{"id":132757,"date":"2014-12-09T00:13:05","date_gmt":"2014-12-09T00:13:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=132757"},"modified":"2014-12-08T17:04:23","modified_gmt":"2014-12-08T17:04:23","slug":"caritas-ukraine-projekt-selbsthilfe-und-wachsendes-selbstvertrauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=132757","title":{"rendered":"Caritas-Ukraine-Projekt: Selbsthilfe und wachsendes Selbstvertrauen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Autosegn_UA1114_IMG_6247.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-132758\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Autosegn_UA1114_IMG_6247-265x176.jpg\" alt=\"zu 104-cs_Autosegn_UA1114_IMG_6247\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Autosegn_UA1114_IMG_6247-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Autosegn_UA1114_IMG_6247.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda (cif). Ganz ohne B\u00fcrokratie von Zoll und Grenzbeamten ging es nicht, aber insgesamt verlief der Grenz\u00fcbertritt mit dem Ford Transit aus der Caritas-Fahrzeugflotte Fulda in die Ukraine reibungslos. So konnte die Fuldaer Delegation das Geschenk an die Caritas-Behindertenhilfe in Iwano-Frankiwsk nach 1.500 Kilometern Weg p\u00fcnktlich abliefern. Die feierliche \u00dcbergabe des Fahrzeugs und weiterer Hilfsartikel erfolgte im Beisein von \u00d6ffentlichkeit und lokaler Medien mit kirchlicher Segenszeremonie durch Ortsbischof Wolodymyr Wijtyschyn und den Caritasdirektor Pfarrer Wolodymyr Tschornij.<!--more--><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der drei Besuchstage erfuhren die Fuldaer G\u00e4ste viel \u00fcber den Stand der Entwicklung beim gemeinsamen Projekt, das als bisher einziges Caritas-Projekt in der Ukraine auch von Aktion Mensch gef\u00f6rdert wird: Es geht darum, Menschen mit Behinderung und ihren Familien durch Begleitung und Beratung Wege aufzuzeigen, ihr Leben selbst mitzugestalten, um am gesellschaftlichen Leben insgesamt teilzuhaben, zu arbeiten, mitzumachen. Das \u00fcberbrachte Fahrzeug soll dazu beitragen, dass Menschen mit Handicap die n\u00f6tige Mobilit\u00e4t haben, um Veranstaltungen zu besuchen oder auch einer Ausbildung oder Arbeit nachzugehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Autoeinseg_UA1114_IMG_6258.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-132759\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Autoeinseg_UA1114_IMG_6258-265x176.jpg\" alt=\"zu 104-cs_Autoeinseg_UA1114_IMG_6258\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Autoeinseg_UA1114_IMG_6258-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Autoeinseg_UA1114_IMG_6258.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>In vier Orten sind rund um Iwano-Frankiwsk sind im Zuge der Projektarbeit bereits Elterninitiativen und Selbsthilfegruppen entstanden, die \u2013 \u00e4hnlich den Angeh\u00f6rigen und Familien von Menschen mit Behinderung z.B. in Fulda \u2013 gemeinsame Aktivit\u00e4ten gestalten, die notwendige Betreuung in der Freizeit sicher stellen und \u00d6ffentlichkeitsarbeit in eigener Sache betreiben. Die Caritas Iwano-Frankiwsk ber\u00e4t die Gruppen, hilft ihnen geeignete R\u00e4umlichkeiten zu finden und sorgt mit f\u00fcr die entsprechende Ausstattung der R\u00e4ume. So konnte sie jeder Gruppe aus den \u00fcberbrachten Fuldaer Hilfsg\u00fctern jetzt einen PC f\u00fcr B\u00fcroarbeit und zur Online-Vernetzung zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p>In Bohorodtschany besuchten die Fuldaer Caritas-Vertreter die dort entstandene Selbsthilfeorganisation \u201eHelle Hoffnung\u201c, die Familien durch Beratung und Begleitung unterst\u00fctzt, die Kinder mit Handicaps haben. F\u00fcr die Kinder gibt es zudem Angebote f\u00fcr die Freizeit \u2013 etwa in k\u00fcnstlerischer Hinsicht durch Malen und handwerkliche T\u00e4tigkeiten oder im Bereich\u00c2\u00a0sportlicher Aktivit\u00e4ten und Fitness. Dazu wurde im Beisein der deutschen G\u00e4ste ein neuer Sport\u00fcbungsraum eingeweiht. Die Kinder \u00fcberraschten dabei mit einer Tanz- und Gesangsdarbietung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Sportraumeinw_UA1114_IMG_6650.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-132760\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Sportraumeinw_UA1114_IMG_6650-265x176.jpg\" alt=\"zu 104-cs_Sportraumeinw_UA1114_IMG_6650\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Sportraumeinw_UA1114_IMG_6650-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-104-cs_Sportraumeinw_UA1114_IMG_6650.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Breiten Raum nahm selbstverst\u00e4ndlich das Fl\u00fcchtlingsthema ein. Die Caritas Iwano-Frankiwsk betreut zahlreiche Familien, die aus den umk\u00e4mpften Gebieten im Osten des Landes oder von der durch das russische Milit\u00e4r okkupierten Krim stammten, dort vertrieben wurden und im Westen des Landes wom\u00f6glich v\u00f6llig neu beginnen m\u00fcssen. Die Fuldaer Delegation war bei der Erfassung von Vertriebenen sowie bei der Hilfsg\u00fcterausgabe dabei; zudem besuchte sie einzelne Fl\u00fcchtlingsfamilien in ihren Unterk\u00fcnften, wobei deutlich wurde, dass die Betroffenen nicht nur materielle N\u00f6te haben. Viele von ihnen \u2013 vor allem auch die Kinder \u2013 sind von den Kriegserlebnissen traumatisiert und bed\u00fcrfen psychologischer Betreuung. Die Caritas Iwano-Frankiwsk stellt sich selbstverst\u00e4ndlich auch dieser neuen Aufgabe, f\u00fcr die sie jedoch in personeller und finanzieller Hinsicht noch unzureichend aufgestellt ist, zumal sie auch nicht im n\u00f6tigen Umfang staatliche Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zur Ukraine Partnerschaft: Caritas-Referat f\u00fcr Presse und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Tel. 0661 \/ 2428-161, <a href=\"mailto:oeffentlichkeitsarbeit@caritas-fulda.de\">oeffentlichkeitsarbeit@caritas-fulda.de<\/a>. Spendenkonto der Caritas Fulda: IBAN DE64 5305 0180 0000 0002 20, BIC HELADEF1FDS. Spenden auch online m\u00f6glich unter www.caritas-fulda.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (cif). Ganz ohne B\u00fcrokratie von Zoll und Grenzbeamten ging es nicht, aber insgesamt verlief der Grenz\u00fcbertritt mit dem Ford Transit aus der Caritas-Fahrzeugflotte Fulda in die Ukraine reibungslos. 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