{"id":132475,"date":"2014-12-02T00:10:09","date_gmt":"2014-12-02T00:10:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=132475"},"modified":"2014-12-01T16:38:43","modified_gmt":"2014-12-01T16:38:43","slug":"caritas-startete-projekt-trauergeleit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=132475","title":{"rendered":"Caritas startete Projekt \u201eTrauergeleit\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-100-cs_Trauergeleiet_Auftaktveranst191114.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-132476\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-100-cs_Trauergeleiet_Auftaktveranst191114-265x163.jpg\" alt=\"zu 100-cs_Trauergeleiet_Auftaktveranst191114\" width=\"265\" height=\"163\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-100-cs_Trauergeleiet_Auftaktveranst191114-265x163.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/zu-100-cs_Trauergeleiet_Auftaktveranst191114.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda (cif<\/strong>). \u201eDer besondere Blick auf die Randbereiche unserer Gesellschaft l\u00e4sst die Caritas mit dem Projekt \u00e2\u20ac\u0161Trauergeleit\u00e2\u20ac\u02dc auf bedenkliche Tendenzen im Umgang mit Tod und Sterben reagieren!\u201c so beschrieb Caritasdirektor Dr. Markus Juch die Ausgangslage bei der offiziellen Projekter\u00f6ffnung. Er freue sich \u00fcber die Initiative des Referenten Gemeindecaritas, Ewald Vogel, \u201e\u00e2\u20ac\u00a6dessen Vorhaben Ehrenamt und Barmherzigkeit hervorragend miteinander verkn\u00fcpft.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Den Hauptvortrag bei der Auftaktveranstaltung in der Theologischen Fakult\u00e4t Fulda hielt der Generalvikar des Bistums Fulda, Prof. Dr. Gerhard Stanke. Der \u201eTr\u00f6ster\u201c sei oft das, was zuallererst wegfalle, wenn einsame und arme Menschen zu Grabe getragen werden m\u00fcssen. Dabei spiele dieser, wie Generalvikar Prof Dr. Gerhard Stanke in seinem Vortrag \u201eTrauergeleit als Werk der Barmherzigkeit\u201c festhielt, als Element der Bestattungskultur eine wichtige Rolle, \u201e\u00e2\u20ac\u00a6wenn nach der Beerdigung alle nochmals zusammen kommen, sich bei Unterhaltung und Austausch wieder dem Leben zuwenden.\u201c<\/p>\n<p>Wie Ewald Vogel in seiner Pr\u00e4sentation zeigte, soll ein Netz von Freiwilligen entstehen, aus dem heraus auf Abruf Beerdigungen begleitet werden, wenn ein Toter wom\u00f6glich sonst nur vom Bestatter oder von der Friedhofsverwaltung beigesetzt wird. Die Kommunikation wird in der Aufbau- und Erprobungsphase vor allem \u00fcber das Internetportal <a href=\"http:\/\/www.trauergeleit-fulda.de\">www.trauergeleit-fulda.de<\/a> laufen. Hier k\u00f6nnen Interessierte sich auch \u00fcber das Projekt genauer informieren. Am 6. Februar wird es zudem eine Informationsveranstaltung f\u00fcr Ehrenamtliche geben, Kontakt f\u00fcr R\u00fcckfragen und Anmeldung unter Tel. 0661 \/ 2428-111 und per Mail unter <a href=\"mailto:kontakt@trauergeleit-fulda.de\">kontakt@trauergeleit-fulda.de<\/a>.<\/p>\n<p>Wie wichtig das Angebot des Trauergeleits ist, machte der di\u00f6zesane Trauerseelsorger Werner Gutheil aus Hanau deutlich, denn in St\u00e4dten wie Marburg, Kassel und eben Hanau g\u00e4be es mittlerweile viele Betroffene. Den Menschen, die zu Lebzeiten schon oft sozial isoliert seien, sei es aber wichtig, \u201egut unter die Erde zu kommen\u201c. Das Geleit sei daher ein wichtiger letzter Akt f\u00fcr die W\u00fcrde dieser Menschen, es w\u00e4re daher wichtig, die Freiwilligen auch auf ihre Aufgabe vorzubereiten, wof\u00fcr und wie sie angemessen diesen Dienst tun k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch unterstrich in einer Talkrunde, die von Winfried M\u00f6ller vom Netzwerk Trauerhilfe moderiert wurde, dass die Caritas aus der Sozialarbeit heraus oft eine speziellen Blickwinkel auf die Gesellschaft habe. Man habe daher die Bedeutung dieser Aufgabe als eines der Werke der Barmherzigkeit schnell erkannt, wobei ihm als Caritasdirektor die professionelle Begleitung der Ehrenamtlichen genauso wie der angemessene Ablauf einer solchen mit begleiteten, einsamen Bestattung besonders am Herzen l\u00e4gen. \u201eDie Caritas w\u00fcrde daher sicher auch mal den \u00e2\u20ac\u0161Tr\u00f6ster\u00e2\u20ac\u02dc bezahlen, stellte Juch klar. F\u00fcr die Stadt Fulda signalisierte B\u00fcrgermeister Dag Wehner, dass man gerne im Rahmen der gesetzlichen M\u00f6glichkeiten mit dem Projekt \u201eTrauergeleit\u201c zusammenarbeiten wolle. F\u00fcr Fulda g\u00e4be es j\u00e4hrlich eine seit Jahren stabile Zahl von etwas \u00fcber 50 so genannten Sozialbestattungen, die f\u00fcr ein solches Trauergeleit in Frage k\u00e4men.<\/p>\n<p>Die Sorge um den lebenden Menschen sei und bliebe die erste Sorge, stellte in seinem Vortrag \u00fcber Pastoraltheologische Verantwortung\u201c schlie\u00dflich Prof. Dr. Richard Hartmann klar, der die Schirmherrschaft \u00fcber Trauergeleit Fulda \u00fcbernommen hat. Sich den Verstorbenen aber derart zuzuwenden, sei daher auch ein symbolischer Akt, ein Hoffnungszeichen an die Lebenden, dass niemand nach dem Tod allein gelassen w\u00fcrde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (cif). \u201eDer besondere Blick auf die Randbereiche unserer Gesellschaft l\u00e4sst die Caritas mit dem Projekt \u00e2\u20ac\u0161Trauergeleit\u00e2\u20ac\u02dc auf bedenkliche Tendenzen im Umgang mit Tod und Sterben reagieren!\u201c so beschrieb Caritasdirektor Dr. Markus Juch die Ausgangslage bei der offiziellen Projekter\u00f6ffnung. 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