":"die-schwenninger-liegt-mit-zusatzbeitrag-von-08-prozent-unter-dem-durchschnitt-aller-kassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=133079","title":{"rendered":"Die Schwenninger liegt mit Zusatzbeitrag von 0,8 Prozent unter dem Durchschnitt aller Kassen"},"content":{"rendered":"<p>Villingen-Schwenningen. Die Bundesb\u00fcrger sehen den aktuellen Wettlauf der gesetzlichen Krankenversicherungen um g\u00fcnstige Zusatzbeitr\u00e4ge mit Argwohn: 78 Prozent sind der \u00dcberzeugung, dass die Kassen bei ihren Kunden mit guten Leistungen statt mit geringen Beitr\u00e4gen punkten sollten. 83 Prozent halten zudem langfristig stabile Beitr\u00e4ge f\u00fcr wichtiger als kurzfristige Senkungen. Drei von vier Deutschen schlie\u00dfen zudem einen Wechsel zu einer g\u00fcnstigeren Kasse im kommenden Jahr aus. Das sind Ergebnisse einer repr\u00e4sentativen Umfrage der Schwenninger Krankenkasse unter 1.000 Bundesb\u00fcrgern. <!--more--><\/p>\n<p>\u201eGesundheit ist das h\u00f6chste Gut. Diese alte Volksweisheit droht bei der derzeitigen Diskussion um die Zusatzbeitr\u00e4ge in Vergessenheit zu geraten\u201c, sagt Siegfried G\u00e4nsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger Krankenkasse. \u201eDie Kassen sollten in der Zukunft weiter \u00fcber einen Leistungswettbewerb miteinander konkurrieren. Es schadet der gesetzlichen Krankenversicherung und ihren Mitgliedern, wenn Beitr\u00e4ge kurzfristig k\u00fcnstlich niedrig gehalten werden, nur um Kunden von anderen Kassen zu gewinnen.\u201c<\/p>\n<p>Die Schwenninger Krankenkasse wird 2015 mit einem Zusatzbeitrag von 0,8 Prozent (Gesamtbeitrag 15,4 Prozent) leicht unter dem Durchschnitt liegen. Im Gegensatz zu anderen Kassen hat die Schwenninger ihre freiwilligen Leistungen f\u00fcr Gesundheitsvorsorge und Pr\u00e4vention nicht zusammengestrichen, sondern sogar noch weiter verbessert.<\/p>\n<p>\u201eDem Verwaltungsrat der Kasse ging es bei der Beitragsfestlegung vor allem um langfristige finanzielle Stabilit\u00e4t\u201c, sagt Berthold Maier, Verwaltungsratsvorsitzender. \u201eIm Sinne der Versicherten haben wir in unserer Sitzung am 15. Dezember diesen Beitragssatz beschlossen. Bei der Schwenninger haben wir schon heute die Entwicklung der kommenden Jahre genau im Blick. So rechnen wir 2015 mit Ausgaben von knapp 807 Millionen Euro. Das sind 31,5 Millionen mehr als 2014. Daf\u00fcr gilt es Vorsorge zu treffen\u201c, so der Versichertenvertreter.<\/p>\n<p>76 Prozent der Bundesb\u00fcrger sind \u00fcberzeugt, dass die Beitr\u00e4ge der gesetzlichen Krankenversicherung in den kommenden drei Jahren insgesamt steigen werden. Interessant: Die Befragten halten ein solides Wirtschaften der Kassen mit langfristig stabilen Tarifen sogar f\u00fcr noch wichtiger als einen g\u00fcnstigen Beitrag. Weit vorn im Ranking liegen allerdings die gute Versorgung im Krankheitsfall sowie gute Leistungen im Bereich Gesundheitsvorsorge und Pr\u00e4vention.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Villingen-Schwenningen. Die Bundesb\u00fcrger sehen den aktuellen Wettlauf der gesetzlichen Krankenversicherungen um g\u00fcnstige Zusatzbeitr\u00e4ge mit Argwohn: 78 Prozent sind der \u00dcberzeugung, dass die Kassen bei ihren Kunden mit guten Leistungen statt mit geringen Beitr\u00e4gen punkten sollten. 83 Prozent halten zudem langfristig stabile Beitr\u00e4ge f\u00fcr wichtiger als kurzfristige Senkungen. 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