{"id":132996,"date":"2014-12-15T00:09:17","date_gmt":"2014-12-15T00:09:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=132996"},"modified":"2014-12-14T17:41:03","modified_gmt":"2014-12-14T17:41:03","slug":"ueber-eine-gute-speisekarte-zum-perfekten-genuss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=132996","title":{"rendered":"\u00dcber eine gute Speisekarte zum perfekten Genuss"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_132997\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/seminar_speisekarte_pause.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-132997\" class=\"size-full wp-image-132997\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/seminar_speisekarte_pause.jpg\" alt=\"Im Dezember drehte sich bei der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie alles um die richtige Gestaltung einer Speisekarte. Das genaue Thema des Seminars lautete \u201eEine gute Speisekarte \u2013 der Schl\u00fcssel zum Erfolg\u201c. Dazu waren Vertreter von 13 gastronomischen Einrichtungen aus der gesamten Rh\u00f6n ins Tagungshotel \u201eWiesenhaus\u201c nach K\u00fcnzell gekommen.    Fotos: Freies Journalistenb\u00fcro der Rh\u00f6n\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/seminar_speisekarte_pause.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/seminar_speisekarte_pause-265x198.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-132997\" class=\"wp-caption-text\">Im Dezember drehte sich bei der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie alles um die richtige Gestaltung einer Speisekarte. Das genaue Thema des Seminars lautete \u201eEine gute Speisekarte \u2013 der Schl\u00fcssel zum Erfolg\u201c. Dazu waren Vertreter von 13 gastronomischen Einrichtungen aus der gesamten Rh\u00f6n ins Tagungshotel \u201eWiesenhaus\u201c nach K\u00fcnzell gekommen. Fotos: Freies Journalistenb\u00fcro der Rh\u00f6n<\/p><\/div>\n<p>RH\u00d6N. Nur \u00fcber eine absolut durchdacht gestaltete Speisekarte kann der Gast im Restaurant zum perfekten Genuss verf\u00fchrt werden. In ihr muss er jedoch weit mehr als Essen und Trinken finden \u2013 sie muss Lust machen auf die Region, auf das Probieren origineller und pfiffig zubereiteter Gerichte und sie muss Transparenz zeigen, wenn es beispielsweise um die jeweiligen Lieferanten geht.<!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/seminar_speisekarte_auswahl-speisekarten.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-132998\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/seminar_speisekarte_auswahl-speisekarten-265x198.jpg\" alt=\"seminar_speisekarte_auswahl speisekarten\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/seminar_speisekarte_auswahl-speisekarten-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/seminar_speisekarte_auswahl-speisekarten.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Wie vielschichtig der korrekte Aufbau einer zeitgem\u00e4\u00dfen Speisekarte ist, zeigte jetzt den Vertretern von insgesamt 13 gastronomischen Einrichtungen aus der gesamten Rh\u00f6n das Seminar der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie unter dem Titel \u201eEine gute Speisekarte \u2013 der Schl\u00fcssel zum Erfolg\u201c, das im Tagungshotel \u201eWiesenhaus\u201c bei K\u00fcnzell stattfand. Als Dozentin f\u00fcr das Ganztagsseminar konnte Organisatorin Martina Kl\u00fcber-Wibelitz diesmal Franziska Schumacher begr\u00fc\u00dfen. Sie ist gelernte Restaurantmeisterin und K\u00f6chin sowie Wirtschaftsmediatorin. Urspr\u00fcnglich stammt sie aus dem Salzburger Land in \u00d6sterreich; heute wohnt sie in Hollfeld in der Fr\u00e4nkischen Schweiz.<\/p>\n<p>\u201eDie Speisekarte ist das wichtigste Marketinginstrument und dasjenige Instrument, das \u00fcber den Gewinn eines Betriebes entscheidet\u201c, sagt Schumacher. Au\u00dferdem steuere sie den gesamten Betriebsablauf \u2013 n\u00e4mlich \u00fcber den jeweiligen Umfang an Speisen und deren mehr oder weniger aufw\u00e4ndige Zubereitung. Doch oftmals wird die Speisekarte als Stiefkind behandelt: Nicht selten hat sich an ihr \u00fcber Jahre hinweg nichts ge\u00e4ndert, es wurden handschriftliche \u00c4nderungen vorgenommen oder sie ist abgegriffen, ausgeblichen und damit wenig ansprechend f\u00fcr den Gast von heute.