{"id":132250,"date":"2014-11-27T00:12:26","date_gmt":"2014-11-27T00:12:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=132250"},"modified":"2014-11-26T10:57:18","modified_gmt":"2014-11-26T10:57:18","slug":"ende-der-christenverfolgungen-gefordert-zdk-fordert-bekaempfung-des-extremismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=132250","title":{"rendered":"Ende der Christenverfolgungen gefordert &#8211; ZdK fordert Bek\u00e4mpfung des Extremismus"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/zdkvv20141122plenum_kamlage.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-132251\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/zdkvv20141122plenum_kamlage-265x176.jpg\" alt=\"zdkvv20141122plenum_kamlage\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/zdkvv20141122plenum_kamlage-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/zdkvv20141122plenum_kamlage.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Bonn\/Fulda (ml) Mit einem deutlichen Appell f\u00fcr mehr verbindliche Beteiligung von Laien an Entscheidungen der Kirche ging die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) in Bonn zu Ende. F\u00fcr den Katholikenrat im Bistum Fulda hatten Richard Pfeifer (Biebergem\u00fcnd) und Marcus Leitschuh (Kassel) daran teilgenommen. Ein weiteres Thema war die kirchliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr Familien und der R\u00fcckblick auf die gerade in Rom beendete Synode zu diesem Thema.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eIn unserer Arbeitsgruppe wurde deutlich, dass unsere Kirche Familienseelsorge systematischer anbietet und dadurch f\u00fcr das ganzheitliche Gelingen des Lebens zum Beispiel in Beziehungen, Familie und Ehe \u00fcbernimmt. Dies w\u00e4re ein wichtiger Baustein der konkreten Seelsorge und der Glaubensweitergabe.\u201c, so Richard Pfeifer. Gleichzeitig sei deutlich geworden, dass die kirchliche Lehre in Bezug auf Sexualmoral und wiederverheiratete Geschiedene ge\u00e4ndert werden m\u00fcsse. Als gro\u00dfe Chance und gro\u00dfe Herausforderung hat Dr. Stefan Vesper, Generalsekret\u00e4r des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), den im Jahre 2016 in Leipzig stattfindenden 100. Deutschen Katholikentag bezeichnet. Die Vollversammlung nahm au\u00dferdem die Einladung f\u00fcr den 101.<\/p>\n<p>Katholikentag nach M\u00fcnster an. Unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) und der Konferenz kirchlicher Werke und Verb\u00e4nde in der EKD (KKWV) feierte die ZdK-Vollversammlung den 50. Jahrestag von \u201eUnitatis Redintegratio\u201c.<\/p>\n<p>Zeitgleich begingen Christen auf Einladung der Deutschen Bischofskonferenz in zahlreichen Bischofskirchen gemeinsam die Erinnerung an die Verabschiedung des \u00d6kumenismusdekretes.<\/p>\n<p><strong>Nein zum organisierten Selbstmordhilfe<\/strong><\/p>\n<p>Bundesgesundheitsminister Hermann Gr\u00f6he bekr\u00e4ftigte in seinem Impulsreferat \u201eJa zur palliativen Begleitung \u2013 Nein zur organisierten Suizidbeihilfe\u201c sein Nein zur organisierten Suizidbeihilfe. In der Debatte um die organisierte Suizidbeihilfe setze er sich f\u00fcr ein Verbot ein, weil man nur so der Lebensschutzorientierung des Grundgesetzes gerecht werde. Er warnte davor, in einem Gesetz Ausnahmen von dem Verbot zu definieren. Werde diese T\u00fcr einmal ge\u00f6ffnet, lasse sie sich nicht wieder schlie\u00dfen, betonte Gr\u00f6he. In der gegenw\u00e4rtigen Debatte setzt sich das ZdK f\u00fcr ein Verbot jeder Form organisierter Suizidbeihilfe und gleichzeitig f\u00fcr den Ausbau der Palliativversorgung ein. Nach \u00dcberzeugung des ZdK-Pr\u00e4sidenten Alois Gl\u00fcck muss es aber im gesellschaftlichen Diskurs um mehr gehen als um Medizin und Pflege.<\/p>\n<p><strong>ZdK ruft zu weltweiter Solidarit\u00e4t mit verfolgten Christen auf<\/strong><\/p>\n<p>Die Vollversammlung in Bonn-Bad Godesberg rief zu weltweiter Solidarit\u00e4t mit bedr\u00e4ngten und verfolgten Christen auf. &#8220;Eure Not l\u00e4sst uns nicht gleichg\u00fcltig! Euer Leid ist auch unser Leid! Wir beten mit euch f\u00fcr Frieden und Vers\u00f6hnung!&#8221;, hei\u00dft es in dem Aufruf des ZdK w\u00f6rtlich. Marcus Leitschuh:<\/p>\n<p>\u201eAlle Menschen guten Willens werden vom ZdK in der Erkl\u00e4rung dazu angehalten, verfolgten und bedr\u00e4ngten Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrer Religionszugeh\u00f6rigkeit, Hilfe zu leisten und alles in ihrer Macht stehende zu tun, um der Gewalt Einhalt zu gebieten.\u201c Dr. Gregor von F\u00fcrstenberg, Vizepr\u00e4sident des Katholischen Hilfswerkes &#8220;missio&#8221;, hatte zuvor \u00fcber die Verfolgung von Christen und Angeh\u00f6riger anderer Religionen berichtet.<\/p>\n<p>&#8220;Die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Muslime in Deutschland steht zu den Werten unseres Grundgesetzes und darf nicht mit einer kleinen, aber gef\u00e4hrlichen Gruppe gleichgesetzt werden&#8221;, so Gl\u00fcck. Es sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, jegliche Art von Extremismus, religi\u00f6s oder politisch motiviert, entschieden zu bek\u00e4mpfen. Eine vordringliche Aufgabe f\u00fcr die islamische Theologie sei es, zu verdeutlichen, dass und warum das Vorgehen des \u201eIS\u201c nicht im Einklang mit dem Koran steht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Foto(Kamlage\/ZdK): Plenum<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Bonn\/Fulda (ml) Mit einem deutlichen Appell f\u00fcr mehr verbindliche Beteiligung von Laien an Entscheidungen der Kirche ging die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) in Bonn zu Ende. F\u00fcr den Katholikenrat im Bistum Fulda hatten Richard Pfeifer (Biebergem\u00fcnd) und Marcus Leitschuh (Kassel) daran teilgenommen. 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