<\/p>\n<p>\u201eDer Gast muss sich in der Speisekarte wiederfinden. Er muss dort diejenigen Gerichte entdecken, die er aufgrund der Lage des Hauses, der Umgebung und der Einrichtung erwartet. Eine Speisekarte transportiert die Ideologie des jeweiligen Restaurants in herausragender Weise. Ist sie mangelhaft, dann ger\u00e4t beim Gast automatisch die Glaubw\u00fcrdigkeit des gastronomischen Konzepts ins Wanken\u201c, erkl\u00e4rt Franziska Schumacher. In einer guten Speisekarte finde sich weit mehr als Essen und Trinken: da gehe es um die Nennung der Lieferanten, um zus\u00e4tzliche Dienstleistungen, um die Einbeziehung der Region mittels kurzer Geschichten oder alter \u00fcberlieferter Rezepte. \u201e\u00dcber die Speisekarte kann ein Restaurant Vertrauen beim Gast schaffen und ihm vermitteln, dass er hier gut aufgehoben ist und sich wohl f\u00fchlen kann.\u201c<\/p>\n<p>Regionale Produkte liegen immer mehr im Trend der Verbraucher. Sie stehen f\u00fcr eine nachvollziehbare Herkunft, f\u00fcr kurze Wege und damit f\u00fcr Frische und Genuss. Franziska Schumacher: \u201eEin Restaurant, welches regional ausgerichtet ist, muss dieses Konzept ganz streng verfolgen. Wir brauchen kein ausl\u00e4ndisches Mineralwasser wenn wir in der Region Mineralwasser von hoher Qualit\u00e4t haben. Genauso ist es mit Bier oder S\u00e4ften. Wenn diese Getr\u00e4nke direkt in der Region produziert werden, m\u00fcssen sie sich auf der Speisekarte wiederfinden, weil der Gast das voraussetzt. Mit dieser Erwartungshaltung betritt er n\u00e4mlich ein Restaurant, das mit regionalen Produkten wirbt.\u201c<\/p>\n<p>Der theoretische Teil des Seminars \u201eEine gute Speisekarte \u2013 der Schl\u00fcssel zum Erfolg\u201c besch\u00e4ftigte sich zun\u00e4chst mit der optischen Gestaltung der Speisekarte. Dazu hatte Franziska Schumacher eine ganze Sammlung von Speisekarten aus ganz Deutschland mitgebracht \u2013 von der einfachen Papierkarte \u00fcber Speisekarten mit vielen bunten Farben bis hin zur schlicht in schwarz gehaltenen Karte und der Speisekarte in edlem Ledereinband. \u201eEine Speisekarte muss zum jeweiligen Haus passen. Wenn sie dieses Ziel verfolgt, wird sie den Gast auch ansprechen\u201c, meint Franziska Schumacher. Wichtig sei die optimale Platzierung von Gerichten, die m\u00f6glichst viel verkauft werden sollen, an der richtigen Stelle der Karte. Sie m\u00fcssen dem Gast gewisserma\u00dfen ins Auge springen.<\/p>\n<p>Am Nachmittag ging es dann an die Gruppenarbeit. Dabei mussten die Teilnehmer des Seminars die Speisekarten ihrer Kolleginnen und Kollegen analysieren und bewerten. \u201eIch leite unseren Gasthof jetzt seit 15 Jahren. Das Seminar heute hat mir gezeigt, dass man im Laufe der Zeit doch etwas betriebsblind wird. Deshalb ist es gut, dass es die Seminare der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie gibt. Wir werden in Zukunft neben dem Essen in unserer Speisekarte zus\u00e4tzlich andere Leistungen unseres Hauses bewerben wie beispielsweise unseren Partyservice oder unser eigenes Kochbuch. Auf diese Idee sind wir bislang noch gar nicht gekommen\u201c, sagt Heiko M\u00f6llerhenn vom Landgasthof \u201eZur guten Quelle\u201c im th\u00fcringischen Kaltensundheim.<\/p>\n<p>Beim n\u00e4chsten Seminar der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie geht es um \u201eKlassiker in der K\u00fcche \u2013 pfiffig interpretiert\u201c. Es findet am Montag, 19. Januar 2015, in der Zeit von 9 bis 17.30 Uhr im Hotel LEIST_SONNE_ENGEL im hessischen Hilders statt. Im Mittelpunkt stehen unter anderem das gekonnte Kombinieren von Saisonalem und Regionalem auf dem Teller, die richtigen Schnitt- und Anrichtetechniken sowie Anrichtebeispiele f\u00fcr die Praxis. Dozenten sind Bj\u00f6rn Leist, K\u00fcchenchef und verantwortlich f\u00fcr drei verschiedene Restaurant-Konzepte im Hotel LEIST_SONNE_ENGEL, sowie Patrik Spies, Sternekoch und K\u00fcchenchef im Gourmet-Restaurant \u201eL\u00e2\u20ac\u2122\u00e9table\u201c im Romantikhotel \u201eZum Stern\u201c in Bad Hersfeld.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu den Seminaren der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie, einer Gemeinschaftsinitiative des MineralBrunnen Rh\u00f6nSprudel und der Dachmarke Rh\u00f6n, gibt es auch im Internet unter www.rhoensprudel-genussakademie.de.<\/p>\n<p><strong>\u00c2\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>RH\u00d6N. Nur \u00fcber eine absolut durchdacht gestaltete Speisekarte kann der Gast im Restaurant zum perfekten Genuss verf\u00fchrt werden. 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